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	<title>Therapien &#8211; Klassische Homöopathie in Regensburg</title>
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	<description>Praxis und Institut</description>
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	<title>Therapien &#8211; Klassische Homöopathie in Regensburg</title>
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	<item>
		<title>Infektanfälligkeit &#8211; nachhaltige Hilfe durch Homöopathie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Sep 2024 19:50:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Homöopathische Behandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Medikamente]]></category>
		<category><![CDATA[Therapien]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>
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					<description><![CDATA[Sie kennen das: immer wieder Husten, laufende Nase oder Ohrenschmerzen. Das Ergebnis des Arztbesuches ist meist ein Rezept für ein Antibiotikum. Aber ist das wirklich sinnvoll?<span class="excerpt-hellip"> […]</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Sie kennen das: immer wieder Husten, laufende Nase oder Ohrenschmerzen. Das Ergebnis des Arztbesuches ist meist ein Rezept für ein Antibiotikum.</h2>
<p>Aber ist das wirklich sinnvoll? Und sind Antibiotika tatsächlich eine dauerhafte Lösung?</p>
<p>Gerade bei wiederkehrenden oder chronischen Infekten der Atemwege wie Sinusitis, Bronchitis oder Mittelohrentzündung ist die Klassische Homöopathie eine hervorragenden Alternative, die viele Vorteile gegenüber einer konventionellen Behandlung aufweist.</p>
<p>Da das gut gewählte, individuelle homöopathische Mittel nicht direkt auf die Symptome einwirkt sondern das Immunsystem des Patienten stimuliert, wird ein Heilungsprozess in Gang gebracht, der bewirkt, dass der Körper sich nun selber gegen die Auslöser der Infektion wehren kann. So ist natürlich die Heilung auch nachhaltiger, denn da das Immunsystem ja nun gestärkt ist, kann es auch zukünftig Erreger effektiv bekämpfen. Die Folge ist, dass der Patient nun deutlich seltener erkrankt und der Verlauf eines Infektes leichter und kürzer ist.</p>
<p>Ein ganz entscheidender Vorteil gegenüber einer Therapie mit Antibiotika ist die Freiheit von Nebenwirkungen. Eine passende homöopathische Arznei wird keine unerwünschten Effekte zeigen, während bei antibiotischer Therapie oft Durchfall, Übelkeit oder Kopfschmerzen auftreten. Daneben zerstören die Antibiotika das natürliche Gleichgewicht der Darmflora auf Jahre hinaus, denn sie töten nicht nur die schädlichen, sondern auch die nützlichen Bakterien. So entsteht in der Folge durch das geschwächte und gestörte Immunsystem ein Nährboden für weitere Infektionen, insbesondere Pilzinfektionen. Ein Teufelskreis beginnt.</p>
<p>Weiterhin trägt eine alternative Therapie mit Homöopathika entscheidend dazu bei, die Resistenzentwicklungen bei den Bakterien einzudämmen. Da in den letzten Jahren und Jahrzehnten Antibiotika viel zu häufig und leider auch sehr oft unsachgemäß (z.B. bei viralen Infekten) eingesetzt wurden, haben immer mehr Bakterienstämme Resistenzen gegen die entsprechenden Wirkstoffe entwickelt, was nun zu einem ernst zu nehmenden Problem im Gesundheitswesen führt. Denn dann können Antibiotika nicht mehr ihre lebensrettende Funktion bei wirklich bedrohlichen bakteriellen Infektionskrankheiten erfüllen. Jedoch ist dies aber das Gebiet, auf dem sie als hochwirksame Arzneien ihre große Stärke haben und wofür sie eigentlich eingesetzt werden sollten.</p>
<p>Dagegen können weniger bedrohliche und insbesondere chronische Infektionen bzw. eine Infektanfälligkeit ganz hervorragend homöopathisch behandelt werden. Ein gut ausgebildeter homöopathischer Heilpraktiker wird Ihnen nach einem ausführlichen Gespräch ein auf Ihre individuellen Beschwerden und Ihre Persönlichkeit hin ausgesuchtes Mittel verschreiben. Anschließend wird der Heilungsverlauf in regelmäßigen Abständen kontrolliert bis eine Stabilisierung des Immunsystems und damit auch des Allgemeinbefindens erreicht ist. Für eine Selbstbehandlung dieser Beschwerden ist die Klassische Homöopathie dagegen nicht geeignet, da die homöopathischen Arzneien sehr tief wirksame Medikamente sind, die nur fachkundig eingesetzt werden sollten.</p>
<p>Wird die Behandlung einer chronischen Infektneigung jedoch sachgemäß durchgeführt, entsteht eine win-win Situation: die hoch wirksamen antibiotischen Medikamente bleiben den Menschen für die wirklich bedrohlichen Situationen erhalten, gleichzeitig kommt der Patient zu echter Gesundheit und verfügt wieder über ein verlässlich funktionierendes Immunsystem – nachhaltig und ganz ohne Nebenwirkungen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Cortison</title>
		<link>https://www.homoeopathie-regensburg.de/cortison/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Oct 2022 14:29:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Medikamente]]></category>
		<category><![CDATA[Therapien]]></category>
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					<description><![CDATA[Drei voneinander unabhängigen Forschergruppen gelang es 1936 eine Substanz aus der Nebennierenrinde zu isolieren, die bereits 10 Jahre später synthetisch hergestellt werden konnte – Cortison. Die<span class="excerpt-hellip"> […]</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Drei voneinander unabhängigen Forschergruppen gelang es 1936 eine Substanz aus der Nebennierenrinde zu isolieren, die bereits 10 Jahre später synthetisch hergestellt werden konnte – Cortison. Die erste erfolgreiche Cortisontherapie gelang 1948. Eine junge Amerikanerin mit Gelenkrheumatismus konnte nach wenigen Tagen wieder schmerzfrei gehen.</p>
<p>Seitdem zählen Cortisonpräparate zu den mit am häufigsten verschriebenen Medikamenten. Ihr Wirkungsspektrum umfasst Allergien, Asthma bronchiale und Rheuma, sie verhindern Entzündungen nach Verletzungen und Operationen oder werden zur Unterstützung der Lungenreifung bei drohender Frühgeburt eingesetzt. Hochdosierte Varianten kommen vor allem bei akuten Notfällen wie Sepsis oder anaphylaktischem Schock zum Einsatz und sind hier unter Umständen lebensrettend.</p>
<p>Heute gängige Cortisonpräparate sind chemisch „verwandt“ mit unserem körpereigen produzierten Cortison.</p>
<p>Doch kaum ein Medikament ist auch so umstritten, denn die Liste der Nebenwirkungen ist lang und wird länger, je intensiver und länger die Behandlung mit Cortison erfolgt, was inzwischen durch zahlreiche Studien belegt ist.</p>
<p>Der menschliche Körper produziert Glucocorticoide in der Nebennierenrinde. In dieser natürlich vorkommenden Form sind sie Abkömmlinge des Progesterons. Zu ihnen zählt auch das Hormon Cortisol, welches die Basis für Cortison ist und u.a. aus Cholesterin gebildet wird.</p>
<p>Zu den wichtigsten Aufgaben der Glucocorticoide gehören ihr Einfluss auf den Stoffwechsel, den Wasser- und Elektrolythaushalt, das Herz-Kreislauf- und das Nervensystem. Darüber hinaus wirken sie entzündungshemmend, immunsuppressiv und haben in der Muskulatur sowie im Haut- und Fettgewebe einen abbauenden Effekt.</p>
