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	<title>Vorsorge &#8211; Klassische Homöopathie in Regensburg</title>
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	<description>Praxis und Institut</description>
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	<title>Vorsorge &#8211; Klassische Homöopathie in Regensburg</title>
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	<item>
		<title>Infektanfälligkeit &#8211; nachhaltige Hilfe durch Homöopathie</title>
		<link>https://www.homoeopathie-regensburg.de/infektanfaelligkeit-nachhaltige-hilfe-durch-homoeopathie-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Sep 2024 19:50:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Homöopathische Behandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Medikamente]]></category>
		<category><![CDATA[Therapien]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>
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					<description><![CDATA[Sie kennen das: immer wieder Husten, laufende Nase oder Ohrenschmerzen. Das Ergebnis des Arztbesuches ist meist ein Rezept für ein Antibiotikum. Aber ist das wirklich sinnvoll?<span class="excerpt-hellip"> […]</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Sie kennen das: immer wieder Husten, laufende Nase oder Ohrenschmerzen. Das Ergebnis des Arztbesuches ist meist ein Rezept für ein Antibiotikum.</h2>
<p>Aber ist das wirklich sinnvoll? Und sind Antibiotika tatsächlich eine dauerhafte Lösung?</p>
<p>Gerade bei wiederkehrenden oder chronischen Infekten der Atemwege wie Sinusitis, Bronchitis oder Mittelohrentzündung ist die Klassische Homöopathie eine hervorragenden Alternative, die viele Vorteile gegenüber einer konventionellen Behandlung aufweist.</p>
<p>Da das gut gewählte, individuelle homöopathische Mittel nicht direkt auf die Symptome einwirkt sondern das Immunsystem des Patienten stimuliert, wird ein Heilungsprozess in Gang gebracht, der bewirkt, dass der Körper sich nun selber gegen die Auslöser der Infektion wehren kann. So ist natürlich die Heilung auch nachhaltiger, denn da das Immunsystem ja nun gestärkt ist, kann es auch zukünftig Erreger effektiv bekämpfen. Die Folge ist, dass der Patient nun deutlich seltener erkrankt und der Verlauf eines Infektes leichter und kürzer ist.</p>
<p>Ein ganz entscheidender Vorteil gegenüber einer Therapie mit Antibiotika ist die Freiheit von Nebenwirkungen. Eine passende homöopathische Arznei wird keine unerwünschten Effekte zeigen, während bei antibiotischer Therapie oft Durchfall, Übelkeit oder Kopfschmerzen auftreten. Daneben zerstören die Antibiotika das natürliche Gleichgewicht der Darmflora auf Jahre hinaus, denn sie töten nicht nur die schädlichen, sondern auch die nützlichen Bakterien. So entsteht in der Folge durch das geschwächte und gestörte Immunsystem ein Nährboden für weitere Infektionen, insbesondere Pilzinfektionen. Ein Teufelskreis beginnt.</p>
<p>Weiterhin trägt eine alternative Therapie mit Homöopathika entscheidend dazu bei, die Resistenzentwicklungen bei den Bakterien einzudämmen. Da in den letzten Jahren und Jahrzehnten Antibiotika viel zu häufig und leider auch sehr oft unsachgemäß (z.B. bei viralen Infekten) eingesetzt wurden, haben immer mehr Bakterienstämme Resistenzen gegen die entsprechenden Wirkstoffe entwickelt, was nun zu einem ernst zu nehmenden Problem im Gesundheitswesen führt. Denn dann können Antibiotika nicht mehr ihre lebensrettende Funktion bei wirklich bedrohlichen bakteriellen Infektionskrankheiten erfüllen. Jedoch ist dies aber das Gebiet, auf dem sie als hochwirksame Arzneien ihre große Stärke haben und wofür sie eigentlich eingesetzt werden sollten.</p>
<p>Dagegen können weniger bedrohliche und insbesondere chronische Infektionen bzw. eine Infektanfälligkeit ganz hervorragend homöopathisch behandelt werden. Ein gut ausgebildeter homöopathischer Heilpraktiker wird Ihnen nach einem ausführlichen Gespräch ein auf Ihre individuellen Beschwerden und Ihre Persönlichkeit hin ausgesuchtes Mittel verschreiben. Anschließend wird der Heilungsverlauf in regelmäßigen Abständen kontrolliert bis eine Stabilisierung des Immunsystems und damit auch des Allgemeinbefindens erreicht ist. Für eine Selbstbehandlung dieser Beschwerden ist die Klassische Homöopathie dagegen nicht geeignet, da die homöopathischen Arzneien sehr tief wirksame Medikamente sind, die nur fachkundig eingesetzt werden sollten.</p>
