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	<title>Klassische Homöopathie in Regensburg</title>
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	<description>Praxis und Institut</description>
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	<title>Klassische Homöopathie in Regensburg</title>
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		<title>Infektanfälligkeit &#8211; nachhaltige Hilfe durch Homöopathie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Sep 2024 19:50:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Homöopathische Behandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Medikamente]]></category>
		<category><![CDATA[Therapien]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>
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					<description><![CDATA[Sie kennen das: immer wieder Husten, laufende Nase oder Ohrenschmerzen. Das Ergebnis des Arztbesuches ist meist ein Rezept für ein Antibiotikum. Aber ist das wirklich sinnvoll?<span class="excerpt-hellip"> […]</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Sie kennen das: immer wieder Husten, laufende Nase oder Ohrenschmerzen. Das Ergebnis des Arztbesuches ist meist ein Rezept für ein Antibiotikum.</h2>
<p>Aber ist das wirklich sinnvoll? Und sind Antibiotika tatsächlich eine dauerhafte Lösung?</p>
<p>Gerade bei wiederkehrenden oder chronischen Infekten der Atemwege wie Sinusitis, Bronchitis oder Mittelohrentzündung ist die Klassische Homöopathie eine hervorragenden Alternative, die viele Vorteile gegenüber einer konventionellen Behandlung aufweist.</p>
<p>Da das gut gewählte, individuelle homöopathische Mittel nicht direkt auf die Symptome einwirkt sondern das Immunsystem des Patienten stimuliert, wird ein Heilungsprozess in Gang gebracht, der bewirkt, dass der Körper sich nun selber gegen die Auslöser der Infektion wehren kann. So ist natürlich die Heilung auch nachhaltiger, denn da das Immunsystem ja nun gestärkt ist, kann es auch zukünftig Erreger effektiv bekämpfen. Die Folge ist, dass der Patient nun deutlich seltener erkrankt und der Verlauf eines Infektes leichter und kürzer ist.</p>
<p>Ein ganz entscheidender Vorteil gegenüber einer Therapie mit Antibiotika ist die Freiheit von Nebenwirkungen. Eine passende homöopathische Arznei wird keine unerwünschten Effekte zeigen, während bei antibiotischer Therapie oft Durchfall, Übelkeit oder Kopfschmerzen auftreten. Daneben zerstören die Antibiotika das natürliche Gleichgewicht der Darmflora auf Jahre hinaus, denn sie töten nicht nur die schädlichen, sondern auch die nützlichen Bakterien. So entsteht in der Folge durch das geschwächte und gestörte Immunsystem ein Nährboden für weitere Infektionen, insbesondere Pilzinfektionen. Ein Teufelskreis beginnt.</p>
<p>Weiterhin trägt eine alternative Therapie mit Homöopathika entscheidend dazu bei, die Resistenzentwicklungen bei den Bakterien einzudämmen. Da in den letzten Jahren und Jahrzehnten Antibiotika viel zu häufig und leider auch sehr oft unsachgemäß (z.B. bei viralen Infekten) eingesetzt wurden, haben immer mehr Bakterienstämme Resistenzen gegen die entsprechenden Wirkstoffe entwickelt, was nun zu einem ernst zu nehmenden Problem im Gesundheitswesen führt. Denn dann können Antibiotika nicht mehr ihre lebensrettende Funktion bei wirklich bedrohlichen bakteriellen Infektionskrankheiten erfüllen. Jedoch ist dies aber das Gebiet, auf dem sie als hochwirksame Arzneien ihre große Stärke haben und wofür sie eigentlich eingesetzt werden sollten.</p>
<p>Dagegen können weniger bedrohliche und insbesondere chronische Infektionen bzw. eine Infektanfälligkeit ganz hervorragend homöopathisch behandelt werden. Ein gut ausgebildeter homöopathischer Heilpraktiker wird Ihnen nach einem ausführlichen Gespräch ein auf Ihre individuellen Beschwerden und Ihre Persönlichkeit hin ausgesuchtes Mittel verschreiben. Anschließend wird der Heilungsverlauf in regelmäßigen Abständen kontrolliert bis eine Stabilisierung des Immunsystems und damit auch des Allgemeinbefindens erreicht ist. Für eine Selbstbehandlung dieser Beschwerden ist die Klassische Homöopathie dagegen nicht geeignet, da die homöopathischen Arzneien sehr tief wirksame Medikamente sind, die nur fachkundig eingesetzt werden sollten.</p>
<p>Wird die Behandlung einer chronischen Infektneigung jedoch sachgemäß durchgeführt, entsteht eine win-win Situation: die hoch wirksamen antibiotischen Medikamente bleiben den Menschen für die wirklich bedrohlichen Situationen erhalten, gleichzeitig kommt der Patient zu echter Gesundheit und verfügt wieder über ein verlässlich funktionierendes Immunsystem – nachhaltig und ganz ohne Nebenwirkungen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Homöopathische Arzneien: Einzel- oder Komplexmittel?</title>
		<link>https://www.homoeopathie-regensburg.de/homoeopathische-arzneien-einzel-oder-komplexmittel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jan 2024 13:57:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Homöopathische Behandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Medikamente]]></category>
		<category><![CDATA[Regensburger Institut]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Arzneistoffe sind nicht todte Substanzen im gewöhnlichen Sinne; vielmehr ist ihr wahres Wesen blos dynamisch geistig, ist pure Kraft. Die da auf meiner Hand liegende Arzneisubstanz<span class="excerpt-hellip"> […]</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><em>&#8222;Arzneistoffe sind nicht todte Substanzen im gewöhnlichen Sinne; vielmehr ist ihr wahres Wesen blos dynamisch geistig, ist pure Kraft. Die da auf meiner Hand liegende Arzneisubstanz besteht dennoch aus nichts Anderm, als aus konkreter, reiner Kraft in einem gebundenen (latenten), gleichsam erstarrten Zustande, bis ihr inneres Geistigdynamisches durch die Hülfe menschlicher Kunst entfaltet, entwickelt ist &#8230; .&#8220;</em> S. Hahnemann (1821)</h3>
<p>Homöopathische Arzneimittel stellen pharmazeutisch und pharmakologisch eine ganz eigenständige Arzneiklasse dar. Als Arzneirohstoffe dienen nicht nur natürliche oder naturnahe Rohstoffe, sondern auch organische und anorganische chemische Verbindungen und Substanzen pathologischen Ursprungs. Sie sind grundsätzlich dem deutschen Arzneimittelgesetz unterworfen und damit hygienisch und bei sachgerechter Verwendung auch toxikologisch unbedenklich. Das Arzneimittelgesetz legt sowohl die Arzneiform als auch die Art und Weise der Herstellung von Homöopathika, welche im Homöopathischen Arzneibuch (HAB) genau beschrieben ist, fest und entspricht somit auch den EU-Richtlinien.</p>
<p>Die Herstellung homöopathischer Arzneien als Einzelmittel erfolgt durch festgelegte wiederholte Schritte von Verdünnung und Verschüttelung bzw. Verreibung, wodurch die Arzneien ihren chemischen und damit auch toxischen Gehalt verlieren. Gleichzeitig entwickeln sich im Zuge dieses Vorgangs, der Potenzierung, die homöopathischen Wirkeigenschaften der ursprünglichen Rohstoffe immer mehr. Hochgradige auf Arzneiträger übertragene Verdünnungen, die sogenannten Hochpotenzen, liegen rechnerisch weit jenseits der Loschmidtschen Zahl, was bedeutet, dass in ihnen chemisch kein einziges Molekül des Ausgangssubstanz mehr nachweisbar ist. Doch sie sind die Therapie-Bausteine, welche sowohl in akuten wie chronischen Krankheiten kraftvolle und verläßliche Behandlungserfolge ermöglichen.</p>
<p>Neben diesen Einzelmitteln, mit welchen in der klassischen Homöopathie ausschliesslich gearbeitet wird, gibt es die sogenannten Komplexmittel. Sie gehen in Deutschland auf ihren Erfinder Emanuel Felke (1856-1926) zurück. Felke, selbst ausgebildet als Klassischer Homöopath, ging hierbei von der Auswahl eines Einzelmittels aufgrund der klassischen Zuordnung der Symptome des Patienten aus und ergänzte es mit weiteren Einzelmitteln, die eine ähnliche medizinische Indikation aufwiesen. Später fügte er diesen Arzneikombinationen weitere Einzelmittel hinzu, die sich bei tiefer liegenden Ursachen, zum Beispiel auf organischer oder psychischer Ebenen des Patienten, bewährt hatten, um so an der Krankheit des Patienten beteiligte Organsysteme zu stärken und die Selbstheilung des Patienten auf körperlicher Ebene zusätzlich anzuregen. Felke ging davon aus, dass die so kombinierten Einzelmittel ihre Wirkung als Komplexmittel verstärken.</p>
<p>Auch heute gehen viele davon aus, dass die in Tropfen- und Tablettenform angebotenen Komplexmittel harmonisch aufeinander abgestimmte Präparate seien, da sie Einzelmittel mit ähnlichen Anwendungsgebieten enthalten und somit Patient und Behandler eine zeitraubende Untersuchung und eine noch kompliziertere Mittelwahl ersparen würden.</p>
<p>Dieses Vorgehen orientiert sich bereits sehr stark am Vorgehen und der Denkweise der Schulmedizin, in der bezogen auf die sichtbaren und einem bestimmten Krankheitsbild zugeordneten Symptome des Patienten eine Diagnose erstellt wird, auf deren Basis die Verschreibung einer passenden Arznei stattfindet. Dabei wird allerdings übersehen, dass damit das homöopathische Heilprinzip, welches auf der Symptomen-Ähnlichkeit zwischen Patient und Arzneimittel beruht, ausgehebelt wird, denn es wird nur noch auf das klinische Krankheitsbild verschrieben, nicht auf die individuelle Symptomatik des Patienten.</p>