<p>Doch auch beim Fettabbau sind sie durch Abgabe von Fettsäuren in das Blut maßgeblich beteiligt. Durch diesen Abbau von Eiweiß und Fetten tragen sie zur Erhöhung des Blutzuckerspiegels bei. Als wichtiges Stresshormon ist Cortison als biochemischer Botenstoff maßgeblich an den Anpassungsreaktionen des Körpers bei besonderen Belastungen beteiligt.</p>
<p>Zu den Funktionen der Stresshormone gehören das schnelle Freisetzen von Energiereserven bei drohender Gefahr, also in einer Stresssituation.</p>
<p>Zum Stress gehören heutzutage jedoch nicht nur Gefahrensituationen sondern auch Belastungen durch Arbeit oder Leistungssport und psychische Belastungen, beispielsweise durch Versagensangst, Tod, Verlust und schwere Krankheit. In diesen Situationen werden wiederum die Hormone Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin ausgeschüttet.</p>
<p>Glucocorticoide wiederum werden bei lang anhaltenden Stresszuständen durch Stimulierung der Nebennierenrinde ausgeschüttet.</p>
<p>Neben seiner Funktion als Stresshormon besitzt Cortison eine entzündungshemmende Wirkung und verhindert so unter anderem die Narbenbildung nach Verletzungen. Durch Cortison werden ebenfalls bei einer allergischen Reaktion Entzündungen nach einer Antigen-Antikörper-Reaktion eingedämmt.</p>
<p>Bei diesen natürlichen und für uns wichtigen Prozessen entstehen leider auch Nebenwirkungen. So hemmt Cortison die Lymphozyten und Phagozyten. Dies schwächt die körpereigene Abwehr, und diese anti-allergische Komponente fördert den Abbau von Knochen- und Muskelmasse.</p>
<p>Die Verabreichung von Cortison kann unterschiedlich erfolgen &#8211; äußere Anwendungen, Injektionen und orale Einnahmen sind möglich. So führt ein regelmäßiges Einreiben mit einer cortisonhaltigen Creme über einen längeren Zeitraum zu einem Verdünnen der Haut an den betreffenden Stellen und kann so eine Steroid-Akne hervorrufen. Im Gesicht angewandt, dringt das Cortison durch die besonders dünne und empfindliche Haut in die Blutbahn ein und ist so in der Lage, systemische Nebenwirkungen im gesamten Körper hervorzurufen. Eine regelmäßige Anwendung von cortisonhaltigen Augen- oder Nasentropfen trocknet deren Schleim- bzw. Hornhaut aus. Das wiederum führt zwangsweise zum nächsten Medikament, um den so entstandenen Schaden zu begrenzen.</p>
<p>Bei Atemwegserkrankungen wie Asthma wird Cortison in der Regel über Sprays inhaliert. Diese gelten als wichtigstes Mittel bei der Behandlung von Asthma. Das Spray verhindert Entzündungen, beugt Verengungen der Bronchien vor und schützt so den Patienten vor Atemnotattacken. Doch die längere Gabe führt zu Husten und Heiserkeit. Neuere Studien belegen darüber hinaus eine Verzögerung des Wachstums bei Kindern und Jugendlichen.</p>
<p>So werteten Forscher aus Brasilien und Kanada insgesamt 25 Studien mit den Daten von rund 9000 Kindern unter 18 Jahren mit mittelschwerem bis schwerem Asthma aus und stellten eine Wachstumsverzögerung bei den Kindern fest, die täglich ein cortisonhaltiges Spray angewandt hatten. Eine zweite Untersuchung mit insgesamt 22 Studien kam zu dem Schluss, dass die Höhe der Dosis dabei genauso wenig eine Rolle spielt wie die Art und Weise der Verabreichung des Cortisons.</p>
<p>Auch die orale Einnahme und die Infusion rufen eine Reihe von Nebenwirkungen hervor. Zu ihnen zählen Abbau der Knochensubstanz, Schwindel, Kopfschmerz und Kalziummangel. Durch die Einnahme kann es auch zum Anstieg des Blutzuckerspiegels kommen, was gerade bei Diabetikern unbedingt vermieden werden sollte. Das Immunsystem wird geschwächt und der Körper so anfälliger für Krankheiten. Bluthochdruck und Ödeme, sowie eine damit verbundene Gewichtszunahme, Osteoporose, hoher Blutdruck, Magenschleimhautentzündung und Entstehung eines Magengeschwüres zählen ebenfalls zu den unerwünschten Nebenwirkungen von Cortison.</p>
<p>Eine langfristige Einnahme kann die Cortisonwerte im Blutplasma stark erhöhen und so ein eigenständiges Krankheitsbild, das Cushing-Syndrom, auslösen. Beim Cushing-Syndrom, dem „Nebennierendiabetes“, vermehrt sich der Anteil des Fettgewebes; so zeigt sich ein ausgeprägtes Vollmondgesicht, „Büffelhöcker“ im Nacken und Stammfettsucht, während die Muskulatur von Armen und Beinen schwindet. Begleitet wird diese körperliche Veränderung von blau-roten Streifen auf der Haut, sogenannten „Striae“, Osteoporose, Hypertonie, Muskelschwäche und verminderter Glucosetoleranz. Auch Unfruchtbarkeit bzw. Potenzstörungen gehören zum Krankheitsbild.</p>
<p>So sollten, wenn sich die Einnahme nicht verhindern lässt, regelmäßige Blutzuckerkontrollen zum frühzeitigen Erkennen eines beginnenden Diabetes mellitus durchgeführt werden, spätestens dann, wenn der Patient über vermehrten Durst bzw. häufiges Wasserlassen klagt. Den vielfältigen Mangelerscheinungen kann hier bis zu einem gewissen Grad mit einer gesunden, vitaminreichen und ausgewogenen Ernährung entgegengewirkt werden.</p>
<p>Besser ist es jedoch, sich frühzeitig über Alternativen zu informieren und bis auf die beschriebenen Notfälle ganz auf die Einnahme von Cortison zu verzichten. So gibt es auch für Asthmatiker corticoidfreie Alternativen, die nachweislich genauso wirksam sind.</p>
<p>Die Homöopathie verfügt seit rund 200 Jahren über eine Reihe von Möglichkeiten, viele dieser Krankheitsbilder schonend und nebenwirkungsfrei zu behandeln. Viele der hier genannten Erkrankungen sind chronischer Natur und bedürfen daher einer ganzheitlichen Betrachtungsweise, um die Selbstheilungskräfte des Patienten anzuregen und zu stärken und so dauerhafte Heilung zu ermöglichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<ul>
<li>Pschyrembel Klinisches Wörterbuch, Walter de Gruyter Verlag Berlin-New York, 261. Auflage, S. 384, ISBN 978-3-11-018534-8</li>
<li>Pschyrembel Klinisches Wörterbuch, Walter de Gruyter Verlag Berlin-New York, 261. Auflage, S. 709, ISBN 978-3-11-018534-8</li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stresshormone" target="_blank" rel="noopener">http://de.wikipedia.org/wiki/Stresshormone</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Immunsuppression" target="_blank" rel="noopener">http://de.wikipedia.org/wiki/Immunsuppression</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Glucocorticoide" target="_blank" rel="noopener">http://de.wikipedia.org/wiki/Glucocorticoide</a></li>
<li><a href="http://www.medicalforum.ch/docs/smf/archiv/de/2003/2003-19/2003-19-419.pdf" target="_blank" rel="noopener">http://www.medicalforum.ch/docs/smf/archiv/de/2003/2003-19/2003-19-419.pdf</a></li>
<li><a href="http://www.stern.de/gesundheit/ueberblicksstudie-asthmasprays-hemmen-das-wachstum-von-kindern-2124559.html" target="_blank" rel="noopener">http://www.stern.de/gesundheit/ueberblicksstudie-asthmasprays-hemmen-das-wachstum-von-kindern-2124559.html</a></li>
<li><a href="http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/asthma/article/865970/steroid-therapie-asthma-wachstum-dosisabhaengig-verzoegert.html" target="_blank" rel="noopener">http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/asthma/article/865970/steroid-therapie-asthma-wachstum-dosisabhaengig-verzoegert.html</a></li>