<p>Wird die Behandlung einer chronischen Infektneigung jedoch sachgemäß durchgeführt, entsteht eine win-win Situation: die hoch wirksamen antibiotischen Medikamente bleiben den Menschen für die wirklich bedrohlichen Situationen erhalten, gleichzeitig kommt der Patient zu echter Gesundheit und verfügt wieder über ein verlässlich funktionierendes Immunsystem – nachhaltig und ganz ohne Nebenwirkungen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Auswirkung digitaler Medien auf unser Gehirn</title>
		<link>https://www.homoeopathie-regensburg.de/die-auswirkung-digitaler-medien-auf-unser-gehirn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Aug 2023 14:35:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>
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					<description><![CDATA[„Ein Kind sollte seine Umwelt nicht zuerst über Tablet und Smartphone ansehen, sondern sie selbst begreifen, fühlen, erleben und handeln.“ (Prof. Manfred Spitzer; Interview pressetext.at 18.08.2012)<span class="excerpt-hellip"> […]</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>„Ein Kind sollte seine Umwelt nicht zuerst über Tablet und Smartphone ansehen, sondern sie selbst begreifen, fühlen, erleben und handeln.“</h2>
<p><em>(Prof. Manfred Spitzer; Interview pressetext.at 18.08.2012)<br />
</em><br />
Mit dem Siegeszug des Fernsehens als Massenmedium Anfang der 1950-er Jahre setzte eine schnelle und zeitnahe Verbreitung von Informationen ein. Eine Entwicklung die sich gerade in den letzten beiden Jahrzehnten nochmals dank digitaler Übertragungswege und der Erfindung von Spielekonsolen, von Laptop und Smartphone, dem Internet und den damit verbundenen Social Networks, um nur einige zu nennen, noch einmal rasant steigerte. Und so groß der Unterhaltungs- und Freizeitwert für den Einzelnen sein mag, so groß sind auch die Risiken und Nebenwirkungen für den Einzelnen und für unsere Gesellschaft.</p>
<p>Im Jahresbericht der Suchtbeauftragten der Bundesregierung vom 22.Mai 2012 wurden bereits eine Viertelmillion der 14- bis 24-jährigen deutschen Internetnutzer als süchtig und 1,4 Millionen mit einer problematischen Entwicklung hin zur Sucht angegeben, was eine Verdreifachung der Spielsucht in einem Zeitraum von fünf Jahren bedeutet. Prof. Manfred Spitzer führt aus, dass die Entwicklung bei arbeitslosen jungen Männern und die Tatsache, dass unsere Jugendlichen täglich doppelt soviel Zeit mit digitalen Medien verbringen als wie mit Unterricht, besonders erschreckend sei. Doch diese Problematik setzt laut Spitzer bereits viel früher ein. So verweist er in seinem Buch „Digitale Demenz“ auf das Ergebnis einer Umfrage unter 729 Müttern im Jahr 2007. 13 % der unter Einjährigen, 20 % der Einjährigen, 60 % der Zweijährigen und 89 %(!!!) der Dreijährigen durften laut dieser Umfrage bereits fernsehen! Eine eigene Recherche Spitzers kommt zu dem traurigen Schluss, dass in Deutschland um 22.00 Uhr noch etwa 800.000 Kinder im Kindergartenalter vor der Flimmerkiste sitzen; um 23.00 Uhr sind es noch 200.000 und nach Mitternacht schauen immer noch rund 50.000 Kinder unter 6 Jahren fern! Spitzer begründet dieses kindliche Verhalten mit der Tatsache, dass Kinder in diesem Alter in erster Linie durch Nachahmen lernen. Und sie ahmen diesbezüglich das Verhalten ihrer Eltern nach&#8230;</p>
<p>In einer groß angelegten Studie zur Kindergesundheit von 2012 mit 1,1 Millionen Kindern bis 14 Jahren kam auch die Barmer-GEK als eine der größten deutschen Krankenkassen zu dem Schluss, dass bereits bei 10 % der Kinder deutliche Sprachentwicklungsstörungen zu verzeichnen sind. Einer amerikanischen Studie aus dem Jahr 2007 zufolge besitzen Kinder mit hohem Medienkonsum einen deutlich geringeren Wortschatz als Kinder, deren Eltern täglich Geschichten vorlesen. Laut Spitzer gehört zu den Risikofaktoren neben der Sprachentwicklungsverzögerung der betroffenen Babys und Kleinkinder auch die Fettleibigkeit. Letztere ist auch eine Folge mangelnder Bewegung, die ja vor dem Fernseher kaum mehr stattfindet.</p>