<p>Mit einem Komplexmittel ist es auch gar nicht möglich, nach dem homöopathischen Grundprinzip der Ähnlichkeit zu verschreiben. Denn Komplexmittel enthalten Einzelmittel, die zwar auf das gleiche Organ wirken, aber oft mit entgegensetzten Wirkrichtungen. Ein Beispiel: Die Einzelmittel Rhus toxicodendron und Bryonia alba können beide positiv auf Gelenkschmerzen einwirken. Nur dass bei Patienten, die Rhus toxicodendon benötigen, die Schmerzen bei fortgesetzter Bewegung nachlassen, während sich bei Bryonia-Patienten die Schmerzen in Ruhe bessern und schon bei kleinster Bewegung verschlimmern. Die beiden Arzneien wirken diesbezüglich also entgegengesetzt, und die jeweilige Wirkung der Einzelmittel ist über Arzneimittelprüfungen gut belegt. Mischt man nun beide Mittel in einem Komplexmittel zusammen, dann weiß niemand, in welche Richtung dieses Komplexmittel nun wirkt: Wirkt es bei Patienten mit einer Bewegungsverschlimmerung? Bei Bewegungsverbesserung? Oder bei beidem? Wir wissen es nicht, und es gibt auch keine Arzneimittelprüfungen, die das belegen können. Es ist also grundsätzlich nicht möglich, für die Verschreibung eines Komplexmittels die individuelle Symptomatik des Patienten heranzuziehen, und damit folgt der Einsatz eines solchen Mittels nicht den homöopathischen Grundprinzipien für eine gezielte Verschreibung. Es ist dennoch möglich, dass ein Komplexmittel &#8211; eingesetzt nach dem Schrotschuss-Prinzip &#8211; zunächst einmal wirkt und die krankmachenden Symptome „verschwinden“. Kommt es jedoch in der Folgezeit zu unerwünschten Reaktionen des Körpers, etwa zu neuen Symptomen oder zu einem stärkeren Hervortreten bereits bestehender oder längst abgeklungener Symptome, so vermag kein Mediziner, Apotheker, Heilpraktiker oder Homöopath zu bestimmen, welches der vielen kombinierten Mittel für diese Reaktion verantwortlich zu machen ist. Es ist also auch nicht mehr möglich, einer solchen Reaktion des Körpers gezielt ein einzelnes passendes Einzelmittel entgegenzusetzen, das diese Symptomatik wieder zum Abklingen bringt. Die Folge ist womöglich ein langer Weg mit der richtigen Abfolge von Einzelmitteln, um den Patienten wieder aus diesem Zustand heraus auf den Weg zur Heilung zu bringen, und ein klein wenig Enttäuschung über den zunächst ausbleibenden Erfolg einer starken und seit mehr als 200 Jahren bewährten Heilmethode.</p>
<p>Doch auch der Patient selbst ist in der Pflicht: Homöopathika sind nun einmal frei verkäufliche Medikamente, deren Wirkung nur zu oft unterschätzt wird. Sind dann Nebenwirkungen eingetreten, die man so nicht beabsichtigt hat, ist der Katzenjammer vorprogrammiert.</p>
<p>Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass die Anwendung von Komplexmitteln eine bereits laufende homöopathische chronische Behandlung stören kann. Tritt im Zuge dieser Behandlung etwa eine akute Mittelohrentzündung auf, so verschreiben Kinder- und HNO-Ärzte zur Unterstützung gerne und in bester Absicht ein Komplexmittel, z.B. Otovowen®. Doch es ist aus klassisch-homöopathischer Sicht dringend geboten, hier auf solche Mittel zu verzichten, da damit Originalsymptome unterdrückt und neue Symptome hervorgerufen werden können, was die Behandlung der schwerwiegenderen chronischen Krankheit verkomplizieren und Erfolge deutlich verzögern kann.</p>
<p>Es macht also auf jeden Fall Sinn, einem ausgebildeten Homöopathen das Kopfzerbrechen über die Wahl eines individuell passenden Medikamentes zu überlassen.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.narayana-verlag.de/homoeopathie/pdf/Homoeopathisches-Arzneibuch-2013-HAB-2013-Amtliche-Ausgabe-.16755_2Aconitum_napellus.pdf" target="_blank" rel="noopener" data-htmlarea-external="1">http://www.narayana-verlag.de/homoeopathie/pdf/Homoeopathisches-Arzneibuch-2013-HAB-2013-Amtliche-Ausgabe-.16755_2Aconitum_napellus.pdf</a></li>
<li><a href="http://www.gesetze-im-internet.de/amg_1976/BJNR024480976.html" target="_blank" rel="noopener" data-htmlarea-external="1">http://www.gesetze-im-internet.de/amg_1976/BJNR024480976.html</a></li>
<li><a href="http://www.homoeopathie.de/komplexmittel.html" target="_blank" rel="noopener" data-htmlarea-external="1">http://www.homoeopathie.de/komplexmittel.html</a></li>
<li><a href="http://www.onmeda.de/behandlung/homoeopathie-rechtliches-2312-7.html" target="_blank" rel="noopener" data-htmlarea-external="1">http://www.onmeda.de/behandlung/homoeopathie-rechtliches-2312-7.html</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Schau mir in die Augen und ich weiß, was Du fühlst!</title>
		<link>https://www.homoeopathie-regensburg.de/schau-mir-in-die-augen-und-ich-weiss-was-du-fuehlst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Dec 2023 14:26:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
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					<description><![CDATA[Babys unterscheiden anhand der Sclera die Gefühlslage ihres Gegenübers &#160; Die Sclera Die Sclera ist die weiße Lederhaut des Auges und umschließt den Augapfel fast komplett.<span class="excerpt-hellip"> […]</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Babys unterscheiden anhand der Sclera die Gefühlslage ihres Gegenübers</h2>
<p>&nbsp;</p>
<h3><em>Die Sclera</em></h3>
<p>Die Sclera ist die weiße Lederhaut des Auges und umschließt den Augapfel fast komplett. Sie gehört zusammen mit der Cornea, der Hornhaut, zur Turnica externa bulbi, der äußeren Augenhaut. Beim Menschen ist im Gegensatz zu den mehr als 200 nichtmenschlichen Primaten der sichtbare Anteil der Sclera rund dreimal so groß, was die Augenbewegungen und die Blickrichtung des Menschen wesentlich deutlicher macht. Sie ist somit ein Bestandteil unserer nonverbalen Kommunikation.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><em> „Ein Blick sagt mehr als tausend Worte&#8220;</em></h3>
<p>Aus einem Blick in die Augen unseres Gegenübers erfahren wir bereits viel über seine momentane Stimmungslage. Wenn wir andere Menschen treffen, so schauen wir ihnen zunächst in die Augen. Wir treffen aufgrund der unbewusst wahrgenommenen Gefühlslage unseres Gegenübers blitzschnelle Entscheidungen über unsere Kommunikation mit der betreffenden Person.</p>
<p>Forscher des Max-Planck-Institutes Leipzig befassten sich mit diesem Thema und untersuchten in diesem Zusammenhang die Reaktion von Babys. Den Wissenschaftlern fiel auf, dass bereits sieben Monate alte Kinder unbewusst auf das Aussehen der Sclera reagierten. Die Reaktionen der Kinder auf ängstliche, direkte und indirekte Blicke waren dabei völlig verschieden. Demnach sind bereits Babys imstande, die Gefühlslage der Menschen in ihrer Umgebung direkt wahrzunehmen. Die Sclera hat dabei eine zentrale Funktion: Bei Angst weiten sich die Augen, die Sclera erscheint so größer. Schweift der Blick dabei umher, so ist dies ein Zeichen von Angst vor drohender Gefahr in der unmittelbaren Umgebung. Bewegen sich die Augen des Gegenübers nach rechts unten, so befindet sich diese Person gerade in einem inneren Dialog.</p>
<p>Die Leipziger und verschiedene andere Studien belegen, dass Neugeborenen den direkten Blickkontakt vorziehen und dabei versuchen, dem Blick ihres Gegenübers zu folgen. Die Kinder registrieren diese Blicke und reagieren darauf, wobei die Gefühle von Angst und Furcht bereits ab einem Alter von sieben Monaten wahrgenommen werden. Die Forscher interpretieren dies als ein Zeichen, dass ab diesem Alter die dafür notwendigen Hirnstrukturen angelegt sind.</p>
<p>Die Wissenschaftler aus Leipzig zeigten den Babys für jeweils 50 Millisekunden Bilder von Augen welche die Kinder direkt an oder an ihnen vorbeisahen. Die Fotos wurden zuvor so verändert, dass die Kinder auf den Bildern nur die Sclera sehen konnten. Mithilfe auf den Hinterkopf aufgeklebter Elektroden wurde die Gehirnaktivität bei den Kindern gemessen. So wurde festgestellt, dass ängstliche Blicke stärkere elektrische Potenziale im Gehirn auslösten. Demnach orientiert sich das kindliche Gehirn in einem blitzschnellen und unbewussten Prozess an der äußeren Form und dem Aussehen der weißen Lederhaut, um die Stimmungslage des Gegenübers zu beurteilen.</p>
<p>Stärkere Reize wurden gemessen, wenn die Augen auf den Bildern die Babys direkt ansahen. Interessant ist hierbei auch, dass die Messergebnisse aus der Hirnregion hinter der Stirn kommen. Das ist der Bereich des Gehirns, welcher für die Aufmerksamkeit und höhere geistige Fähigkeiten zuständig ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><em>Ein Indikator für die kindliche Entwicklung</em></h3>
<p>Die untersuchte Fähigkeit der Babys ist ein wichtiger Schritt für das Erlernen von sozialen Interaktionen. Erst wenn ein Kind die Unterscheidung seiner eigenen Gedanken und Gefühle von denen seines Gegenübers erlernt, ist es in der Lage, die andere Person als individuelle und komplexe Persönlichkeit zu begreifen. Das Lesen von Gefühlen über die Augen des anderen ist dazu wesentlich. Fehlt diese Fähigkeit, kann dies aufgrund fehlender Selbst- und Fremdwahrnehmung drastische Folgen für die Gesundheit und die soziale Persönlichkeitsstruktur des Betroffenen haben.</p>