<li><a href="http://www.pflegewiki.de/wiki/Cortison" target="_blank" rel="noopener">http://www.pflegewiki.de/wiki/Cortison</a></li>
<li><a href="http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=pharm7_04_2000" target="_blank" rel="noopener">http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=pharm7_04_2000</a></li>
<li><a href="http://www.gesundheit.de/medizin/wirkstoffe/sonstige-wirkstoffe/kortison-cortison" target="_blank" rel="noopener">http://www.gesundheit.de/medizin/wirkstoffe/sonstige-wirkstoffe/kortison-cortison</a></li>
<li><a href="http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/kortison-wirkt-gegen-entzuendungen-birgt-aber-auch-nebenwirkungen-a-882648.html" target="_blank" rel="noopener">http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/kortison-wirkt-gegen-entzuendungen-birgt-aber-auch-nebenwirkungen-a-882648.html</a></li>
<li><a href="http://www.heilpraxisnet.de/symptome/nebenwirkungen-von-cortison.html" target="_blank" rel="noopener">http://www.heilpraxisnet.de/symptome/nebenwirkungen-von-cortison.html</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sapere aude! &#8211; Habe den Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen! &#8211; Teil 2</title>
		<link>https://www.homoeopathie-regensburg.de/sapere-aude-habe-den-mut-dich-deines-eigenen-verstandes-zu-bedienen-teil-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Apr 2022 13:03:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Homöopathische Behandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Regensburger Institut]]></category>
		<category><![CDATA[Therapien]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Leben des Aufklärers und Arztes Samuel Hahnemann TEIL 2: Habe den Mut neue Wege zu gehen Heilung eines Geisteskranken 1789 lebt Hahnemann in Dresden, kurz<span class="excerpt-hellip"> […]</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><em>Das Leben des Aufklärers und Arztes Samuel Hahnemann</em></h2>
<h3>TEIL 2: Habe den Mut neue Wege zu gehen</h3>
<p><em>Heilung eines Geisteskranken</em></p>
<p>1789 lebt Hahnemann in Dresden, kurz darauf bis 1792 in Leipzig. Im Anzeiger des Gothaer Verlegers Rudolf Zacharias Becker liest er von dessen geplanter Gründung einer Heilanstalt für wahnsinnig gewordene Standespersonen, die zu dieser Zeit unter unmenschlichen Bedingungen und ohne jegliche Aussicht auf Heilung leben mussten.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.homoeopathie-regensburg.de/wp-content/uploads/2025/12/WOTTON_1710__p243_Madness_wiki-c_gemeinfrei_.jpg" width="300" height="512" /></p>
<p><em>&#8222;Unter Verrückten&#8220;, William Wotton, Buchillustration von 1710, </em><em>Bildquelle s.u.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ziel ist es, ohne die Anwendung von Grausamkeiten, Disziplinierungsmassnahmen, Züchtigungen und Fixierungen den Kranken zu beobachten und ihn mithilfe von Gesprächen und ersten homöopathischen Arzneimittelgaben zu heilen. Dieses Vorhaben wird vom Herzog Ernst von Sachsen-Coburg-Gotha unterstützt. Der Herzog stellt hierfür sein Jagdschloss in Georgenthal zur Verfügung, wohin Hahnemann 1792 mit seiner Frau und der mittlerweile auf fünf Kinder angewachsenen Familie übersiedelt. Der einzige Patient, den der über Nacht zum Psychiater gewordene Hahnemann hier bis zu seiner Genesung im Frühjahr 1793 behandeln wird, ist der an einer manisch-depressiven Gemütskrankheit leidende hannoversche Beamte und Autor Friedrich Arnold Klockenbring. Im sich stets verändernden Krankheitsbild Klockenbrings erkennt Hahnemann weitere Zusammenhänge in der Ähnlichkeitsbeziehung zwischen der gewählten Arznei und dem anzutreffenden Krankheitsbild. Aus Ermangelung weiterer Patienten fordert der Herzog sein Schloss zurück und die sieben Hahnemanns müssen erneut umziehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><em>Die Geburtsstunde der Homöopathie als medizinische Methode</em></h3>
<p>In Molschleben bei Gotha beginnt der inzwischen 38-jährige Hahnemann mit der Arbeit an seinem Apothekerlexikon.</p>
<p>Doch auch hier sind die Hahnemanns nicht lang zu Hause. Von Molschleben geht es nach Göttingen, Pyrmont, Wolfenbüttel, Braunschweig und im Geburtsjahr der Homöopathie,1796 , nach Königslutter bei Braunschweig. Hahnemann publiziert zahlreiche eigene und von ihm übersetzte chemische und pharmazeutische Schriften. Zu dieser Zeit entdeckt er ein Mittel gegen Milchschorf bei Kindern, und es erscheint sein viel gelesenes zweiteiliges Apothekerlexikon. An sich selbst und anderen nimmt er zahlreiche Experimente mit arzneilichen Stoffen vor, aus denen der erste Aufsatz über das neue Heilprinzip hervorgeht, welches erst später den Namen „homöopathisch“ erhielt. Unter dem Titel „Versuch über ein neues Princip zur Auffindung der Heilkräfte der Arzneysubstanzen, nebst einigen Blicken auf die bisherigen“ formuliert er im 1796 erschienen „Journal der practischen Arzneykunde und Wundarzneykunst“ von Hufeland sein Heilprinzip <em>similia similibus curentur</em>, also &#8222;Ähnliches sei mit Ähnlichem zu heilen&#8220;, und stützt seine These mit zahlreichen empirischen Beobachtungen aus Selbstversuchen, Vergiftungsberichten, eigenen und fremden Heilungsgeschichten, die auf dem Simile-Prinzip beruhen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><em>Streitigkeiten und weitere Umzüge</em></h3>
<p>Mit seiner inzwischen auf acht Kinder angewachsenen Familie geht es 1799 nach Altona, wo ein weiterer Versuch, einen geisteskranken Patienten zu heilen &#8211; nämlich den Dichter Johann Karl Wezel -, an dessen Aggressivität scheitert. Es folgt ein weiterer Ortswechsel, diesmal nach Mölln. Sein zu dieser Zeit beworbenes, selbst hergestelltes „neues“ Laugensalz „Alkali pneum“ wurde als einfaches Borax entlarvt und zieht einen langen Streit nach sich, in dessen Verlauf Hahnemann auch seinen Anklägern Fehler nachweisen kann. Das eingenommene Geld lässt er den Armen Leipzigs zukommen. Seine im „Reichsanzeiger“ beworbene Therapie zur „Heilung und Verhütung des Scharlachfiebers“ und dem dargebotenen „Geheimmittel“ zu dessen Heilung ermöglichen Hahnemann und seiner Familie einen weiteren bescheidenen Umzug. Es geht 1801 zurück in die Nähe Leipzigs, nach Machern, wo er ein eigenes kleines Häuschen erwirbt und eine geregelte Praxis mit dem Verkauf von Chemikalien und einem Angebot neuer Heilmittel, die er gegen Vorauszahlung abgibt, beginnt. Er veröffentlicht in einer Broschüre den Namen seines Geheimmittels: hochverdünnter Tollkirschenextrakt, was ihm Hohn und Spott unter seinen ehemaligen Kollegen einbringt. Das neu begonnene geregelte Leben muss einmal mehr mit dem Planwagen vertauscht werden, und so geht die Fahrt von Eilenburg nach Wittenberg, nach Dessau und 1805 schließlich nach Torgau. In dieser wechselhaften Zeit kommt ein weiteres seiner Kinder zur Welt.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.homoeopathie-regensburg.de/wp-content/uploads/2025/12/Hahnemann-Torgau__wiki-c._gemeinfrei_24.02.15.jpg" width="300" height="400" /></p>
<p><em> Hahnemannhaus in Torgau, Bildquelle s.u.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><em>Veröffentlichung weiterer medizinischer Werke</em></h3>