<p>Und diese Spirale dreht sich weiter. Denn auf den frühen und häufigen Fernsehkonsum folgen mit zunehmenden Lebensalter andere digitale Medien. Werbeslogans suggerieren bereits im Babyalter lernfördernde Programme auf CD. Doch wie bereits erwähnt nutzen gerade kleine Kinder die Fähigkeiten des Beobachtens und des Nachahmens, um ihre eigenen Erfahrungen zu sammeln. Mit der frühen Einführung des Laptops für ein Kleinkind wird die Sinneswahrnehmung des Kindes beschränkt und nicht wie von den Geräteherstellern propagiert gefördert. Denn nun bekommt das Kind das Ergebnis auf Knopfdruck sofort präsentiert. Die Schlussfolgerung, warum der angezeigte Prozess so ablaufen muss, kann nicht nachvollzogen werden, da die digitale Welt nun einmal keine Anhaltspunkte für das kausale Begründen von Zusammenhängen liefert. Da der Lösungsweg nun vorgegeben und nicht erarbeitet wurde, wird laut Spitzer auch die Fähigkeit zur anhaltenden Konzentration und Kontemplation zerstört. So zitiert er zu Beginn seines Buches den amerikanischen Publizisten und Internetexperten Nicholas Carr: „<em>Das Netz scheint mir meine Fähigkeit zur Konzentration und Kontemplation zu zerstören. Mein Geist erwartet nun, Informationen in genau der Weise aufzunehmen, wie sie durch das Netz geliefert werden: In Form eines rasch bewegten Stroms kleiner Teilchen […] Meine Freunde sagen dasselbe: Je mehr sie das Netz benutzen, desto mehr müssen sie kämpfen, um sich auf das Schreiben längerer Abschnitte zu konzentrieren.“</em></p>
<p><span style="font-style: normal;"><span style="font-weight: normal;">Hier sind bereits Gründe für Gesellschaftskrankheiten wie ADS Und ADHS erkennbar. Denn mangelnde Bewegung und das Abhandenkommen der Fähigkeit zur Konzentration schaffen den Nährboden für solche Phänomene. Eltern und Großeltern wissen es längst: Kinder, die stundenlang vor PC und Fernseher sitzen, sind träge und nicht mehr aufnahmefähig für andere Dinge. So sinkt zwangsläufig auch die Lernbereitschaft. Pädiatrische Studien aus den Jahren 2004 und 2011 bestätigen diese Entwicklung. Privatdozent Dr. Peter Schneider von der Neurologischen Universitätsklinik und Privatdozentin Annemarie Seither-Preissler stellen laut ihrer aktuellen Studie sogar eine markante Zeitverschiebung zwischen den beiden Hirnhälften bei ADHS-Kindern fest, sowie eine verlangsamte Entwicklung der Hörfunktion. Für die Forscher wird so das häufige gemeinsame Auftreten </span></span><span style="font-style: normal;"><span style="font-weight: normal;">von</span></span><span style="font-style: normal;"><span style="font-weight: normal;"> Lese- Rechtschreibschwäche, ADHS und auditiver Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen erklärbar. Eine weitere Folge davon ist eine verzögerte Sprachentwicklung. </span></span></p>
<p><span style="font-style: normal;"><span style="font-weight: normal;">Gleichzeitig bescheinigt Spitzer dem sogenannten „Multitasking“, dass es die Aufmerksamkeit zusätzlich stört und Aufgaben nur noch oberflächlich und uneffektiv erledigt werden. Der Schweizer Erfolgspsychologe Martin Betschart bringt es mit den folgenden Worten auf den Punkt: </span></span><em><span style="font-weight: normal;">„</span></em><em>Wer seinen Geist mit zig Tätigkeiten gleichzeitig zerstreut, erreicht nichts Halbes und nichts Ganzes.“</em></p>
<p>Daneben treten laut Spitzer eine Reihe weiterer Folgen wie Schlaflosigkeit, Sucht und Depressionen auf, gefolgt von Ängsten und sozialem Rückzug.</p>