<p>„Dass Menschen die Blicke und Gefühle anderer schon von frühester Kindheit an lesen können, ist ein Indiz dafür, wie wichtig diese Fähigkeit für unser Zusammenleben ist“, sagt Tobias Grossmann, der Leiter der Studie am Leipziger Max-Planck-Institut.</p>
<p>Die Konzentration auf das Aussehen der Augen und die Blickrichtung ist somit ein wichtiger Indikator für die Entwicklung zu einer sozialen und gesunden Persönlichkeit. Lässt diese Fähigkeit zwischen dem zweiten und sechsten Lebensmonat nach, weisen diese Kinder später meist soziale Defizite auf oder erkranken an Autismus. Es ist also äußerst wichtig, dem heranwachsenden Säugling immer wieder die Möglichkeit zu geben, seine Umwelt mit den Augen wahrnehmen zu können, um so zu lernen und zu begreifen.</p>
<p>Dies gelingt nicht immer. Die Gründe hierfür können die verschiedensten Ursachen haben. Daher sollte man sich nicht scheuen, bei entsprechenden Verhaltensauffälligkeiten einen entsprechend ausgebildeten Therapeuten zu Rate zu ziehen. Eine der wichtigsten Grundbedingungen ist hierbei eine ausführliche und ganzheitliche Anamnese, wie sie bei homöopathischen Behandlungen angewendet wird, um die Gründe für das auffällige Verhalten zu lokalisieren und durch das Beseitigen der Ursachen unseren Kleinen den Weg in ein frohes unbeschwertes Leben mit einem guten und sensiblen Gespür für ihr Gegenüber und ihre Umwelt zu ermöglichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<ul>
<li><a title="Opens external link in new window" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sclera" target="_blank" rel="noopener">http://de.wikipedia.org/wiki/Sclera</a></li>
<li><a href="http://www.mpg.de/8720417/Jessen_EmotionenBabies" target="_blank" rel="noopener">http://www.mpg.de/8720417/Jessen_EmotionenBabies</a></li>
<li><a href="http://www.pnas.org/content/early/2014/10/23/1411333111" target="_blank" rel="noopener">http://www.pnas.org/content/early/2014/10/23/1411333111</a></li>
<li><a href="http://www.scinexx.de/dossier-538-1.html" target="_blank" rel="noopener">http://www.scinexx.de/dossier-538-1.html</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Auswirkung digitaler Medien auf unser Gehirn</title>
		<link>https://www.homoeopathie-regensburg.de/die-auswirkung-digitaler-medien-auf-unser-gehirn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Aug 2023 14:35:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>
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					<description><![CDATA[„Ein Kind sollte seine Umwelt nicht zuerst über Tablet und Smartphone ansehen, sondern sie selbst begreifen, fühlen, erleben und handeln.“ (Prof. Manfred Spitzer; Interview pressetext.at 18.08.2012)<span class="excerpt-hellip"> […]</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>„Ein Kind sollte seine Umwelt nicht zuerst über Tablet und Smartphone ansehen, sondern sie selbst begreifen, fühlen, erleben und handeln.“</h2>
<p><em>(Prof. Manfred Spitzer; Interview pressetext.at 18.08.2012)<br />
</em><br />
Mit dem Siegeszug des Fernsehens als Massenmedium Anfang der 1950-er Jahre setzte eine schnelle und zeitnahe Verbreitung von Informationen ein. Eine Entwicklung die sich gerade in den letzten beiden Jahrzehnten nochmals dank digitaler Übertragungswege und der Erfindung von Spielekonsolen, von Laptop und Smartphone, dem Internet und den damit verbundenen Social Networks, um nur einige zu nennen, noch einmal rasant steigerte. Und so groß der Unterhaltungs- und Freizeitwert für den Einzelnen sein mag, so groß sind auch die Risiken und Nebenwirkungen für den Einzelnen und für unsere Gesellschaft.</p>
<p>Im Jahresbericht der Suchtbeauftragten der Bundesregierung vom 22.Mai 2012 wurden bereits eine Viertelmillion der 14- bis 24-jährigen deutschen Internetnutzer als süchtig und 1,4 Millionen mit einer problematischen Entwicklung hin zur Sucht angegeben, was eine Verdreifachung der Spielsucht in einem Zeitraum von fünf Jahren bedeutet. Prof. Manfred Spitzer führt aus, dass die Entwicklung bei arbeitslosen jungen Männern und die Tatsache, dass unsere Jugendlichen täglich doppelt soviel Zeit mit digitalen Medien verbringen als wie mit Unterricht, besonders erschreckend sei. Doch diese Problematik setzt laut Spitzer bereits viel früher ein. So verweist er in seinem Buch „Digitale Demenz“ auf das Ergebnis einer Umfrage unter 729 Müttern im Jahr 2007. 13 % der unter Einjährigen, 20 % der Einjährigen, 60 % der Zweijährigen und 89 %(!!!) der Dreijährigen durften laut dieser Umfrage bereits fernsehen! Eine eigene Recherche Spitzers kommt zu dem traurigen Schluss, dass in Deutschland um 22.00 Uhr noch etwa 800.000 Kinder im Kindergartenalter vor der Flimmerkiste sitzen; um 23.00 Uhr sind es noch 200.000 und nach Mitternacht schauen immer noch rund 50.000 Kinder unter 6 Jahren fern! Spitzer begründet dieses kindliche Verhalten mit der Tatsache, dass Kinder in diesem Alter in erster Linie durch Nachahmen lernen. Und sie ahmen diesbezüglich das Verhalten ihrer Eltern nach&#8230;</p>
<p>In einer groß angelegten Studie zur Kindergesundheit von 2012 mit 1,1 Millionen Kindern bis 14 Jahren kam auch die Barmer-GEK als eine der größten deutschen Krankenkassen zu dem Schluss, dass bereits bei 10 % der Kinder deutliche Sprachentwicklungsstörungen zu verzeichnen sind. Einer amerikanischen Studie aus dem Jahr 2007 zufolge besitzen Kinder mit hohem Medienkonsum einen deutlich geringeren Wortschatz als Kinder, deren Eltern täglich Geschichten vorlesen. Laut Spitzer gehört zu den Risikofaktoren neben der Sprachentwicklungsverzögerung der betroffenen Babys und Kleinkinder auch die Fettleibigkeit. Letztere ist auch eine Folge mangelnder Bewegung, die ja vor dem Fernseher kaum mehr stattfindet.</p>
<p>Und diese Spirale dreht sich weiter. Denn auf den frühen und häufigen Fernsehkonsum folgen mit zunehmenden Lebensalter andere digitale Medien. Werbeslogans suggerieren bereits im Babyalter lernfördernde Programme auf CD. Doch wie bereits erwähnt nutzen gerade kleine Kinder die Fähigkeiten des Beobachtens und des Nachahmens, um ihre eigenen Erfahrungen zu sammeln. Mit der frühen Einführung des Laptops für ein Kleinkind wird die Sinneswahrnehmung des Kindes beschränkt und nicht wie von den Geräteherstellern propagiert gefördert. Denn nun bekommt das Kind das Ergebnis auf Knopfdruck sofort präsentiert. Die Schlussfolgerung, warum der angezeigte Prozess so ablaufen muss, kann nicht nachvollzogen werden, da die digitale Welt nun einmal keine Anhaltspunkte für das kausale Begründen von Zusammenhängen liefert. Da der Lösungsweg nun vorgegeben und nicht erarbeitet wurde, wird laut Spitzer auch die Fähigkeit zur anhaltenden Konzentration und Kontemplation zerstört. So zitiert er zu Beginn seines Buches den amerikanischen Publizisten und Internetexperten Nicholas Carr: „<em>Das Netz scheint mir meine Fähigkeit zur Konzentration und Kontemplation zu zerstören. Mein Geist erwartet nun, Informationen in genau der Weise aufzunehmen, wie sie durch das Netz geliefert werden: In Form eines rasch bewegten Stroms kleiner Teilchen […] Meine Freunde sagen dasselbe: Je mehr sie das Netz benutzen, desto mehr müssen sie kämpfen, um sich auf das Schreiben längerer Abschnitte zu konzentrieren.“</em></p>
<p><span style="font-style: normal;"><span style="font-weight: normal;">Hier sind bereits Gründe für Gesellschaftskrankheiten wie ADS Und ADHS erkennbar. Denn mangelnde Bewegung und das Abhandenkommen der Fähigkeit zur Konzentration schaffen den Nährboden für solche Phänomene. Eltern und Großeltern wissen es längst: Kinder, die stundenlang vor PC und Fernseher sitzen, sind träge und nicht mehr aufnahmefähig für andere Dinge. So sinkt zwangsläufig auch die Lernbereitschaft. Pädiatrische Studien aus den Jahren 2004 und 2011 bestätigen diese Entwicklung. Privatdozent Dr. Peter Schneider von der Neurologischen Universitätsklinik und Privatdozentin Annemarie Seither-Preissler stellen laut ihrer aktuellen Studie sogar eine markante Zeitverschiebung zwischen den beiden Hirnhälften bei ADHS-Kindern fest, sowie eine verlangsamte Entwicklung der Hörfunktion. Für die Forscher wird so das häufige gemeinsame Auftreten </span></span><span style="font-style: normal;"><span style="font-weight: normal;">von</span></span><span style="font-style: normal;"><span style="font-weight: normal;"> Lese- Rechtschreibschwäche, ADHS und auditiver Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen erklärbar. Eine weitere Folge davon ist eine verzögerte Sprachentwicklung. </span></span></p>
<p><span style="font-style: normal;"><span style="font-weight: normal;">Gleichzeitig bescheinigt Spitzer dem sogenannten „Multitasking“, dass es die Aufmerksamkeit zusätzlich stört und Aufgaben nur noch oberflächlich und uneffektiv erledigt werden. Der Schweizer Erfolgspsychologe Martin Betschart bringt es mit den folgenden Worten auf den Punkt: </span></span><em><span style="font-weight: normal;">„</span></em><em>Wer seinen Geist mit zig Tätigkeiten gleichzeitig zerstreut, erreicht nichts Halbes und nichts Ganzes.“</em></p>