<p>In einem Aufsatz im Hufeland-Journal führt er den Begriff „homöopathisch“ ein. Dies und weitere dort erschienene Schriften, die lateinische Arzneimittellehre „Fragmenta de viribus medicamentorum: positivis sive in sana corpore observatis“ und das Buch „Heilkunde der Erfahrung“, eine erste Gesamtdarstellung des neuen Heilprinzips, stützen die Annahme, dass er seine Selbst- und Fremdversuche in dieser Zeit umfangreich und konsequent fortsetzte. 1810 ist es soweit: Hahnemann veröffentlicht sein erstes Grundlagenwerk zur Homöopathie, das „Organon der rationellen Heilkunde“, welches er in den folgenden Jahren immer wieder umfangreich überarbeitet und ergänzt und das ab seiner zweiten Ausgabe bis heute den Titel „Organon der Heilkunst“ trägt. Die polarisierende Wirkung des theoretischen Hauptwerkes der Homöopathie verdankt es seiner in ihm enthaltenen scharfen Polemik und macht Hahnemann zum Begründer einer neuen Schule. Es folgt 1811 der erste Band der „Reinen Arzneimittellehre“, welche in den Folgejahren auf sechs Bände anwächst und Prüfprotokolle der Arzneimittel und deren Auswirkungen auf den gesunden Menschen enthält. Prüflinge hierbei waren er selbst, seine Familie und seine Schüler. Ein solches auf Experimenten begründetes Werk gab es bis zu diesem Zeitpunkt in der Geschichte der Medizin und Pharmakologie nicht. Es stellt somit laut Anthony Campbell einen einzigartigen Beitrag in der geschichtlichen Entwicklung der Heilkunde dar.</p>
<p>1811 erfolgt der Umzug nach Leipzig, wo er mit dem 1812 erschienen Werk „De Helleborismo veterum“ an der Leipziger Universität habilitiert wird, was ihm die Möglichkeit verschafft, weitere Schüler um sich zu sammeln und so den Bekanntheitsgrad seiner neuen Heilmethode zu erhöhen. Er hält Vorlesungen über die Homöopathie &#8211; zahlreiche Fehden mit Gegnern der neuen Methode, darunter viele Medizinprofessoren, sind die Folge. Ein Gegner des Ähnlichkeitsprinzips, der Dozent Karl Heinrich Dzondi von der Universität Halle, schlägt ein öffentliches Experiment vor, in dem mit der Selbstverbrennung einer Hand gezeigt werden solle, ob die Anwendung von kaltem oder heissen Wasser zur Behandlung von Verbrennungen richtig sei. Hahnemann lehnt ab. 1816 erscheint der zweite Band von Hahnemanns Arzneimittellehre und 1819 die zweite Auflage des Organon der Heilkunst, welches fortan das als Kants Leitspruch der Aufklärung bekannt gewordene Horaz-Zitat „Aude sapere“ – „Wage zu wissen“, tragen wird.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.homoeopathie-regensburg.de/wp-content/uploads/2025/12/Hahnemanndenkmal_leipzig__wiki-c__gem-frei_24.02.15.jpg" width="300" height="464" /></p>
<p><em> Hahnemann-Denkmal in Leipzig, Bildquelle s.u.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><em>Prominente Patienten und wieder Streit</em></h3>
<p>In seiner florierenden Praxis behandelt Hahnemann unter anderem Clara Schuhmann und den populären österreichischen Generalfeldmarschall Fürst Karl Philipp zu Schwarzenberg. Hahnemann besteht auf einer diätischen und gesunden Lebensweise der Fürsten und seiner exklusiven Behandlung. Als er bemerkt, dass dieser sich von seinen allopathischen Kollegen heimlich mitbehandeln lässt, bricht er die Behandlung des Fürsten ab, und dieser verstirbt wenige Wochen später. Die folgenden gestreuten Gerüchte um Hahnemanns Mitschuld am Tod des beliebten Fürsten und ein veröffentlichter Sektionsbericht im Hufeland-Journal über die Todesumstände des Fürsten mit eingestreuten „Versäumnissen“ ärztlicher Massregeln und Seitenhieben gegen die Homöopathie und ihren Begründer sind ein kleiner Rückschlag. Der „Leipziger Dispensierstreit“, den drei Apotheker gegen Hahnemann anstreben, um ihm das Zubereiten seiner Arzneien zu untersagen, endet in einem Kompromiss: in Notfällen bleibt es Hahnemann weiter gestattet, seine Medikamente selbst herzustellen. Doch aufgrund dieser Vorkommnisse entschließt er sich zum Umzug nach Köthen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hier ist er ab 1821 als Herzoglicher Leibarzt Friedrich Ferdinands von Anhalt-Köthen tätig und erhält nach Intervention des österreichischen Politikers Adam von Müller das verbriefte Recht, seine Arzneien selbst herzustellen. 1822 wird Hahnemann zum Hofrat ernannt und begeht 1829, auf der Höhe seines Ruhmes, in Köthen feierlich sein 50-jähriges Jubiliäum seiner Erlanger Promotion. Ununterbrochen arbeitet er an seiner Heilmethode, Kranke aus nah und fern kommen in seine Praxis. Bescheiden lebend nimmt er von jedem einen angemessenen Teil als Entlohnung, immer in bar. Einen Teil der Patienten behandelt er umsonst.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<ul>
<li>Biesewig-Behrendt, G., Vergessene Mediziner, Teil: Jakob Henle, Berlin, 2009</li>
<li>Campbell, Anthony, Homeopathy in Perspective, Lulu.com, 2008</li>
<li>DUDEN Paetec Abiturwissen Geschichte, Bibliographisches Institut &amp; F.A. Brockhaus AG Mannheim und Duden Paetec GmbH Berlin, 2007</li>
<li>DUDEN Paetec Abiturwissen Literatur, Bibliographisches Institut &amp; F.A. Brockhaus AG, Mannheim und Duden Paetec GmbH Berlin, 2007</li>
<li>Fritsche, Herbert, Samuel Hahnemann &#8211; Idee und Wirklichkeit der Homöopathie, Winterwork Borsdorf, 2014</li>
<li>Jütte, Robert, Samuel Hahnemann: Begründer der Homöopathie, Deutscher Taschenbuch Verlag, 2007</li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blutkreislauf#Forschungsgeschichte" target="_blank" rel="noopener">http://de.wikipedia.org/wiki/Blutkreislauf#Forschungsgeschichte</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Edward_Jenner" target="_blank" rel="noopener">de.wikipedia.org/wiki/Edward_Jenner</a></li>
<li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aufkl%C3%A4rung_(Literatur)" target="_blank" rel="noopener">http://de.wikipedia.org/wiki/Aufklärung_(Literatur</a>)</li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Samuel_Hahnemann#cite_note-6" target="_blank" rel="noopener">de.wikipedia.org/wiki/Samuel_Hahnemann</a></li>
<li><a href="http://www.textlog.de/medizin-praxis-homoeopathie/hahnemanns-leben-und-wirken.html" target="_blank" rel="noopener">http://www.textlog.de/medizin-praxis-homoeopathie/hahnemanns-leben-und-wirken.html</a></li>
</ul>
<p><strong>Bildquellen:</strong></p>
<ul>
<li>Hahnemannhaus in Torgau, Quelle: Wikimedia Commons, gemeinfrei</li>
<li>Hahnemann-Denkmal in Leipzig, Quelle: Wikimedia Commons, gemeinfrei</li>
<li>&#8222;Unter Verrückten&#8220;, William Wotton, Buchillustration von 1710, Quelle: Wikimedia Commons, gemeinfrei</li>
<li class="align-left" style="line-height: 100%;">Baden-Württemberg &#8211; Heidelberg: Deutsches Apothekenmuseum, homöopathische Taschenapotheke aus dem Besitz Samuel Hahnemanns, der sie in seinen letzten Lebensjahren in Paris benutzte, Quelle: Wikimedia Commons, gemeinfrei;Autor: ANKAWÜ</li>
</ul>
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		<title>Ungewollt kinderlos – wie die Homöopathie helfen kann</title>