<p>Und noch eine Folge tritt hinzu: die Erhöhung der Gewaltbereitschaft. Niemand ist in der Lage den Spielkonsum gerade bei Kindern und Jugendlichen lückenlos zu kontrollieren, und so finden genügend Spiele mit der Altersfreigabe ab 18 Jahre auch zu den Jüngeren den Weg ins Kinderzimmer. Da geht es um Köpfen, Abschlachten und Zerstückeln, um nur einige Auswüchse zu nennen. Mithilfe eines gewaltverherrlichenden Spiels wird nun aus dem vom teils erfolglosen Lernen gefrusteten Kind der Superheld! Was baut wohl mehr auf? Die Vier in Mathe oder der Sieg über die Bösen am PC&#8230;? Die Folgen sind erschreckend: neben einer erhöhten Gewaltbereitschaft werden auch andere riskante Verhaltensweisen gefördert, etwa Raserei im Straßenverkehr, riskantes Sexualverhalten, Drogenmissbrauch und Kriminalität.</p>
<p>Eine aktuelle Studie vom Dartmouth College in Hanover, New Hampshire, beschäftigt sich mit dem fragwürdigen Zeitvertreib an Spielkonsole und PC und deren Auswirkungen auf das Sozialverhalten. Die Forscher um Jay Hull verweisen hier auf den Zusammenhang zwischen dem regelmäßigen Spielen gewaltverherrlichender Spiele und der Raserei im Straßenverkehr.</p>
<p>Die 5000 zufällig ausgewählten amerikanischen Jugendlichen beantworteten in dieser Studie über einen Zeitraum von fünf Jahren in regelmäßigen Abständen Fragen zu ihren Spielgewohnheiten und ihrem Verhalten im täglichen Leben, welche von den Forschern anschließend statistisch ausgewertet wurden.</p>
<p>Jugendliche, welche im angegebenen Zeitraum mit Spielen wie „Grand Theft Auto“ oder „Manhunt“ begannen, zeigten im Anschluss deutliche Verhaltensänderungen: die Kriminalität stieg genauso wie der Alkohol- und Tabakkonsum. Die Ergebnisse bei Jungen und Mädchen waren ähnlich, Unterschiede ergaben sich lediglich aus der Spielintensität. Je mehr gespielt wurde, desto größer waren auch die Verhaltensänderungen und zeigten sich so auch im veränderten Selbstbild in der realen Welt.</p>
<p>Zu diesem Schluss kommen auch Forscher der Uni Bonn, welche in ihrer Studie zu dem Schluss kommen, dass Gewaltspiele die Ursache für unterschiedliche Informationsverarbeitung im Gehirn darstellen, dessen Aktivitäten dadurch nachweislich verändert werden. Gleichzeitig führt dies zu einer Abstumpfung der Emotionen.</p>
<p>Ein weiteres großes Problem ist das Nutzen sozialer Netzwerke. Prof. Spitzer beschreibt es in seinem Buch wie folgt: „<em>Das Internet ist voller scheiternder Sozialkontakte, die vom Vorgeben, dass man ein anderer sei, über Schummeln, Betrügen bis hin zur groben Kriminalität reichen. Es wird gelogen, gemobbt, abgezockt, aggressiv Stimmung gemacht, gehetzt und diffamiert, dass sich die Balken biegen! Wen wundert es, dass soziale Netzwerke bei den jungen Nutzern vor allem zu Einsamkeit und Depression führen? Mangelnde Selbstregulation, Einsamkeit und Depression sind in unserer modernen Gesellschaft die wichtigsten Stressoren. Sie bewirken das Absterben von Nervenzellen und begünstigen damit langfristig die Entwicklung einer Demenz. Bei unseren Kindern kann die Ablösung echter zwischenmenschlicher Kontakte durch digitale Online-Netzwerke langfristig mit einer Verkleinerung ihres sozialen Gehirns verbunden sein.“</em></p>
<p>Wie Spitzer es bereits treffend beschreibt, machen soziale Netzwerke das Hinwegtäuschen über die eigenen Fehler und Schwächen möglich, das Miteinander im Sportverein wird durch das Joggen auf der Tastatur ersetzt. Das führt häufig in die soziale Isolation und begünstigt somit wieder eine Reihe daraus resultierender teils schwerer Krankheiten, deren Folgen teilweise kaum zu beheben sind.</p>
<p>Es muss also unser aller Anliegen sein, dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Keiner kann die modernen Medien wegdenken, doch wir können ihre Nutzung in sinnvolle und zuträgliche Bahnen lenken. Das beginnt im Elternhaus: spielerische Aktivitäten, die verschiedene Sinne ansprechen, fördern die gesunde geistige und körperliche Entwicklung unserer Kinder und helfen ihnen, sich die Welt zu erschließen. Und nur Kinder, die ein klares Bild von den Dingen um sich herum zu entwickeln imstande sind, sind in der Lage Gut und Böse voneinander klar zu unterscheiden; sind in der Lage, selbständig zu lernen und sich gemäß ihren Begabungen und Fähigkeiten zu entfalten und zu entwickeln.</p>