<p>Daneben treten laut Spitzer eine Reihe weiterer Folgen wie Schlaflosigkeit, Sucht und Depressionen auf, gefolgt von Ängsten und sozialem Rückzug.</p>
<p>Und noch eine Folge tritt hinzu: die Erhöhung der Gewaltbereitschaft. Niemand ist in der Lage den Spielkonsum gerade bei Kindern und Jugendlichen lückenlos zu kontrollieren, und so finden genügend Spiele mit der Altersfreigabe ab 18 Jahre auch zu den Jüngeren den Weg ins Kinderzimmer. Da geht es um Köpfen, Abschlachten und Zerstückeln, um nur einige Auswüchse zu nennen. Mithilfe eines gewaltverherrlichenden Spiels wird nun aus dem vom teils erfolglosen Lernen gefrusteten Kind der Superheld! Was baut wohl mehr auf? Die Vier in Mathe oder der Sieg über die Bösen am PC&#8230;? Die Folgen sind erschreckend: neben einer erhöhten Gewaltbereitschaft werden auch andere riskante Verhaltensweisen gefördert, etwa Raserei im Straßenverkehr, riskantes Sexualverhalten, Drogenmissbrauch und Kriminalität.</p>
<p>Eine aktuelle Studie vom Dartmouth College in Hanover, New Hampshire, beschäftigt sich mit dem fragwürdigen Zeitvertreib an Spielkonsole und PC und deren Auswirkungen auf das Sozialverhalten. Die Forscher um Jay Hull verweisen hier auf den Zusammenhang zwischen dem regelmäßigen Spielen gewaltverherrlichender Spiele und der Raserei im Straßenverkehr.</p>
<p>Die 5000 zufällig ausgewählten amerikanischen Jugendlichen beantworteten in dieser Studie über einen Zeitraum von fünf Jahren in regelmäßigen Abständen Fragen zu ihren Spielgewohnheiten und ihrem Verhalten im täglichen Leben, welche von den Forschern anschließend statistisch ausgewertet wurden.</p>
<p>Jugendliche, welche im angegebenen Zeitraum mit Spielen wie „Grand Theft Auto“ oder „Manhunt“ begannen, zeigten im Anschluss deutliche Verhaltensänderungen: die Kriminalität stieg genauso wie der Alkohol- und Tabakkonsum. Die Ergebnisse bei Jungen und Mädchen waren ähnlich, Unterschiede ergaben sich lediglich aus der Spielintensität. Je mehr gespielt wurde, desto größer waren auch die Verhaltensänderungen und zeigten sich so auch im veränderten Selbstbild in der realen Welt.</p>
<p>Zu diesem Schluss kommen auch Forscher der Uni Bonn, welche in ihrer Studie zu dem Schluss kommen, dass Gewaltspiele die Ursache für unterschiedliche Informationsverarbeitung im Gehirn darstellen, dessen Aktivitäten dadurch nachweislich verändert werden. Gleichzeitig führt dies zu einer Abstumpfung der Emotionen.</p>
<p>Ein weiteres großes Problem ist das Nutzen sozialer Netzwerke. Prof. Spitzer beschreibt es in seinem Buch wie folgt: „<em>Das Internet ist voller scheiternder Sozialkontakte, die vom Vorgeben, dass man ein anderer sei, über Schummeln, Betrügen bis hin zur groben Kriminalität reichen. Es wird gelogen, gemobbt, abgezockt, aggressiv Stimmung gemacht, gehetzt und diffamiert, dass sich die Balken biegen! Wen wundert es, dass soziale Netzwerke bei den jungen Nutzern vor allem zu Einsamkeit und Depression führen? Mangelnde Selbstregulation, Einsamkeit und Depression sind in unserer modernen Gesellschaft die wichtigsten Stressoren. Sie bewirken das Absterben von Nervenzellen und begünstigen damit langfristig die Entwicklung einer Demenz. Bei unseren Kindern kann die Ablösung echter zwischenmenschlicher Kontakte durch digitale Online-Netzwerke langfristig mit einer Verkleinerung ihres sozialen Gehirns verbunden sein.“</em></p>
<p>Wie Spitzer es bereits treffend beschreibt, machen soziale Netzwerke das Hinwegtäuschen über die eigenen Fehler und Schwächen möglich, das Miteinander im Sportverein wird durch das Joggen auf der Tastatur ersetzt. Das führt häufig in die soziale Isolation und begünstigt somit wieder eine Reihe daraus resultierender teils schwerer Krankheiten, deren Folgen teilweise kaum zu beheben sind.</p>
<p>Es muss also unser aller Anliegen sein, dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Keiner kann die modernen Medien wegdenken, doch wir können ihre Nutzung in sinnvolle und zuträgliche Bahnen lenken. Das beginnt im Elternhaus: spielerische Aktivitäten, die verschiedene Sinne ansprechen, fördern die gesunde geistige und körperliche Entwicklung unserer Kinder und helfen ihnen, sich die Welt zu erschließen. Und nur Kinder, die ein klares Bild von den Dingen um sich herum zu entwickeln imstande sind, sind in der Lage Gut und Böse voneinander klar zu unterscheiden; sind in der Lage, selbständig zu lernen und sich gemäß ihren Begabungen und Fähigkeiten zu entfalten und zu entwickeln.</p>
<p style="font-style: normal; font-weight: normal; text-decoration: none;">Es gibt eine riesige Palette von Möglichkeiten, mit denen Sie die Förderung Ihrer Kinder, ihren Lernprozess und ihre körperlichen Fähigkeiten sinnvoll unterstützen können. Zu ihnen gehören:</p>
<ul>
<li>das tägliche gemeinsame Spiel mit ihrem Kind;</li>
<li>der möglichst tägliche Gang zum Spielplatz;</li>
<li>lesen Sie Ihrem Kind als festes Ritual am Abend vor dem Einschlafen oder auch zwischendurch etwas vor;</li>
<li>schauen Sie sich gemeinsam Bilderbücher an;</li>
<li>seien Sie gemeinsam kreativ, malen Sie mit Ihrem Kind Bilder oder basteln Sie gemeinsam &#8211; Anlässe hierfür finden sich das ganze Jahr hindurch</li>
<li>machen Sie das Fernsehen zu etwas Besonderem, etwas, das nur in kleinen Portionen erlaubt ist;</li>
<li>versuchen Sie, dem sozialen Druck in Kindergarten und Schule zu widerstehen und den Besitz eines eigenen Handys oder Laptops so lang als möglich hinauszuzögern;</li>
<li>versuchen Sie, frühzeitig Aktivitäten in Sportvereinen, im Chor, der Musikschule um nur einige zu nennen, zu etablieren;</li>
<li>bevorzugen Sie Bauklötze vor Nintendo. Hier gibt es neben den klassischen Bausteinen auch etwas anspruchsvollere oder auch sehr farbenfroh gestaltete in ausgefallenen Formen (z.B. von Haba). Sie fördern Geduld und schulen u.a. die Feinmotorik;</li>
<li>bauen Sie gemeinsam Sandburgen;</li>
<li>gehen Sie mit Ihrem Kind spazieren oder in den Wald, an einen See&#8230; lassen Sie es Sinnes-Erfahrungen machen wie das Rauschen des Wassers oder das Rascheln der Blätter im Herbst, anstatt Klingeltöne mit dem Handy herunterzuladen;</li>
<li>fördern Sie die musikalische Früherziehung Ihrer Kinder z.B. mit dem Erlernen eines Musikinstrumentes. So werden das Gehör und die Aufmerksamkeit gefördert. Kinder mit musikalischer Förderung haben weniger Probleme mit dem Lesen und Schreiben sowie der Kontrolle von Impulsivität und Hyperaktivität;</li>
<li>kaufen Sie CDs mit Kinderliedern oder singen bzw. musizieren Sie mit Ihrem Kind gemeinsam.</li>
</ul>
<h3>Denn Kinder lieben es, die Welt mit allen Sinnen zu erfahren und zu erleben!</h3>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<ul>
<li>Spitzer, Manfred; Digitale Demenz: Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen, Droemer HC (3. August 2012)</li>
<li><a href="http://www3.uni-bonn.de/Pressemitteilungen/278-2011" target="_blank" rel="noopener">http://www3.uni-bonn.de/Pressemitteilungen/278-2011</a></li>
<li><a href="http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/4206109/Zwielichtige-Videospiele-mit-üblem-Effekt" target="_blank" rel="noopener">http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/4206109/Zwielichtige-Videospiele-mit-%C3%BCblem-Effekt</a></li>
<li><a href="http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1170" target="_blank" rel="noopener">http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1170</a></li>
<li><a href="http://www.rollenspielsucht.de/resources/pressetext_Spitzer-Internet_macht_dumm_08-12.pdf" target="_blank" rel="noopener">http://www.rollenspielsucht.de/resources/pressetext_Spitzer-Internet_macht_dumm_08-12.pdf</a></li>
<li><a href="http://www.martinbetschart.com/sieg-mit-koepfchen/" target="_blank" rel="noopener">http://www.martinbetschart.com/sieg-mit-koepfchen/</a></li>
<li><a href="http://www.jneurosci.org/content/34/33/10937.abstract" target="_blank" rel="noopener">http://www.jneurosci.org/content/34/33/10937.abstract</a></li>
<li><a href="http://news.doccheck.com/de/56297/adhs-musikstunden-foerdern-hirnentwicklung/" target="_blank" rel="noopener">http://news.doccheck.com/de/56297/adhs-musikstunden-foerdern-hirnentwicklung/</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Video-Tipp: Wie wirkt Homöopathie?</title>
		<link>https://www.homoeopathie-regensburg.de/video-tipp-wie-wirkt-homoeopathie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Apr 2023 14:03:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Homöopathieforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Homöopathische Behandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Regensburger Institut]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn Sie sich für die Wirkungsweise der Homöopathie interessieren, dann empfehlen wir Ihnen die am 1.12.2014 auf BR-alpha ausgestrahlte Sendung &#8222;Wie wirkt Homöopathie?&#8220; aus der Reihe<span class="excerpt-hellip"> […]</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Sie sich für die Wirkungsweise der Homöopathie interessieren, dann empfehlen wir Ihnen die am 1.12.2014 auf BR-alpha ausgestrahlte Sendung &#8222;Wie wirkt Homöopathie?&#8220; aus der Reihe &#8222;Was wir noch nicht wissen&#8220;.</p>