		<link>https://www.homoeopathie-regensburg.de/ungewollt-kinderlos-wie-die-homoeopathie-helfen-kann/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Mar 2022 13:43:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Homöopathische Behandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Therapien]]></category>
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					<description><![CDATA[1978 wurde in der Nähe von Manchester in England das erste in vitro, also durch künstliche Befruchtung außerhalb des weiblichen Körpers, gezeugte Baby geboren. Dies war<span class="excerpt-hellip"> […]</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>1978 wurde in der Nähe von Manchester in England das erste in vitro, also durch künstliche Befruchtung außerhalb des weiblichen Körpers, gezeugte Baby geboren.</h2>
<p>Dies war verständlicherweise von großem Medienrummel begleitet, schien es doch so, dass nun für alle unglücklichen Paare, die ungewollt kinderlos waren, ein Weg gefunden war, doch noch eigene Kinder bekommen zu können. Aus dieser Hoffnung heraus hat sich mittlerweile ein eigener Zweig der Medizin entwickelt, die sogenannte Reproduktionsmedizin. Immer mehr Praxen entstanden, die sich auf die Durchführung künstlicher Befruchtungen spezialisierten – 130 solcher Kinderwunschzentren, so die etwas freundlicher und einladender klingende Bezeichnung, gibt es momentan in Deutschland.</p>
<p>Von ungewollter Kinderlosigkeit betroffen sind in unserem Land ca. 15% der Paare. Offiziell wird von Unfruchtbarkeit gesprochen, wenn ein Paar mindestens ein Jahr lang ungeschützten Geschlechtsverkehr hat und trotzdem keine Schwangerschaft daraus resultiert. Die Ursachen hierfür liegen zu jeweils ca. 40% beim Mann oder bei der Frau, zu 30% bei beiden Partnern und nur bei ca. 10% der betroffenen Paare kann kein medizinischer Grund für die Infertilität festgestellt werden. Häufig liegt das Ausbleiben einer Schwangerschaft am fortgeschrittenen Alter der Frau, denn viele Paare schieben es zugunsten der Karriere immer weiter hinaus, Kinder haben zu wollen. Jedoch nimmt die Chance, schnell und problemlos schwanger zu werden bei der Frau bereits ab dem 30. Lebensjahr deutlich ab. So sind bei den Paaren, die versuchen, über künstliche Befruchtung ein Kind zu bekommen, die Frauen durchschnittlich bereits 35 Jahre alt.</p>
<p>Mit der Entscheidung für eine In-vitro-Fertilisation (künstliche Befruchtung) beginnt dann eine Zeit großer körperlicher, seelischer und auch finanzieller Belastungen. Zunächst wird bei der Frau eine Hormonbehandlung durchgeführt, um die Eizellen zur maximalen Befruchtungsfähigkeit zu bringen. Ist diese erreicht, werden unter Vollnarkose Eizellen entnommen, im Reagenzglas mit den Spermien des Mannes zusammen gebracht, und anschließend, wenn eine Befruchtung stattgefunden hat, der Frau in einer erneuten OP wieder eingesetzt. Dann folgt die Zeit des bangen Wartens, ob sich der so entstandene Embryo auch in der Gebärmutter einnistet und es also zu einer Schwangerschaft kommt.</p>
<p>All dies geht nie spurlos an den Paaren vorüber – die körperlichen Strapazen für die Frau sowohl durch die Hormone als auch durch die Operationen und die starke psychische Belastung werden vor der Behandlung oft deutlich unterschätzt. Dies und zusätzlich die sehr hohen Kosten stellen auch für die Partnerschaft häufig eine ernsthafte Belastungsprobe dar. Da aufgrund einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts von 2009 Unfruchtbarkeit nicht als eine Krankheit anerkannt wird, bezahlen die gesetzlichen Kassen lediglich einen Zuschuss von 50% und auch das nur bei maximal drei Versuchen. So bleiben für die betroffenen Paare immer noch extrem hohe Aufwendungen, denn ein Versuch, mit der klassischen In-vitro-Fertilisation schwanger zu werden, kostet ca. 3000 €. Wird die neuere Methode der ICSI (intrazytoplasmatischen Spermieninjektion) angewendet, bei der ein ausgesuchtes Spermium mit einer Stechkanüle direkt in die Eizelle eingebracht wird, belaufen sich die Kosten sogar auf ca. 4000-5000 € pro Versuch.</p>
<p>Wäre nun aber mit diesen Methoden eine Schwangerschaft garantiert, oder wären zumindest die Erfolgsaussichten sehr hoch, wären all diese Strapazen und Aufwendungen sicher die Mühe wert. Tatsächlich ist es aber so, dass die Erfolgsrate bei beiden Methoden lediglich bei ca. 20% liegt. Selbst nach drei durchgeführten Behandlungen gibt die Bundesgesundheitszentrale für gesundheitliche Aufklärung nur eine Erfolgsquote von 50% an, d.h. dass nach drei Hormonbehandlungen, sechs Operationen und einem unbeschreiblich erschöpfenden seelischen Auf und Ab, immer noch die Hälfte aller hilfesuchenden Paare ohne Kind ist.</p>
<p>Da stellt sich natürlich die Frage, ob es nicht auch eine weniger strapaziöse und auch günstigere Methode gibt, den Wunsch nach einem eigenen Kind zu erfüllen.Die Klassische Homöopathie stellt in diesen Fällen eine ganz hervorragende und vor allem sanfte Alternative dar.</p>
<p>Um ungewollt kinderlosen Paaren zu helfen, ist auch für den Homöopathen eine Diagnose der Ursache der Unfruchtbarkeit hilfreich, da dann klar ist, welcher der Partner und welche Störung genau zu behandeln ist. Aber auch in den Fällen, in denen keine Ursache für die Unfruchtbarkeit gefunden werden kann, kann homöopathisch geholfen werden. Hier ist es am besten, sowohl den Mann als auch die Frau parallel zu behandeln.</p>
<p>In der klassischen Homöopathie geht man davon aus, dass eine grundlegende konstitutionelle Schwäche für jede Erkrankung oder Beschwerde, also auch für Infertilität, die Ursache ist. Alle bei einem Menschen auftretenden Symptome sind ein Ausdruck dieser Schwäche und stehen in einem Zusammenhang, sind also nicht voneinander isolierte Geschehen. Daher gilt es, diese Schwäche oder dieses warum auch immer entstandene Ungleichgewicht im Organismus zu behandeln und zu heilen. Doch wie geht das, wie läuft das ab?</p>
<p>In einem ausführlichen Erstgespräch von ca. zwei Stunden Dauer werden alle Beschwerden des Patienten, seine Krankheitsgeschichte, seine allgemeinen Veranlagungen und Empfindlichkeiten, seine aktuelle Lebenssituation, sowie seine individuellen charakterlichen Merkmale erfasst. Anschließend sucht der Homöopath das genau zu diesem Menschen passende Arzneimittel heraus. Dieses gibt dann dem Organismus einen Heilungsimpuls, der dazu führt, dass die Selbstheilungskräfte des Menschen das innere Gleichgewicht wieder herstellen. Dieses ist eine unabdingbare Voraussetzung bei Frauen, um schwanger zu werden, denn wie empfindlich das hormonelle System der Frau ist, sehen wir schon allein daran, wie leicht bei Belastungen und Krankheiten Zyklusstörungen auftreten. Doch auch beim Mann ist die Produktion gesunder, aktiver und beweglicher Spermien von vielen Faktoren abhängig, die eine gute Grundgesundheit voraussetzen.</p>
<p>Wird diese nun mithilfe einer konstitutionellen, klassisch homöopathischen Behandlung wieder hergestellt, ist die Bereitschaft des Körpers deutlich erhöht, ein Kind zu zeugen bzw. eine Schwangerschaft zuzulassen, auch in der Lebensphase jenseits der 30. Oft sieht man sogar in der homöopathischen Praxis bei Patienten, die aufgrund ganz anderer Beschwerden in die Behandlung gekommen waren, und nebenbei berichten, dass sie auch erfolglos versuchen, ein Kind zu bekommen, dass, sozusagen als Folge der Gesundung, dann auch die ersehnte Schwangerschaft eintritt, quasi als „Nebenprodukt“ der Behandlung.</p>