<p style="font-style: normal; font-weight: normal; text-decoration: none;">Es gibt eine riesige Palette von Möglichkeiten, mit denen Sie die Förderung Ihrer Kinder, ihren Lernprozess und ihre körperlichen Fähigkeiten sinnvoll unterstützen können. Zu ihnen gehören:</p>
<ul>
<li>das tägliche gemeinsame Spiel mit ihrem Kind;</li>
<li>der möglichst tägliche Gang zum Spielplatz;</li>
<li>lesen Sie Ihrem Kind als festes Ritual am Abend vor dem Einschlafen oder auch zwischendurch etwas vor;</li>
<li>schauen Sie sich gemeinsam Bilderbücher an;</li>
<li>seien Sie gemeinsam kreativ, malen Sie mit Ihrem Kind Bilder oder basteln Sie gemeinsam &#8211; Anlässe hierfür finden sich das ganze Jahr hindurch</li>
<li>machen Sie das Fernsehen zu etwas Besonderem, etwas, das nur in kleinen Portionen erlaubt ist;</li>
<li>versuchen Sie, dem sozialen Druck in Kindergarten und Schule zu widerstehen und den Besitz eines eigenen Handys oder Laptops so lang als möglich hinauszuzögern;</li>
<li>versuchen Sie, frühzeitig Aktivitäten in Sportvereinen, im Chor, der Musikschule um nur einige zu nennen, zu etablieren;</li>
<li>bevorzugen Sie Bauklötze vor Nintendo. Hier gibt es neben den klassischen Bausteinen auch etwas anspruchsvollere oder auch sehr farbenfroh gestaltete in ausgefallenen Formen (z.B. von Haba). Sie fördern Geduld und schulen u.a. die Feinmotorik;</li>
<li>bauen Sie gemeinsam Sandburgen;</li>
<li>gehen Sie mit Ihrem Kind spazieren oder in den Wald, an einen See&#8230; lassen Sie es Sinnes-Erfahrungen machen wie das Rauschen des Wassers oder das Rascheln der Blätter im Herbst, anstatt Klingeltöne mit dem Handy herunterzuladen;</li>
<li>fördern Sie die musikalische Früherziehung Ihrer Kinder z.B. mit dem Erlernen eines Musikinstrumentes. So werden das Gehör und die Aufmerksamkeit gefördert. Kinder mit musikalischer Förderung haben weniger Probleme mit dem Lesen und Schreiben sowie der Kontrolle von Impulsivität und Hyperaktivität;</li>
<li>kaufen Sie CDs mit Kinderliedern oder singen bzw. musizieren Sie mit Ihrem Kind gemeinsam.</li>
</ul>
<h3>Denn Kinder lieben es, die Welt mit allen Sinnen zu erfahren und zu erleben!</h3>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<ul>
<li>Spitzer, Manfred; Digitale Demenz: Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen, Droemer HC (3. August 2012)</li>
<li><a href="http://www3.uni-bonn.de/Pressemitteilungen/278-2011" target="_blank" rel="noopener">http://www3.uni-bonn.de/Pressemitteilungen/278-2011</a></li>
<li><a href="http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/4206109/Zwielichtige-Videospiele-mit-üblem-Effekt" target="_blank" rel="noopener">http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/4206109/Zwielichtige-Videospiele-mit-%C3%BCblem-Effekt</a></li>
<li><a href="http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1170" target="_blank" rel="noopener">http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1170</a></li>
<li><a href="http://www.rollenspielsucht.de/resources/pressetext_Spitzer-Internet_macht_dumm_08-12.pdf" target="_blank" rel="noopener">http://www.rollenspielsucht.de/resources/pressetext_Spitzer-Internet_macht_dumm_08-12.pdf</a></li>
<li><a href="http://www.martinbetschart.com/sieg-mit-koepfchen/" target="_blank" rel="noopener">http://www.martinbetschart.com/sieg-mit-koepfchen/</a></li>
<li><a href="http://www.jneurosci.org/content/34/33/10937.abstract" target="_blank" rel="noopener">http://www.jneurosci.org/content/34/33/10937.abstract</a></li>
<li><a href="http://news.doccheck.com/de/56297/adhs-musikstunden-foerdern-hirnentwicklung/" target="_blank" rel="noopener">http://news.doccheck.com/de/56297/adhs-musikstunden-foerdern-hirnentwicklung/</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hygienemaßnahmen in unserer Praxis</title>