<p>In Interviews kommen unter anderem Mediziner und Naturwissenschaftler zu Wort und berichten von Ergebnissen der aktuellen Homöopathie-Forschung: Wie wirken sich potenzierte Wachstumshormone auf gesunde und auf kranke Pflanzen aus? Unterscheidet sich eine homöopathische Hochpotenz bei Untersuchung mit physikalischen Messverfahren vielleicht doch von einfachem Wasser? Und warum strahlen homöopathische Hochpotenzen im Messverfahren mehr Photonen ab als dies bei Placebos der Fall ist?</p>
<p>Es werden auch erste grobe Erklärungsmodelle zum Wirkmechanismus der Homöopathie vorgestellt, die klarmachen: Homöopathie ist ein reales, aber sehr komplexes Phänomen, das wissenschaftlich noch wenig verstanden ist.</p>
<p>Das Video kann hier abgerufen werden: <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/was-wir-noch-nicht-wissen/was-wir-noch-nicht-wissen-118.html#tab=bcastInfo&amp;jump=tab" data-htmlarea-external="1" target="_blank" rel="noopener">BR-Videothek</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Cortison</title>
		<link>https://www.homoeopathie-regensburg.de/cortison/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Oct 2022 14:29:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Medikamente]]></category>
		<category><![CDATA[Therapien]]></category>
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					<description><![CDATA[Drei voneinander unabhängigen Forschergruppen gelang es 1936 eine Substanz aus der Nebennierenrinde zu isolieren, die bereits 10 Jahre später synthetisch hergestellt werden konnte – Cortison. Die<span class="excerpt-hellip"> […]</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Drei voneinander unabhängigen Forschergruppen gelang es 1936 eine Substanz aus der Nebennierenrinde zu isolieren, die bereits 10 Jahre später synthetisch hergestellt werden konnte – Cortison. Die erste erfolgreiche Cortisontherapie gelang 1948. Eine junge Amerikanerin mit Gelenkrheumatismus konnte nach wenigen Tagen wieder schmerzfrei gehen.</p>
<p>Seitdem zählen Cortisonpräparate zu den mit am häufigsten verschriebenen Medikamenten. Ihr Wirkungsspektrum umfasst Allergien, Asthma bronchiale und Rheuma, sie verhindern Entzündungen nach Verletzungen und Operationen oder werden zur Unterstützung der Lungenreifung bei drohender Frühgeburt eingesetzt. Hochdosierte Varianten kommen vor allem bei akuten Notfällen wie Sepsis oder anaphylaktischem Schock zum Einsatz und sind hier unter Umständen lebensrettend.</p>
<p>Heute gängige Cortisonpräparate sind chemisch „verwandt“ mit unserem körpereigen produzierten Cortison.</p>
<p>Doch kaum ein Medikament ist auch so umstritten, denn die Liste der Nebenwirkungen ist lang und wird länger, je intensiver und länger die Behandlung mit Cortison erfolgt, was inzwischen durch zahlreiche Studien belegt ist.</p>
<p>Der menschliche Körper produziert Glucocorticoide in der Nebennierenrinde. In dieser natürlich vorkommenden Form sind sie Abkömmlinge des Progesterons. Zu ihnen zählt auch das Hormon Cortisol, welches die Basis für Cortison ist und u.a. aus Cholesterin gebildet wird.</p>
<p>Zu den wichtigsten Aufgaben der Glucocorticoide gehören ihr Einfluss auf den Stoffwechsel, den Wasser- und Elektrolythaushalt, das Herz-Kreislauf- und das Nervensystem. Darüber hinaus wirken sie entzündungshemmend, immunsuppressiv und haben in der Muskulatur sowie im Haut- und Fettgewebe einen abbauenden Effekt.</p>
<p>Doch auch beim Fettabbau sind sie durch Abgabe von Fettsäuren in das Blut maßgeblich beteiligt. Durch diesen Abbau von Eiweiß und Fetten tragen sie zur Erhöhung des Blutzuckerspiegels bei. Als wichtiges Stresshormon ist Cortison als biochemischer Botenstoff maßgeblich an den Anpassungsreaktionen des Körpers bei besonderen Belastungen beteiligt.</p>
<p>Zu den Funktionen der Stresshormone gehören das schnelle Freisetzen von Energiereserven bei drohender Gefahr, also in einer Stresssituation.</p>
<p>Zum Stress gehören heutzutage jedoch nicht nur Gefahrensituationen sondern auch Belastungen durch Arbeit oder Leistungssport und psychische Belastungen, beispielsweise durch Versagensangst, Tod, Verlust und schwere Krankheit. In diesen Situationen werden wiederum die Hormone Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin ausgeschüttet.</p>
<p>Glucocorticoide wiederum werden bei lang anhaltenden Stresszuständen durch Stimulierung der Nebennierenrinde ausgeschüttet.</p>
<p>Neben seiner Funktion als Stresshormon besitzt Cortison eine entzündungshemmende Wirkung und verhindert so unter anderem die Narbenbildung nach Verletzungen. Durch Cortison werden ebenfalls bei einer allergischen Reaktion Entzündungen nach einer Antigen-Antikörper-Reaktion eingedämmt.</p>
<p>Bei diesen natürlichen und für uns wichtigen Prozessen entstehen leider auch Nebenwirkungen. So hemmt Cortison die Lymphozyten und Phagozyten. Dies schwächt die körpereigene Abwehr, und diese anti-allergische Komponente fördert den Abbau von Knochen- und Muskelmasse.</p>
<p>Die Verabreichung von Cortison kann unterschiedlich erfolgen &#8211; äußere Anwendungen, Injektionen und orale Einnahmen sind möglich. So führt ein regelmäßiges Einreiben mit einer cortisonhaltigen Creme über einen längeren Zeitraum zu einem Verdünnen der Haut an den betreffenden Stellen und kann so eine Steroid-Akne hervorrufen. Im Gesicht angewandt, dringt das Cortison durch die besonders dünne und empfindliche Haut in die Blutbahn ein und ist so in der Lage, systemische Nebenwirkungen im gesamten Körper hervorzurufen. Eine regelmäßige Anwendung von cortisonhaltigen Augen- oder Nasentropfen trocknet deren Schleim- bzw. Hornhaut aus. Das wiederum führt zwangsweise zum nächsten Medikament, um den so entstandenen Schaden zu begrenzen.</p>
<p>Bei Atemwegserkrankungen wie Asthma wird Cortison in der Regel über Sprays inhaliert. Diese gelten als wichtigstes Mittel bei der Behandlung von Asthma. Das Spray verhindert Entzündungen, beugt Verengungen der Bronchien vor und schützt so den Patienten vor Atemnotattacken. Doch die längere Gabe führt zu Husten und Heiserkeit. Neuere Studien belegen darüber hinaus eine Verzögerung des Wachstums bei Kindern und Jugendlichen.</p>
<p>So werteten Forscher aus Brasilien und Kanada insgesamt 25 Studien mit den Daten von rund 9000 Kindern unter 18 Jahren mit mittelschwerem bis schwerem Asthma aus und stellten eine Wachstumsverzögerung bei den Kindern fest, die täglich ein cortisonhaltiges Spray angewandt hatten. Eine zweite Untersuchung mit insgesamt 22 Studien kam zu dem Schluss, dass die Höhe der Dosis dabei genauso wenig eine Rolle spielt wie die Art und Weise der Verabreichung des Cortisons.</p>
<p>Auch die orale Einnahme und die Infusion rufen eine Reihe von Nebenwirkungen hervor. Zu ihnen zählen Abbau der Knochensubstanz, Schwindel, Kopfschmerz und Kalziummangel. Durch die Einnahme kann es auch zum Anstieg des Blutzuckerspiegels kommen, was gerade bei Diabetikern unbedingt vermieden werden sollte. Das Immunsystem wird geschwächt und der Körper so anfälliger für Krankheiten. Bluthochdruck und Ödeme, sowie eine damit verbundene Gewichtszunahme, Osteoporose, hoher Blutdruck, Magenschleimhautentzündung und Entstehung eines Magengeschwüres zählen ebenfalls zu den unerwünschten Nebenwirkungen von Cortison.</p>
<p>Eine langfristige Einnahme kann die Cortisonwerte im Blutplasma stark erhöhen und so ein eigenständiges Krankheitsbild, das Cushing-Syndrom, auslösen. Beim Cushing-Syndrom, dem „Nebennierendiabetes“, vermehrt sich der Anteil des Fettgewebes; so zeigt sich ein ausgeprägtes Vollmondgesicht, „Büffelhöcker“ im Nacken und Stammfettsucht, während die Muskulatur von Armen und Beinen schwindet. Begleitet wird diese körperliche Veränderung von blau-roten Streifen auf der Haut, sogenannten „Striae“, Osteoporose, Hypertonie, Muskelschwäche und verminderter Glucosetoleranz. Auch Unfruchtbarkeit bzw. Potenzstörungen gehören zum Krankheitsbild.</p>
<p>So sollten, wenn sich die Einnahme nicht verhindern lässt, regelmäßige Blutzuckerkontrollen zum frühzeitigen Erkennen eines beginnenden Diabetes mellitus durchgeführt werden, spätestens dann, wenn der Patient über vermehrten Durst bzw. häufiges Wasserlassen klagt. Den vielfältigen Mangelerscheinungen kann hier bis zu einem gewissen Grad mit einer gesunden, vitaminreichen und ausgewogenen Ernährung entgegengewirkt werden.</p>
<p>Besser ist es jedoch, sich frühzeitig über Alternativen zu informieren und bis auf die beschriebenen Notfälle ganz auf die Einnahme von Cortison zu verzichten. So gibt es auch für Asthmatiker corticoidfreie Alternativen, die nachweislich genauso wirksam sind.</p>