<p>Dies alles geschieht ohne Nebenwirkungen, ohne schwere Eingriffe in den Körper und, da eine ganzheitliche Heilung sich immer auch auf die Psyche erstreckt, auch mit zunehmender Gelassenheit und seelischer Ausgeglichenheit der Patienten.</p>
<p>Und was die Kosten angeht, ist eine homöopathische Behandlung sicherlich deutlich günstiger im Vergleich zu den Aufwendungen und Opfern, die für die Reproduktionsmedizin gebracht werden müssen, insbesondere, da man auch für die Behandlung beim homöopathisch arbeitenden Heilpraktiker mit privaten Zusatzversicherungen die Möglichkeit einer Teilerstattung der Kosten hat.</p>
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		<title>Sapere aude! &#8211; Habe den Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen! &#8211; Teil 1</title>
		<link>https://www.homoeopathie-regensburg.de/sapere-aude-habe-den-mut-dich-deines-eigenen-verstandes-zu-bedienen-teil-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Feb 2022 13:46:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Homöopathische Behandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Regensburger Institut]]></category>
		<category><![CDATA[Therapien]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Leben des Aufklärers und Arztes Samuel Hahnemann TEIL 1: Wage zu wissen Das von Immanuel Kant geprägte Motto der Aufklärung, &#8222;Sapere aude!&#8220;, wortwörtlich übersetzt „Wage<span class="excerpt-hellip"> […]</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Das Leben des Aufklärers und Arztes Samuel Hahnemann</h2>
<h3>TEIL 1: Wage zu wissen</h3>
<p>Das von Immanuel Kant geprägte Motto der Aufklärung, &#8222;Sapere aude!&#8220;, wortwörtlich übersetzt „Wage zu wissen“ oder &#8222;Wage es, weise zu sein&#8220;, schallt ab der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts durch Europa und erreicht mit der Französischen Revolution Ende des 18. Jahrhunderts ihren Höhepunkt.</p>
<p>Bedeutende Vertreter dieser Epoche waren Jean Jacques Rousseau, Voltaire, Immanuel Kant, Friedrich Schiller und Friedrich der Große. Ihnen gemeinsam ist das Ziel, die Menschen aus ihrer auferlegten Unmündigkeit hinaus zu führen und im Vertrauen auf eine kritische Öffentlichkeit durch den Kampf gegen bestehende Vorurteile, durch Toleranz und durch die Hinwendung zu den Naturwissenschaften und zum rationalen Denken alle den Fortschritt behindernden Strukturen aufzulösen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><em>Geburt eines Genies</em></h3>
<p>Inmitten dieser Zeit des gewaltigen gesellschaftlichen Umbruchs wird am 10. April 1755 in Meißen Christian Friedrich Samuel Hahnemann als Sohn eines Porzellanmalers geboren.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.homoeopathie-regensburg.de/wp-content/uploads/2025/12/Meissen_Porzellanmanufaktur__wikipedia_commons__gemeinfrei_24.02.15_red.jpg" width="300" height="367" /></p>
<p><em>Porzellanmanufaktur Meißen, Quelle: s. unten</em></p>
<p>Zehn Jahre zuvor war die Stadt kampflos vom preußischen Oberbefehlshaber Leopold I. von Anhalt-Dessau eingenommen worden und hatte sich bis dato gerade von den Folgen des Zweiten Schlesischen Krieges von 1744/45 erholt. Vater, Onkel und Großvater arbeiten für die berühmte, von August dem Starken begründete Porzellanmanufaktur in Meißen, auf deren wirtschaftliche Lage der Krieg keinen Einfluss hatte und die es dem Vater zwei Jahre vor der Geburt seines dritten Kindes ermöglicht, ein dreistöckiges Eckhaus in der Meißner Triebischvorstadt für die Kaufsumme von 473 Talern zu erwerben, was der Summe von zwei Jahresgehältern eines Porzellanmalers entspricht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.homoeopathie-regensburg.de/wp-content/uploads/2025/12/Meissen-Trischischstadt._gemeinfrei_wiki-c._24.02.15_red.jpg" width="300" height="206" /></p>
<p><em>Meißen-Tribischstadt, Quelle: s. unten</em></p>
<p>Porzellanmaler benötigen bis heute hohe künstlerische Fähigkeiten und übertragen ihre Motive mit absoluter Präzision. Die Fähigkeiten des Vaters gehen weit über das übliche Maß hinaus, findet er doch namentlich in den Akten der Manufaktur von 1776 als Figurenmaler III.Klasse Erwähnung und erhält 1785 einhundert Taler Prämie für den mit seinem zum Apotheker ausgebildeten Sohn Samuel August zusammen erfolgreich durchgeführten Versuch zur inneren Verbesserung der Porzellanmasse. Auch schreibt der Vater ein heute nur noch selten zu findendes Buch über die Aquarellmalerei.</p>
<p>Den Eltern war eine gute Bildung und Erziehung ihrer Kinder wichtig. So erhält Samuel Hahnemann, genau wie seine Geschwister, frühzeitig Unterricht von den Eltern im Lesen und Schreiben und lernt seinen Kopf für eigene Gedankengänge und für logisches Schlussfolgern zu nutzen. Ein wacher Blick für naturwissenschaftliche Zusammenhänge und eine hohe künstlerische Intuition treffen bei Samuel Hahnemann mit der Lehre des Vaters über das Ideal der Menschenwürde und einer gesunden Lebensführung zusammen und bestimmen seinen zukünftigen Werdegang, der ihn herausführen wird aus den alten Vorstellungen von Heilkunst und den damit verbundenen überholten Methoden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><em>Schulische Förderung durch den Herzog</em></h3>
<p>Im Siebenjährigen Krieg verkommt die Porzellanmanufaktur. Friedrich der Große marschiert plündernd in Meißen ein, die Porzellanmaler werden vorübergehend in Naturalien – also mit Porzellan – bezahlt. So fehlen den Eltern die Mittel, den geistig aktiven und hochbegabten Sohn entsprechend zu fördern, und so sollte Samuel eine Lehre in einer Leipziger Materialwarenhandlung beginnen. Der Flucht zurück ins Elternhaus folgte dank seines Förderers, Magister Müller, und dem Gesuch des Vaters beim Landesherren, Herzog Friedrich August, 1770 sein Eintritt an der berühmten Fürsten- und Landesschule St. Afra, welche auch von Christian Fürchtegott Gellert und Gotthold Ephraim Lessing besucht wurde. Hahnemann wurde in die Obhut seines Lehrers Müller befohlen, bei welchem er wohnte und ihm als Gehilfe zur Hand ging. Die humanistische Bildung der Schule St. Afra umfasste Latein, Hebräisch und Griechisch, vermittelte den Aufbau antiker Schriften, von Bibeltexten sowie Arithmetik und Musik.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.homoeopathie-regensburg.de/wp-content/uploads/2025/12/St_Afra_zu_Meissen__wiki__gemeinfrei_24.02.15_red.png" width="300" height="146" /></p>
<p><em>St. Afra zu Meißen, Quelle: s. unten</em></p>
<p>Seine besondere Begabung für Sprachen sollte ihm auf seinem späteren Lebensweg noch wichtige Erkenntnisse vermitteln und wurden zusammen mit seiner ungewöhnlichen Aufmerksamkeit, seinem Fleiß und seiner Ausdauer in seinem lateinischen Abschlusszeugnis der Schule besonders hervorgehoben. Neben herausragenden Arbeiten in Französisch und Griechisch fällt besonders seine lateinische Oratio auf, welche vom Bau der menschlichen Hand handelt und anatomische Grundkenntnisse beinhaltet – ein Hinweis auf seine medizinische Neigung und seinen Wunsch, Arzt zu werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Studium und erste medizinische Arbeiten</h3>