		<link>https://www.homoeopathie-regensburg.de/hygienemassnahmen-in-unserer-praxis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 May 2022 12:50:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Homöopathische Behandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie sehen unsere Hygienemaßnahmen aus? Desinfektion: Jeden Tag werden mehrmals täglich alle Flächen, Türklinken, Toilette und Waschbecken gereinigt und mit Desinfektionsmittel desinfiziert. Mindestabstand: Als Bestellpraxis koordinieren<span class="excerpt-hellip"> […]</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Wie sehen unsere Hygienemaßnahmen aus?</h2>
<p><strong>Desinfektion: </strong><br />
Jeden Tag werden mehrmals täglich alle Flächen, Türklinken, Toilette und Waschbecken gereinigt und mit Desinfektionsmittel desinfiziert.</p>
<p><strong>Mindestabstand: </strong><br />
Als Bestellpraxis koordinieren wir unsere Patienten so, dass im Wartezimmer möglichst selten verschiedene Menschen aufeinandertreffen. Dennoch ist genügend Platz vorhanden, damit ein Mindestabstand von 2 m eingehalten werden kann.</p>
<p><strong>Maskenpflicht:</strong><br />
In unserer Praxis gibt es keine Maskenpflicht. Auch nicht ab dem 27.04.2020. Wir empfehlen Ihnen dennoch, wenn Sie möchten, Ihre Maske bei uns im Wartezimmer zu tragen. Wir selbst tragen, sofern wir keine akute Erkrankung mit Niesen und Husten erleben, keine Masken. Setzen diese jedoch bei geringstem Verdacht auf. Bei der homöopathischen Anamnese oder Psychotherapie halten wir einen Mindestabstand von 2 m immer ein.</p>
<p><strong>Behandlung über Telekommunikationsdienste: </strong><br />
Sie können jedoch weiterhin via Telekommunikationsdienste mit uns eine Anamnese oder Folgeanamnese absolvieren. Dabei verwenden wir (laut Datenschutzverordnung) entweder das Telefon oder verschlüsselte Kommunikationsdienste wie Red Connect oder andere. Auf Ihren Wunsch hin verwenden wir jedoch auch Sykpe, Zoom, Whatsapp, Threema oder andere.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Infektanfälligkeit &#8211; nachhaltige Hilfe durch Homöopathie</title>
		<link>https://www.homoeopathie-regensburg.de/infektanfaelligkeit-nachhaltige-hilfe-durch-homoeopathie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2020 08:27:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Homöopathische Behandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Medikamente]]></category>
		<category><![CDATA[Therapien]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>
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					<description><![CDATA[Sie kennen das: immer wieder Husten, laufende Nase oder Ohrenschmerzen. Das Ergebnis des Arztbesuches ist meist ein Rezept für ein Antibiotikum. Aber ist das wirklich sinnvoll?<span class="excerpt-hellip"> […]</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Sie kennen das: immer wieder Husten, laufende Nase oder Ohrenschmerzen. Das Ergebnis des Arztbesuches ist meist ein Rezept für ein Antibiotikum.</h2>
<p>Aber ist das wirklich sinnvoll? Und sind Antibiotika tatsächlich eine dauerhafte Lösung?</p>
<p>Gerade bei wiederkehrenden oder chronischen Infekten der Atemwege wie Sinusitis, Bronchitis oder Mittelohrentzündung ist die Klassische Homöopathie eine hervorragenden Alternative, die viele Vorteile gegenüber einer konventionellen Behandlung aufweist.</p>
<p>Da das gut gewählte, individuelle homöopathische Mittel nicht direkt auf die Symptome einwirkt sondern das Immunsystem des Patienten stimuliert, wird ein Heilungsprozess in Gang gebracht, der bewirkt, dass der Körper sich nun selber gegen die Auslöser der Infektion wehren kann. So ist natürlich die Heilung auch nachhaltiger, denn da das Immunsystem ja nun gestärkt ist, kann es auch zukünftig Erreger effektiv bekämpfen. Die Folge ist, dass der Patient nun deutlich seltener erkrankt und der Verlauf eines Infektes leichter und kürzer ist.</p>
<p>Ein ganz entscheidender Vorteil gegenüber einer Therapie mit Antibiotika ist die Freiheit von Nebenwirkungen. Eine passende homöopathische Arznei wird keine unerwünschten Effekte zeigen, während bei antibiotischer Therapie oft Durchfall, Übelkeit oder Kopfschmerzen auftreten. Daneben zerstören die Antibiotika das natürliche Gleichgewicht der Darmflora auf Jahre hinaus, denn sie töten nicht nur die schädlichen, sondern auch die nützlichen Bakterien. So entsteht in der Folge durch das geschwächte und gestörte Immunsystem ein Nährboden für weitere Infektionen, insbesondere Pilzinfektionen. Ein Teufelskreis beginnt.</p>