<p>Die Homöopathie verfügt seit rund 200 Jahren über eine Reihe von Möglichkeiten, viele dieser Krankheitsbilder schonend und nebenwirkungsfrei zu behandeln. Viele der hier genannten Erkrankungen sind chronischer Natur und bedürfen daher einer ganzheitlichen Betrachtungsweise, um die Selbstheilungskräfte des Patienten anzuregen und zu stärken und so dauerhafte Heilung zu ermöglichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<ul>
<li>Pschyrembel Klinisches Wörterbuch, Walter de Gruyter Verlag Berlin-New York, 261. Auflage, S. 384, ISBN 978-3-11-018534-8</li>
<li>Pschyrembel Klinisches Wörterbuch, Walter de Gruyter Verlag Berlin-New York, 261. Auflage, S. 709, ISBN 978-3-11-018534-8</li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stresshormone" target="_blank" rel="noopener">http://de.wikipedia.org/wiki/Stresshormone</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Immunsuppression" target="_blank" rel="noopener">http://de.wikipedia.org/wiki/Immunsuppression</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Glucocorticoide" target="_blank" rel="noopener">http://de.wikipedia.org/wiki/Glucocorticoide</a></li>
<li><a href="http://www.medicalforum.ch/docs/smf/archiv/de/2003/2003-19/2003-19-419.pdf" target="_blank" rel="noopener">http://www.medicalforum.ch/docs/smf/archiv/de/2003/2003-19/2003-19-419.pdf</a></li>
<li><a href="http://www.stern.de/gesundheit/ueberblicksstudie-asthmasprays-hemmen-das-wachstum-von-kindern-2124559.html" target="_blank" rel="noopener">http://www.stern.de/gesundheit/ueberblicksstudie-asthmasprays-hemmen-das-wachstum-von-kindern-2124559.html</a></li>
<li><a href="http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/asthma/article/865970/steroid-therapie-asthma-wachstum-dosisabhaengig-verzoegert.html" target="_blank" rel="noopener">http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/asthma/article/865970/steroid-therapie-asthma-wachstum-dosisabhaengig-verzoegert.html</a></li>
<li><a href="http://www.pflegewiki.de/wiki/Cortison" target="_blank" rel="noopener">http://www.pflegewiki.de/wiki/Cortison</a></li>
<li><a href="http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=pharm7_04_2000" target="_blank" rel="noopener">http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=pharm7_04_2000</a></li>
<li><a href="http://www.gesundheit.de/medizin/wirkstoffe/sonstige-wirkstoffe/kortison-cortison" target="_blank" rel="noopener">http://www.gesundheit.de/medizin/wirkstoffe/sonstige-wirkstoffe/kortison-cortison</a></li>
<li><a href="http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/kortison-wirkt-gegen-entzuendungen-birgt-aber-auch-nebenwirkungen-a-882648.html" target="_blank" rel="noopener">http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/kortison-wirkt-gegen-entzuendungen-birgt-aber-auch-nebenwirkungen-a-882648.html</a></li>
<li><a href="http://www.heilpraxisnet.de/symptome/nebenwirkungen-von-cortison.html" target="_blank" rel="noopener">http://www.heilpraxisnet.de/symptome/nebenwirkungen-von-cortison.html</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hygienemaßnahmen in unserer Praxis</title>
		<link>https://www.homoeopathie-regensburg.de/hygienemassnahmen-in-unserer-praxis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 May 2022 12:50:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Homöopathische Behandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie sehen unsere Hygienemaßnahmen aus? Desinfektion: Jeden Tag werden mehrmals täglich alle Flächen, Türklinken, Toilette und Waschbecken gereinigt und mit Desinfektionsmittel desinfiziert. Mindestabstand: Als Bestellpraxis koordinieren<span class="excerpt-hellip"> […]</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Wie sehen unsere Hygienemaßnahmen aus?</h2>
<p><strong>Desinfektion: </strong><br />
Jeden Tag werden mehrmals täglich alle Flächen, Türklinken, Toilette und Waschbecken gereinigt und mit Desinfektionsmittel desinfiziert.</p>
<p><strong>Mindestabstand: </strong><br />
Als Bestellpraxis koordinieren wir unsere Patienten so, dass im Wartezimmer möglichst selten verschiedene Menschen aufeinandertreffen. Dennoch ist genügend Platz vorhanden, damit ein Mindestabstand von 2 m eingehalten werden kann.</p>
<p><strong>Maskenpflicht:</strong><br />
In unserer Praxis gibt es keine Maskenpflicht. Auch nicht ab dem 27.04.2020. Wir empfehlen Ihnen dennoch, wenn Sie möchten, Ihre Maske bei uns im Wartezimmer zu tragen. Wir selbst tragen, sofern wir keine akute Erkrankung mit Niesen und Husten erleben, keine Masken. Setzen diese jedoch bei geringstem Verdacht auf. Bei der homöopathischen Anamnese oder Psychotherapie halten wir einen Mindestabstand von 2 m immer ein.</p>
<p><strong>Behandlung über Telekommunikationsdienste: </strong><br />
Sie können jedoch weiterhin via Telekommunikationsdienste mit uns eine Anamnese oder Folgeanamnese absolvieren. Dabei verwenden wir (laut Datenschutzverordnung) entweder das Telefon oder verschlüsselte Kommunikationsdienste wie Red Connect oder andere. Auf Ihren Wunsch hin verwenden wir jedoch auch Sykpe, Zoom, Whatsapp, Threema oder andere.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sapere aude! &#8211; Habe den Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen! &#8211; Teil 2</title>
		<link>https://www.homoeopathie-regensburg.de/sapere-aude-habe-den-mut-dich-deines-eigenen-verstandes-zu-bedienen-teil-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Apr 2022 13:03:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Homöopathische Behandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Regensburger Institut]]></category>
		<category><![CDATA[Therapien]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Leben des Aufklärers und Arztes Samuel Hahnemann TEIL 2: Habe den Mut neue Wege zu gehen Heilung eines Geisteskranken 1789 lebt Hahnemann in Dresden, kurz<span class="excerpt-hellip"> […]</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><em>Das Leben des Aufklärers und Arztes Samuel Hahnemann</em></h2>
<h3>TEIL 2: Habe den Mut neue Wege zu gehen</h3>
<p><em>Heilung eines Geisteskranken</em></p>
<p>1789 lebt Hahnemann in Dresden, kurz darauf bis 1792 in Leipzig. Im Anzeiger des Gothaer Verlegers Rudolf Zacharias Becker liest er von dessen geplanter Gründung einer Heilanstalt für wahnsinnig gewordene Standespersonen, die zu dieser Zeit unter unmenschlichen Bedingungen und ohne jegliche Aussicht auf Heilung leben mussten.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.homoeopathie-regensburg.de/wp-content/uploads/2025/12/WOTTON_1710__p243_Madness_wiki-c_gemeinfrei_.jpg" width="300" height="512" /></p>
<p><em>&#8222;Unter Verrückten&#8220;, William Wotton, Buchillustration von 1710, </em><em>Bildquelle s.u.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ziel ist es, ohne die Anwendung von Grausamkeiten, Disziplinierungsmassnahmen, Züchtigungen und Fixierungen den Kranken zu beobachten und ihn mithilfe von Gesprächen und ersten homöopathischen Arzneimittelgaben zu heilen. Dieses Vorhaben wird vom Herzog Ernst von Sachsen-Coburg-Gotha unterstützt. Der Herzog stellt hierfür sein Jagdschloss in Georgenthal zur Verfügung, wohin Hahnemann 1792 mit seiner Frau und der mittlerweile auf fünf Kinder angewachsenen Familie übersiedelt. Der einzige Patient, den der über Nacht zum Psychiater gewordene Hahnemann hier bis zu seiner Genesung im Frühjahr 1793 behandeln wird, ist der an einer manisch-depressiven Gemütskrankheit leidende hannoversche Beamte und Autor Friedrich Arnold Klockenbring. Im sich stets verändernden Krankheitsbild Klockenbrings erkennt Hahnemann weitere Zusammenhänge in der Ähnlichkeitsbeziehung zwischen der gewählten Arznei und dem anzutreffenden Krankheitsbild. Aus Ermangelung weiterer Patienten fordert der Herzog sein Schloss zurück und die sieben Hahnemanns müssen erneut umziehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><em>Die Geburtsstunde der Homöopathie als medizinische Methode</em></h3>
<p>In Molschleben bei Gotha beginnt der inzwischen 38-jährige Hahnemann mit der Arbeit an seinem Apothekerlexikon.</p>
<p>Doch auch hier sind die Hahnemanns nicht lang zu Hause. Von Molschleben geht es nach Göttingen, Pyrmont, Wolfenbüttel, Braunschweig und im Geburtsjahr der Homöopathie,1796 , nach Königslutter bei Braunschweig. Hahnemann publiziert zahlreiche eigene und von ihm übersetzte chemische und pharmazeutische Schriften. Zu dieser Zeit entdeckt er ein Mittel gegen Milchschorf bei Kindern, und es erscheint sein viel gelesenes zweiteiliges Apothekerlexikon. An sich selbst und anderen nimmt er zahlreiche Experimente mit arzneilichen Stoffen vor, aus denen der erste Aufsatz über das neue Heilprinzip hervorgeht, welches erst später den Namen „homöopathisch“ erhielt. Unter dem Titel „Versuch über ein neues Princip zur Auffindung der Heilkräfte der Arzneysubstanzen, nebst einigen Blicken auf die bisherigen“ formuliert er im 1796 erschienen „Journal der practischen Arzneykunde und Wundarzneykunst“ von Hufeland sein Heilprinzip <em>similia similibus curentur</em>, also &#8222;Ähnliches sei mit Ähnlichem zu heilen&#8220;, und stützt seine These mit zahlreichen empirischen Beobachtungen aus Selbstversuchen, Vergiftungsberichten, eigenen und fremden Heilungsgeschichten, die auf dem Simile-Prinzip beruhen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><em>Streitigkeiten und weitere Umzüge</em></h3>