<p>Um diese Studienpläne in die Tat umzusetzen bedarf es mehr als der &#8211; letztmaligen &#8211; Unterstützung durch seinen Vater mit 20 Talern. Und so tritt der Meißner Mediziner und Kommissarius der Königlich-Sächsischen Porzellanmanufaktur, Dr. Carl Wilhelm Poerner, als neuer Gönner an die Seite des jungen Hahnemann und ermöglicht ihm 1775 den Beginn seines Medizinstudiums in Leipzig, indem er dafür sorgt, dass Hahnemann vom damals üblichen Hörergeld der Universität befreit wird. Den Lebensunterhalt bestreitet Hahnemann aus Privatunterricht in Deutsch und Französisch für einen jungen reichen Griechen und mit ersten Übersetzungen medizinischer Fachtexte aus dem Englischen. Eine seiner Übersetzungen, der „Versuch über die mineralischen Wasser“ von 1777 von William Falconer, widmet er aus Dankbarkeit seinem Gönner Dr. C.W. Poerner. Trotz eines bereits recht großen Angebotes an Lehrveranstaltungen besuchte Hahnemann nur diejenigen, von denen er glaubte, dass sie ihm dienlich seien. Bereits zu dieser Zeit achtete er sehr auf eine ausgleichende Lebensweise für Körper und Geist mit viel Bewegung an frischer Luft.</p>
<p>Obwohl die Entdeckung des Blutkreislaufes bereits mehr als einhundert Jahre zurückliegt und Albrecht von Haller schon seine Theorie über physiologische Reize veröffentlicht hat, bewegt sich in dieser Zeit des Umdenkens und Umbruchs die Medizin nur langsam aus ihren alten und starren Grenzen heraus. Noch während der junge Hahnemann seine neu gewonnenen Erkenntnisse vertieft, erlebt die Welt 1796 die erste Impfung gegen Pocken. Erst spät, kurz vor Hahnemanns Tod, wird liegt mit Jakob Henles Untersuchungen „Von den Miasmen und Contagien und von den miasmatisch-contagiösen Krankheiten“ eine Theorie über Mikroorganismen als Ursache von Infektionskrankheiten vorliegen. Hahnemann selbst wird schon früh seinen Verdacht äußern, dass Mikroorganismen für die Infektionskrankheiten verantwortlich seien.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Auf der Suche nach einer besseren medizinischen Lehre: Wien und Siebenbürgen</h3>
<p>Und so geht Hahnemann, unzufrieden wegen des fehlenden Praxisbezuges der Universitätslehre, trotz bescheidener finanzieller Mittel 1777 an die Universität nach Wien. Hier stößt er auf den akademischen Rektor, den er in Leipzig vergebens suchte: den kaiserlichen Leibarzt Maria Theresias und damaligen Direktor des Spitals der Barmherzigen Brüder in der Leopoldstadt, Joseph Freiherr von Quarin. Hahnemann findet in seinem neuen Wiener Lehrer ein großes praktisches Genie, dem er alles verdanke, was an ihm Arzt genannt werden könne. Quarin schätzte seinen gelehrigen hochbegabten Schüler und nahm ihn nicht nur an die Krankenbetten in das von ihm geleitete Spital mit, sondern als besonders Privileg auch zu Krankenvisiten bei seinen Privatpatienten. Diese freundschaftliche Verbundenheit und den Beweis seiner besonderen Gunst, wie Hahnemann selbst schreibt, vergisst er nie.</p>
<p>Doch leider zwingen ihn seine aufgebrauchten finanziellen Mittel bereits nach einem Dreivierteljahr zum Abbruch des Studiums in der Donaustadt. Zum Retter in der Not wird dieses Mal Freiherr Samuel von Bruckenthal, der 1777 von der Kaiserin Maria Theresia zum Statthalter in Siebenbürgen ernannt wurde und in Hermannstadt residierte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.homoeopathie-regensburg.de/wp-content/uploads/2025/12/Hermannstadt__wiki-c.24.02.15_red.jpg" width="300" height="225" /></p>
<p><em>Hermannstadt, Quelle: s. unten</em></p>
<p>Dort bietet er Hahnemann eine Stelle als Bibliothekar und Leibarzt an. Viel ist über Hahnemanns Arbeit als Leibarzt nicht bekannt, jedoch über seine Arbeit in der mit rund 13.000 Bänden für damalige Verhältnisse bereits beträchtlichen Bibliothek des der Aufklärung wohlgesonnenen Juristen von Brukenthal. Hier arbeitet Hahnemann an einem in Leder gebundenen und heute noch erhaltenen Katalog mit, dessen Spektrum über philosophische, religiöse bis hin zu naturwissenschaftlichen und medizinischen Texten reicht. In Hermannstadt wird er auch 1777 in die Freimaurerloge „Zu den drei Seeblättern“ aufgenommen und in den nächsten beiden Jahren mit zahlreichen Fällen des Wechselfiebers Malaria konfrontiert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.homoeopathie-regensburg.de/wp-content/uploads/2025/12/Freimaurer__wiki-c__gemeinfrei_24.02.15.jpg" width="300" height="304" /></p>
<p><em>Freimaurer-Symbol, Quelle: s. unten</em></p>
<p>Mit den bescheidenen Mitteln, die er in Siebenbürgen ansparen konnte, kehrt er zurück und schließt im August 1779 an der Friedrichs Universität Erlangen sein Medizinstudium mit der Promotion zum Doktor der Medizin ab.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.homoeopathie-regensburg.de/wp-content/uploads/2025/12/Erlangen_Altes_Kollegiengebaeude__wikipedia_commons__gemeinfrei_am_24.02.15.jpg" width="300" height="165" /></p>
<p><em> Altes Kollegien-Gebäude in Erlangen, Quelle: s. unten</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Entwicklung der homöopathischen Grundidee</h3>
<p>1780 lässt sich der junge Doktor in Hettstedt nieder. Doch der Alltag aus Schröpfen, Aderlass und unwirksamen Arzneimittelverordnungen befriedigen ihn nicht. Er erkennt die Unzulänglichkeiten der damals vorherrschenden Methoden und die Gefahren, die von ihnen für Wohlergehen und Leben der Patienten ausgehen.</p>
<p>Das Leben der folgenden beiden Jahrzehnte ist von stetem Herumziehen und zahlreichen Entbehrungen geprägt. So geht er bereits nach einem Jahr nach Dessau, wo er am 1. Dezember 1781 seine erste Frau Henriette Küchler heiratet, mit der er neun Töchter und zwei Söhne zeugen wird. Zunächst noch als Arzt tätig, beginnt er sich mit chemischen Untersuchungen zu beschäftigen. Er gibt aus humanitären Gründen und der für ihn ethischen Nichtvereinbarkeit seiner ärztlichen Tätigkeit mit seinem Ideal der Menschenwürde seine praktizierende Tätigkeit als Arzt auf und verdient das Geld für den Lebensunterhalt seiner schnell wachsenden Familie mit Übersetzungen von Werken aus der Chemie und Medizin, die er mit eigenen Anmerkungen zusätzlich aufwertet. So übersetzt er auch für den 1790 verstorbenen Edward Cullen dessen Materia medica und veröffentlicht ein Buch &#8222;Unterricht für Wundärzte über venerische Krankheiten&#8220;. Bei Cullens Buch fügt er wieder Fussnoten mit eigenen Bemerkungen ein und stößt auf einen Widerspruch: Cullen schreibt Chinarinde eine magenstärkende Wirkung bei Malaria zu, was für den mit der Krankheit vertrauten Hahnemann nicht nachvollziehbar ist. So entschließt sich Hahnemann zum berühmten Selbstversuch mit Chinarinde und äußert vorsichtig die Vermutung, dass die zugrunde liegende Ähnlichkeit der bei ihm als gesundem Menschen hervorgerufenen Symptome mit denen des Wechselfiebers für dessen Heilung verantwortlich sei. Mit dieser Erkenntnis ist der erste mühsame Schritt hin zu einer neuen Heilmethode getan.</p>