<p>Weiterhin trägt eine alternative Therapie mit Homöopathika entscheidend dazu bei, die Resistenzentwicklungen bei den Bakterien einzudämmen. Da in den letzten Jahren und Jahrzehnten Antibiotika viel zu häufig und leider auch sehr oft unsachgemäß (z.B. bei viralen Infekten) eingesetzt wurden, haben immer mehr Bakterienstämme Resistenzen gegen die entsprechenden Wirkstoffe entwickelt, was nun zu einem ernst zu nehmenden Problem im Gesundheitswesen führt. Denn dann können Antibiotika nicht mehr ihre lebensrettende Funktion bei wirklich bedrohlichen bakteriellen Infektionskrankheiten erfüllen. Jedoch ist dies aber das Gebiet, auf dem sie als hochwirksame Arzneien ihre große Stärke haben und wofür sie eigentlich eingesetzt werden sollten.</p>
<p>Dagegen können weniger bedrohliche und insbesondere chronische Infektionen bzw. eine Infektanfälligkeit ganz hervorragend homöopathisch behandelt werden. Ein gut ausgebildeter homöopathischer Heilpraktiker wird Ihnen nach einem ausführlichen Gespräch ein auf Ihre individuellen Beschwerden und Ihre Persönlichkeit hin ausgesuchtes Mittel verschreiben. Anschließend wird der Heilungsverlauf in regelmäßigen Abständen kontrolliert bis eine Stabilisierung des Immunsystems und damit auch des Allgemeinbefindens erreicht ist. Für eine Selbstbehandlung dieser Beschwerden ist die Klassische Homöopathie dagegen nicht geeignet, da die homöopathischen Arzneien sehr tief wirksame Medikamente sind, die nur fachkundig eingesetzt werden sollten.</p>
<p>Wird die Behandlung einer chronischen Infektneigung jedoch sachgemäß durchgeführt, entsteht eine win-win Situation: die hoch wirksamen antibiotischen Medikamente bleiben den Menschen für die wirklich bedrohlichen Situationen erhalten, gleichzeitig kommt der Patient zu echter Gesundheit und verfügt wieder über ein verlässlich funktionierendes Immunsystem – nachhaltig und ganz ohne Nebenwirkungen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Depressionen in Corona-Zeiten</title>
		<link>https://www.homoeopathie-regensburg.de/depressionen-in-corona-zeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2020 12:55:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Homöopathische Behandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.homoeopathie-regensburg.de/?p=340</guid>

					<description><![CDATA[&#8222;Das Problem ist zu wichtig, um es zu ignorieren.&#8220; „Die Freundin meines Freundes hat versucht, sich umzubringen, weil sie diese Isolation nicht mehr aushält“ &#8230; erzählte<span class="excerpt-hellip"> […]</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>&#8222;Das Problem ist zu wichtig, um es zu ignorieren.&#8220;</h2>
<h3>„Die Freundin meines Freundes hat versucht, sich umzubringen, weil sie diese Isolation nicht mehr aushält“</h3>
<p>&#8230; erzählte mir vor einigen Tagen ein Patient.</p>
<p>Vermehrt rufen uns Patienten an, die bereits mit Depression oder Ängsten in Behandlung sind und nun eine Verschlechterung erfahren. Neu ist allerdings die Entwicklung von Ängsten und Depressionen bei Menschen, die vor dieser Krise weitestgehend stabil und ausgeglichen waren. Isolation trifft viele Menschen, die von Natur aus gesellig und kontaktfreudig sind und es nun nicht mehr in gewohnter Weise sein dürfen. Alleinstehende Mütter, die mit ihren Kindern nicht mehr auf den Spielplatz dürfen. Alte Menschen, die früher von Ihren Familien besucht wurden und nun isoliert sind. Das ist ein nicht zu unterschätzendes Problem, das jetzt anhand von neuesten Untersuchungen und Forschungen belegt wird. Alle sind sich weitestgehend darüber einig, dass rund ein Drittel der Befragten unter psychischen Nöten leiden. Besonders betroffen sind Länder, in denen ein Lockdown gilt.</p>