<p>Mit seiner inzwischen auf acht Kinder angewachsenen Familie geht es 1799 nach Altona, wo ein weiterer Versuch, einen geisteskranken Patienten zu heilen &#8211; nämlich den Dichter Johann Karl Wezel -, an dessen Aggressivität scheitert. Es folgt ein weiterer Ortswechsel, diesmal nach Mölln. Sein zu dieser Zeit beworbenes, selbst hergestelltes „neues“ Laugensalz „Alkali pneum“ wurde als einfaches Borax entlarvt und zieht einen langen Streit nach sich, in dessen Verlauf Hahnemann auch seinen Anklägern Fehler nachweisen kann. Das eingenommene Geld lässt er den Armen Leipzigs zukommen. Seine im „Reichsanzeiger“ beworbene Therapie zur „Heilung und Verhütung des Scharlachfiebers“ und dem dargebotenen „Geheimmittel“ zu dessen Heilung ermöglichen Hahnemann und seiner Familie einen weiteren bescheidenen Umzug. Es geht 1801 zurück in die Nähe Leipzigs, nach Machern, wo er ein eigenes kleines Häuschen erwirbt und eine geregelte Praxis mit dem Verkauf von Chemikalien und einem Angebot neuer Heilmittel, die er gegen Vorauszahlung abgibt, beginnt. Er veröffentlicht in einer Broschüre den Namen seines Geheimmittels: hochverdünnter Tollkirschenextrakt, was ihm Hohn und Spott unter seinen ehemaligen Kollegen einbringt. Das neu begonnene geregelte Leben muss einmal mehr mit dem Planwagen vertauscht werden, und so geht die Fahrt von Eilenburg nach Wittenberg, nach Dessau und 1805 schließlich nach Torgau. In dieser wechselhaften Zeit kommt ein weiteres seiner Kinder zur Welt.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.homoeopathie-regensburg.de/wp-content/uploads/2025/12/Hahnemann-Torgau__wiki-c._gemeinfrei_24.02.15.jpg" width="300" height="400" /></p>
<p><em> Hahnemannhaus in Torgau, Bildquelle s.u.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><em>Veröffentlichung weiterer medizinischer Werke</em></h3>
<p>In einem Aufsatz im Hufeland-Journal führt er den Begriff „homöopathisch“ ein. Dies und weitere dort erschienene Schriften, die lateinische Arzneimittellehre „Fragmenta de viribus medicamentorum: positivis sive in sana corpore observatis“ und das Buch „Heilkunde der Erfahrung“, eine erste Gesamtdarstellung des neuen Heilprinzips, stützen die Annahme, dass er seine Selbst- und Fremdversuche in dieser Zeit umfangreich und konsequent fortsetzte. 1810 ist es soweit: Hahnemann veröffentlicht sein erstes Grundlagenwerk zur Homöopathie, das „Organon der rationellen Heilkunde“, welches er in den folgenden Jahren immer wieder umfangreich überarbeitet und ergänzt und das ab seiner zweiten Ausgabe bis heute den Titel „Organon der Heilkunst“ trägt. Die polarisierende Wirkung des theoretischen Hauptwerkes der Homöopathie verdankt es seiner in ihm enthaltenen scharfen Polemik und macht Hahnemann zum Begründer einer neuen Schule. Es folgt 1811 der erste Band der „Reinen Arzneimittellehre“, welche in den Folgejahren auf sechs Bände anwächst und Prüfprotokolle der Arzneimittel und deren Auswirkungen auf den gesunden Menschen enthält. Prüflinge hierbei waren er selbst, seine Familie und seine Schüler. Ein solches auf Experimenten begründetes Werk gab es bis zu diesem Zeitpunkt in der Geschichte der Medizin und Pharmakologie nicht. Es stellt somit laut Anthony Campbell einen einzigartigen Beitrag in der geschichtlichen Entwicklung der Heilkunde dar.</p>
<p>1811 erfolgt der Umzug nach Leipzig, wo er mit dem 1812 erschienen Werk „De Helleborismo veterum“ an der Leipziger Universität habilitiert wird, was ihm die Möglichkeit verschafft, weitere Schüler um sich zu sammeln und so den Bekanntheitsgrad seiner neuen Heilmethode zu erhöhen. Er hält Vorlesungen über die Homöopathie &#8211; zahlreiche Fehden mit Gegnern der neuen Methode, darunter viele Medizinprofessoren, sind die Folge. Ein Gegner des Ähnlichkeitsprinzips, der Dozent Karl Heinrich Dzondi von der Universität Halle, schlägt ein öffentliches Experiment vor, in dem mit der Selbstverbrennung einer Hand gezeigt werden solle, ob die Anwendung von kaltem oder heissen Wasser zur Behandlung von Verbrennungen richtig sei. Hahnemann lehnt ab. 1816 erscheint der zweite Band von Hahnemanns Arzneimittellehre und 1819 die zweite Auflage des Organon der Heilkunst, welches fortan das als Kants Leitspruch der Aufklärung bekannt gewordene Horaz-Zitat „Aude sapere“ – „Wage zu wissen“, tragen wird.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.homoeopathie-regensburg.de/wp-content/uploads/2025/12/Hahnemanndenkmal_leipzig__wiki-c__gem-frei_24.02.15.jpg" width="300" height="464" /></p>
<p><em> Hahnemann-Denkmal in Leipzig, Bildquelle s.u.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><em>Prominente Patienten und wieder Streit</em></h3>
<p>In seiner florierenden Praxis behandelt Hahnemann unter anderem Clara Schuhmann und den populären österreichischen Generalfeldmarschall Fürst Karl Philipp zu Schwarzenberg. Hahnemann besteht auf einer diätischen und gesunden Lebensweise der Fürsten und seiner exklusiven Behandlung. Als er bemerkt, dass dieser sich von seinen allopathischen Kollegen heimlich mitbehandeln lässt, bricht er die Behandlung des Fürsten ab, und dieser verstirbt wenige Wochen später. Die folgenden gestreuten Gerüchte um Hahnemanns Mitschuld am Tod des beliebten Fürsten und ein veröffentlichter Sektionsbericht im Hufeland-Journal über die Todesumstände des Fürsten mit eingestreuten „Versäumnissen“ ärztlicher Massregeln und Seitenhieben gegen die Homöopathie und ihren Begründer sind ein kleiner Rückschlag. Der „Leipziger Dispensierstreit“, den drei Apotheker gegen Hahnemann anstreben, um ihm das Zubereiten seiner Arzneien zu untersagen, endet in einem Kompromiss: in Notfällen bleibt es Hahnemann weiter gestattet, seine Medikamente selbst herzustellen. Doch aufgrund dieser Vorkommnisse entschließt er sich zum Umzug nach Köthen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hier ist er ab 1821 als Herzoglicher Leibarzt Friedrich Ferdinands von Anhalt-Köthen tätig und erhält nach Intervention des österreichischen Politikers Adam von Müller das verbriefte Recht, seine Arzneien selbst herzustellen. 1822 wird Hahnemann zum Hofrat ernannt und begeht 1829, auf der Höhe seines Ruhmes, in Köthen feierlich sein 50-jähriges Jubiliäum seiner Erlanger Promotion. Ununterbrochen arbeitet er an seiner Heilmethode, Kranke aus nah und fern kommen in seine Praxis. Bescheiden lebend nimmt er von jedem einen angemessenen Teil als Entlohnung, immer in bar. Einen Teil der Patienten behandelt er umsonst.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<ul>
<li>Biesewig-Behrendt, G., Vergessene Mediziner, Teil: Jakob Henle, Berlin, 2009</li>
<li>Campbell, Anthony, Homeopathy in Perspective, Lulu.com, 2008</li>
<li>DUDEN Paetec Abiturwissen Geschichte, Bibliographisches Institut &amp; F.A. Brockhaus AG Mannheim und Duden Paetec GmbH Berlin, 2007</li>
<li>DUDEN Paetec Abiturwissen Literatur, Bibliographisches Institut &amp; F.A. Brockhaus AG, Mannheim und Duden Paetec GmbH Berlin, 2007</li>
<li>Fritsche, Herbert, Samuel Hahnemann &#8211; Idee und Wirklichkeit der Homöopathie, Winterwork Borsdorf, 2014</li>
<li>Jütte, Robert, Samuel Hahnemann: Begründer der Homöopathie, Deutscher Taschenbuch Verlag, 2007</li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blutkreislauf#Forschungsgeschichte" target="_blank" rel="noopener">http://de.wikipedia.org/wiki/Blutkreislauf#Forschungsgeschichte</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Edward_Jenner" target="_blank" rel="noopener">de.wikipedia.org/wiki/Edward_Jenner</a></li>
<li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aufkl%C3%A4rung_(Literatur)" target="_blank" rel="noopener">http://de.wikipedia.org/wiki/Aufklärung_(Literatur</a>)</li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Samuel_Hahnemann#cite_note-6" target="_blank" rel="noopener">de.wikipedia.org/wiki/Samuel_Hahnemann</a></li>
<li><a href="http://www.textlog.de/medizin-praxis-homoeopathie/hahnemanns-leben-und-wirken.html" target="_blank" rel="noopener">http://www.textlog.de/medizin-praxis-homoeopathie/hahnemanns-leben-und-wirken.html</a></li>
</ul>
<p><strong>Bildquellen:</strong></p>
<ul>
<li>Hahnemannhaus in Torgau, Quelle: Wikimedia Commons, gemeinfrei</li>
<li>Hahnemann-Denkmal in Leipzig, Quelle: Wikimedia Commons, gemeinfrei</li>
<li>&#8222;Unter Verrückten&#8220;, William Wotton, Buchillustration von 1710, Quelle: Wikimedia Commons, gemeinfrei</li>
<li class="align-left" style="line-height: 100%;">Baden-Württemberg &#8211; Heidelberg: Deutsches Apothekenmuseum, homöopathische Taschenapotheke aus dem Besitz Samuel Hahnemanns, der sie in seinen letzten Lebensjahren in Paris benutzte, Quelle: Wikimedia Commons, gemeinfrei;Autor: ANKAWÜ</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Corona-Krise</title>
		<link>https://www.homoeopathie-regensburg.de/corona-krise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Apr 2022 13:00:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Homöopathische Behandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheiten]]></category>