<p>In der Fachzeitschrift &#8222;Lancet Psychiatry&#8220; veröffentlichten Ende vergangener Woche britische Psychiater einen Appell, sich stärker um die psychischen Folgen der Pandemie zu kümmern. &#8222;Zunehmende soziale Isolation, Einsamkeit, gesundheitliche Sorgen, Stress und wirtschaftliche Probleme &#8211; das sind die Bedingungen, die die psychische Gesundheit beeinträchtigen.&#8220;</p>
<p>Wir sind der Meinung, dass es wichtig ist, möglichst schnell einen Zugang zu einer Begleitung &#8211; sei es psychologisch/psychotherapeutisch oder homöopathisch &#8211; zu bekommen. Auch die Gewerkschaft der Psychiater in Frankreich und die Deutsche Psychotherapeuten-Vereinigung sehen in der Krise die Chance, die Behandlung psychisch Erkrankter besser zu organisieren, unter anderem durch telefonische psychotherapeutische Beratung.</p>
<h3>Was kann ich selbst für mich tun, damit die Isolation keine negativen Folgen auf mich hat?</h3>
<ol start="1" type="1">
<li><b>Struktur:</b> Strukturieren Sie Ihren Tag und Ihre Woche im Vorfeld. Vom morgendlichen Aufstehen, Arbeits- oder Lernzeiten, Mahlzeiten bis hin zu schönen Dingen, wie Lesen, Serie schauen, Balkon bepflanzen, Yoga, Entspannungsübungen, Spazierengehen&#8230;</li>
<li><b>Bleiben Sie aktiv!</b> Eine Runde Joggen oder mit dem Fahrrad fahren wirken Wunder.</li>
<li><b>Kontakte:</b> Wenn Sie im Homeoffice sind oder gar in Quarantäne, verabreden Sie sich mit Freunden und Familie zum Telefonieren oder per Skype. Auch Chats oder Onlineforen helfen gegen die Einsamkeit.</li>
<li><b>Schlaf:</b> Sie fühlen sich erschöpft und neigen dazu, sich ins Bett zurück zu ziehen? Dies führt allerdings eher zu einer Zunahme des Erschöpfungsgefühls und der Depressionsschwere. Deshalb empfehlen wir, nicht früher ins Bett zu gehen oder sich tagsüber hin zu legen. Eine feste Tagesstruktur kann dabei helfen.</li>
<li><b>Therapie: </b>Auch während der bundesweiten Kontaktsperre können Sie in „Ihre“ Praxis gehen. Die Besuche fallen unter die Regelungen, die für Arztbesuche vorgesehen sind und stellen somit eine &#8222;notwendige medizinische Leistung&#8220; dar. Falls Sie z. B. aufgrund einer Quarantäne nicht kommen können, dann bitten Sie um einen Video- oder Telefontermin.</li>
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<h3>Was kann ich für andere tun, vor allem für depressiv Erkrankte, damit sie leichter mit der Isolation umgehen können?</h3>
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<li><strong>Beobachten Sie Ihre Mitbewohner</strong>, Ihr Umfeld, Freunde, Eltern, Verwandte. Fürsorge für andere ist in dieser Zeit ein wichtiger Faktor. Sprechen Sie Menschen an, von denen Sie meinen, dass es ihnen nicht gut geht.</li>
<li>Doch <strong>vermeiden Sie gutgemeinte Ratschläge</strong>. Sätze wie: „nun stell Dich nicht so an“, „lass Dich nicht so hängen“, oder „lach doch mal“ unterstützen nicht. Betroffene isolieren sich automatisch von ihrer Umgebung, weil sie sich schlecht und unverstanden fühlen. <strong>Mit den richtigen Worten kann man </strong>jedoch einem depressiven Menschen <strong>ein Stück weit den Schmerz nehmen, Mut machen</strong> und gegebenenfalls aus seinem Versteck locken, um schrittweise wieder mit Freude am Leben teilzunehmen. Worte wie: Du bist nicht alleine; Wir sind für Dich da; Zusammen schaffen wir das, Du bist mir wichtig &#8230;. können Trost spenden.</li>
<li><strong>Unterstützen Sie im Alltag</strong>, drängen Sie Ihre Hilfe nicht auf. Gemeinsame, kleinere Aktivitäten tun gut, z.B. Spazieren gehen, Online-Treffen, Telefonieren, das Gespräch über den Gartenzaun oder vor der Haustür, eben alles was gerade „erlaubt“ ist. Auch gibt es Nachbarschaftshilfen (z.B. über die Stadt Regensburg oder www.nebenan.de) oder kirchliche Einrichtungen die Unterstützung anbieten.</li>
<li>Wenn es sich um eine diagnostizierte, bzw. schon vorher bestehende Depressionen handelt, unterstützen Sie den betroffenen Menschen bei der Suche nach professioneller Hilfe. Doch nur, wenn er diese Hilfe auch wirklich möchte. Eine offene Kommunikation über die Bedürfnisse ist dabei unerlässlich.</li>
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