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					<description><![CDATA[Das vordringlichste Thema derzeit ist die Corona-Krise. Was können wir tun, damit wir möglichst positiv aus dieser Sache herauskommen? Gehen Sie möglichst oft nach draußen an<span class="excerpt-hellip"> […]</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Das vordringlichste Thema derzeit ist die Corona-Krise.</h2>
<h3>Was können wir tun, damit wir möglichst positiv aus dieser Sache herauskommen?</h3>
<ul>
<li>Gehen Sie möglichst oft nach draußen an die frische Luft.</li>
<li>Bewegen Sie sich in der Sonne und lassen Sie diese auf ihre Haut scheinen. Denn jetzt wird Vitamin D durch die Sonnenstrahlung verstärk produziert. Vitamin D ist auch für das körpereigene Immunsystem von großer Bedeutung.</li>
<li>Natürlich sollten Sie Sonnenbrand vermeiden, die Sonne ist gerade im Frühjahr tückisch, weil sie schwer zu kalkulieren ist.</li>
<li>Sport oder Bewegung ist notwendig und förderlich. Wenn möglich draußen, doch auch zuhause ist Sport durchführbar. Es gibt tolle Fitnessangebote im Internet.</li>
<li>Positive Kontakte mit anderen sind wichtig, denn Isolierung ist ein Nährboden von Depression und anderen Erkrankungen.</li>
<li>Da der Kontakt persönlich nicht möglich ist, benützen Sie Telekommunikationsmöglichkeiten wie Telefon, Skype, Zoom, WhatsApp oder andere.</li>
<li>Gehen Sie auch mal wieder mit Ihrem Partner / Partnerin, den Kindern, der Familie in persönlichen Kontakt, kochen Sie zusammen, machen Sie Spiele &#8211; und lernen Sie sich auch selbst neu kennen.</li>
<li>Es dürfen auch negative Gefühle wie Angst, Gleichgültigkeit, Schwermut, Ärger, Verzweiflung, Schwäche sein. Das ist vollkommen normal und sollte nicht verurteilt werden. Beobachten Sie sich und lassen Sie es zu. Erst wenn diese Gefühle überhandnehmen, wenn sie zur Belastung werden, suchen Sie gute Gespräche und professionelle Hilfe auf.</li>
<li>Glück beginnt im Kopf. Machen Sie sich all der schönen Dingen bewusst, die gerade in dieser Zeit um Sie herum geschehen. Und schreiben Sie vielleicht auf, wofür Sie gerade dankbar sind &#8211; ein Dankbarkeitstagebuch wäre dabei eine gute Hilfe. Oder reden Sie mit Ihren Partnern, Familie oder Freunde darüber. Das erzeugt gute Gefühle und glückliche Momente. Im Gegensatz dazu fördern negative Gedanken negative Gefühle.</li>
<li>Zu viele audiovisuelle Eindrücke (Fernsehen, Internet, Radio) lenken vom eigenen Leben ab und können tiefgehend, meist unbewusst beeinflussen. Dazu gehören auch zu viele Nachrichten und Berichterstattungen zum aktuellen Thema, die auch verängstigen oder unsicher machen.</li>
<li>Machen Sie sich keine zu großen Vorsätze, was sie während dieser Krise alles erledigen wollen. Nutzen Sie ihre Zeit auch, um zu verstehen, warum diese Pandemie uns so trifft. Können wir vielleicht mit weniger Einkäufen, Reisen, Events und Vorhaben auch glücklich sein?</li>
<li>Gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse, gute Öle, ohne Zucker, überwiegend vegetarisch</li>
<li>Viel Ingwer und Knoblauch essen</li>
<li>Und natürlich wie wir ja alle wissen: genug schlafen, möglichst nicht rauchen, wenig Alkohol aber Wasser oder Kräuter- oder grünen Tee trinken</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nun hoffen wir, Ihnen vielleicht die eine oder andere Anregung gegeben zu haben. Wir alle werden diese Krise meistern. Bei Fragen oder gesundheitlichen Problemen stehen wir Ihnen, wie immer, gerne zur Verfügung</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Geburt homöopatisch begleiten</title>
		<link>https://www.homoeopathie-regensburg.de/die-geburt-homoeopatisch-begleiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Apr 2022 13:39:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Homöopathische Behandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Regensburger Institut]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.homoeopathie-regensburg.de/?p=365</guid>

					<description><![CDATA[Eine Geburt ist für eine Frau ein besonderes Ereignis: Voller Spannung wird sie erwartet und doch kann niemand vorher genau sagen, was passieren, wie der Verlauf<span class="excerpt-hellip"> […]</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Geburt ist für eine Frau ein besonderes Ereignis: Voller Spannung wird sie erwartet und doch kann niemand vorher genau sagen, was passieren, wie der Verlauf sein wird. Hebammen begleiten die Frauen auf diesem Weg und unterstützen sie mit Zuwendung, Wissen und konkreten Vorschlägen. Doch manchmal mag es einfach nicht vorwärts gehen. Das erschöpft die Gebärende körperlich und seelisch und kann auch Gefahren für das ungeborene Kind bedeuten.</p>
<p>Mit Homöopathie können Hebammen unter der Geburt sanfte Hilfe leisten. Besonders bewährt haben sich zwei Mittel, die in schwierigen Geburtssituationen in Erwägung gezogen werden können.</p>
<h4>Caulophyllum – Spezifikum bei „falschen Wehen“</h4>
<p>Caulophyllum thalictroides kann fehlende Elastizität des Muttermundes verbessern und die Kontraktionsfähigkeit und Entspannung der Gebärmutter regulieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Leitsymptome, die für Caulophyllum sprechen:</strong></p>
<ul>
<li>Schmerzen wie Nadelstiche am Gebärmutterhals</li>
<li>Spastische Schmerzen, die in alle Richtungen ausstrahlen</li>
<li>Stoppen des Geburtsprozesses</li>
<li>Zittern oder Schwäche</li>
<li>Wehen können falsch, wirkungslos und trotzdem heftig sein: sie können intermittierend sein, wandern oder ganz fehlen</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Caulophyllum thalictroides ist ein homöopathisches Mittel aus der getrockneten Wurzel des Blauen Hahnenfußes. Es wird bei vielen Frauenleiden eingesetzt, was ihm den Namen Frauenwurzel eingebracht hat. Neben dem Einsatzbereich bei Frauen – bei Menstruationsbeschwerden oder während der Geburt – ist Caul. auch ein wirksames Mittel bei Rheuma der kleinen Gelenke, besonders wenn die Schmerzen als wandernd oder ständig den Ort wechselnd beschrieben werden.</p>
<h4>Cimicifuga (Cimic)</h4>
<p>Cimifuga ist ein bewährtes Mittel in der Frauenheilkunde. Es findet seine Berufung bei nervösen Patientinnen mit Ovarreizung, Uteruskrämpfen und schweren Gliedern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Leitsymptome, die für Cimicifuga sprechen:</strong></p>
<ul>
<li>Die Geburt geht nicht voran</li>
<li>Schmerzen oft gekoppelt an Erregung</li>
<li>Häufig depressive Verstimmung</li>
<li>Falsche Wehen mit neuralgischem Charakter – können schon Wochen vor der Geburt vorhanden sein</li>
<li>Wehen können reißend und/oder quälend sein und von einer Seite des Abdomens zur anderen wechseln; die Patientin muss sich dann stark zusammenkrümmen</li>
<li>Im Frühstadium der Geburt kann Frieren und Schaudern auftreten</li>
<li>Empfindlichkeit gegenüber Geräuschen</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Cimiciguga ist ein homöopathisches Mittel, das aus der Trauben-Silberkerze gewonnen wird. Eine weitere übliche Bezeichnung ist Wanzenkraut. Neben zahlreichen Anwendungsbereichen bei Frauenleiden, wird Cimic. auch bei ziehenden Schmerzen in der Muskulatur sowie bei Nackenbeschwerden durch kalte Zugluft eingesetzt.</p>
<h4>So werden die Mittel dosiert</h4>
<p>Ob ein Mittel im Einzelfall passend ist, hängt nicht davon ab, in welcher Potenz es gegeben wird. Sind D3-, D6- oder D12-Potenzen vorhanden, werden in der akuten Situation 1&#215;3 Globuli verabreicht. Wir empfehlen C30-Potenzen, von der ebenfalls 1&#215;3 Globuli gegeben werden. D3-, D6- oder D12-Potenzen müssen öfter gegeben werden als C-Potenzen.</p>
<p>ACHTUNG: Tritt innerhalb von 30 Minuten keine Besserung ein, ist das Arzneimittel falsch und es sollte ein besseres gefunden werden. Eine erneute Gabe des Arzneimittels sollte nur dann erfolgen, wenn die Wirkung aufhört oder es zu einer Verschlechterung des Zustandes kommt.</p>
<h4>Allgemeine Hinweise</h4>
<p>In der Homöopathie arbeitet man grundsätzlich nach der Ähnlichkeitsregel, nicht nach Symptomfindung wie in der Schulmedizin. Daher ist grundsätzlich eine genaue Anamnese notwendig, um alle relevanten Symptome zu erfassen. Nur so lässt sich das passende Mittel identifizieren. Mit der Empfehlung dieser beiden Mittel während der Geburt, wird den individuellen Unterschieden der Gebärenden nur rudimentär entsprochen. Dennoch haben sich diese beiden Mittel bewährt. Wenn Sie als Hebamme die genannten Anzeichen beobachten, kann die Gabe eines der Mittel versucht werden.</p>
<p>Sie wollen mehr über die Einsatzmöglichkeiten der Homöopathie während der Schwangerschaft, bei der Geburt, der Stillzeit und bei Kindern erfahren? Dann bilden Sie sich in Homöopathie weiter! Am 5./6. März 2016 beginnt der neue Ausbildungszyklus. Alle wichtigen Informationen erhalten Sie <a title="Opens internal link in current window" href="https://www.homoeopathie-regensburg.de/?id=194#1392" target="_blank" rel="noopener">http://www.homoeopathieschule-regensburg.de/aktuelles/aktuelle-infos.html</a></p>
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