<p><em><strong>TEIL 2 folgt.</strong></em></p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<ul>
<li>Biesewig-Behrendt, G., Vergessene Mediziner, Teil: Jakob Henle, Berlin, 2009</li>
<li>Campbell, Anthony, Homeopathy in Perspective, Lulu.com, 2008</li>
<li>DUDEN Paetec Abiturwissen Geschichte, Bibliographisches Institut &amp; F.A. Brockhaus AG Mannheim und Duden Paetec GmbH Berlin, 2007</li>
<li>DUDEN Paetec Abiturwissen Literatur, Bibliographisches Institut &amp; F.A. Brockhaus AG, Mannheim und Duden Paetec GmbH Berlin, 2007</li>
<li>Fritsche, Herbert, Samuel Hahnemann &#8211; Idee und Wirklichkeit der Homöopathie, Winterwork Borsdorf, 2014</li>
<li>Jütte, Robert, Samuel Hahnemann: Begründer der Homöopathie, Deutscher Taschenbuch Verlag, 2007</li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blutkreislauf#Forschungsgeschichte" target="_blank" rel="noopener" data-htmlarea-external="1">http://de.wikipedia.org/wiki/Blutkreislauf#Forschungsgeschichte</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Edward_Jenner" target="_blank" rel="noopener">http://de.wikipedia.org/wiki/Edward_Jenner</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aufklârung_(Literatur" target="_blank" rel="noopener" data-htmlarea-external="1">http://de.wikipedia.org/wiki/Aufklärung_(Literatur</a>)</li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Samuel_Hahnemann#cite_note-6" target="_blank" rel="noopener">http://de.wikipedia.org/wiki/Samuel_Hahnemann#cite_note-6</a></li>
<li><a href="http://www.textlog.de/medizin-praxis-homoeopathie/hahnemanns-leben-und-wirken.html" target="_blank" rel="noopener" data-htmlarea-external="1">http://www.textlog.de/medizin-praxis-homoeopathie/hahnemanns-leben-und-wirken.html</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Persönlichkeiten_der_Stadt_Meißen" target="_blank" rel="noopener">http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Persönlichkeiten_der_Stadt_Meißen</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Bildquellen:</strong></p>
<ul>
<li>Portrait of Dr. Samuel Hahnemann, Wikimedia Commons, Bildlizenz: CC BY-4.0 http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.en, (c) Wellcome Trust, <a href="http://wellcomeimages.org/indexplus/image/L0047458.html" target="_blank" rel="noopener">http://wellcomeimages.org/indexplus/image/L0047458.html</a></li>
<li>Porzellanmanufaktur Meissen von 1867; Wikimedia Commons, gemeinfrei</li>
<li>Meissen-Tribischstadt, Wikimedia Commons, gemeinfrei, Originalbildname: Die_Gartenlaube_(1869)_b_109.jpg</li>
<li>St. Afra zu Meissen; Wikimedia Commons, gemeinfrei, Quelle: Illustrirte Zeitung, Nr. 6 vom 5. August 1843, J. J. Weber, Leipzig 1843. MDZ München</li>
<li>Zeichen der Freimaurer, Wikimedia Commons, Bildlizenz: http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en, Bildautor: Jens Rusch</li>
<li>Altstadt von Herrmannstadt, Wikimedia Commons, Bildlizenz: http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en, Originalbildname: Panoramic of Sibiu, Romania, with the Orthodox Cathedral, Bildautor: CamilG</li>
<li>Universität zu Erlangen um 1890, Wikimedia Commons, gemeinfrei</li>
</ul>
<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 100%; widows: 0; orphans: 0;">
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Paracetamol</title>
		<link>https://www.homoeopathie-regensburg.de/paracetamol/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jan 2021 13:54:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Homöopathische Behandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Medikamente]]></category>
		<category><![CDATA[Therapien]]></category>
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					<description><![CDATA[Schon wieder Kopfschmerzen! Sie sind ein Beispiel von vielen Beschwerden, in denen recht schnell zur Schmerztablette gegriffen wird. So nehmen 3,6 Millionen Deutsche regelmäßig Kopfschmerztabletten. Viele<span class="excerpt-hellip"> […]</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Schon wieder Kopfschmerzen!</h2>
<p>Sie sind ein Beispiel von vielen Beschwerden, in denen recht schnell zur Schmerztablette gegriffen wird. So nehmen 3,6 Millionen Deutsche regelmäßig Kopfschmerztabletten. Viele von ihnen sind frei verkäuflich und die Werbung suggeriert zusätzlich, wie schnell der Schmerz &#8211; egal ob in Kopf, Zahn, Rücken oder Knie – nun wie von Zauberhand verschwindet und der oder die Betroffene wieder rundherum geistig und körperlich fit ist. Auch sind die kleinen Pillen kostengünstig sowie einfach und schnell in jeder Apotheke zu beschaffen.</p>
<p>Die Wenigsten machen sich Gedanken über die Wirkung der Medikamente und deren Nebenwirkungen. Ihre Zugänglichkeit verharmlost die Tatsache, dass es sich um Medikamente handelt, denn auch hier gilt: Jeder Wirkstoff hat auch nicht erwünschte Nebenwirkungen, die zum Tragen kommen können. Auch kann ein frei verkäufliches Medikament schneller als gedacht überdosiert werden – unter Umständen mit tödlichen Folgen.</p>
<p>So ist es nicht verwunderlich, dass der Ruf von Experten nach einer Rezeptpflicht immer lauter wird. Einige führende Pharmakologen fordern sogar ein komplettes Verbot dieser teilweise schon seit Generationen bekannten Medikamente, mit der Begründung, dass die Nebenwirkungen den Nutzen bei Weitem übersteigen.</p>
<p>Die versehentlichen Überdosierungen, bedingt durch den sorglosen Umgang mit frei verkäuflichen Medikamenten, bereiten den Experten große Sorgen. Diese Überdosierungen sind schneller passiert als so mancher glaubt. So warnen Kay Brune von der Universität Erlangen-Nürnberg und seine Hamburger Kollegen vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf in einer im <em>European Journal of Pain</em> erschienenen Studie vor den gefährlichen Nebenwirkungen. Brune erklärt, dass es bereits bei regelmäßiger Einnahme der zugelassenen Höchstdosis von vier Gramm Paracetamol pro Tag beim Patienten zu schweren Leberschäden, bei Einnahme der doppelten Dosis sogar zu Leberversagen kommen kann. So wirkt Paracetamol laut Brune bereits bei einer geringen Überdosierung tödlich und sollte verboten werden.</p>
<p>Doch es gibt noch weitere, recht wenig bekannte Risiken bei der Einnahme von Paracetamol. Gerade Schwangere greifen bei Fieber, Kopf- und Rückenschmerzen zu Paracetamol. Der Schmerztherapeut Professor Hartmut Göbel vom Schmerzklinikum Kiel unterstützt die Aussagen seines Kollegen Brune, der bereits 2010 zahlreiche Nebenwirkungen beschrieb und auf die Unwirksamkeit von Paracetamol bei schweren Schmerzzuständen verwies.</p>
<h3>Zwei neue umfangreiche Studien belegen sehr deutlich das erhöhte Risiko für hochgradige Entwicklungsstörungen, die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung und das Hyperaktivitätssyndrom.</h3>
<p>Die norwegische Studie, welche im Dezember 2013 im <em>International Journal of Epidemiology</em> veröffentlicht wurde, belegt einen Zusammenhang zwischen der häufigen Einnahme des Medikamentes in der Schwangerschaft und einer beeinträchtigten frühkindlichen Entwicklung. Verglichen wurden die Daten von 48.631 Kindern, deren werdende Mütter zwischen der 17. und 30. Schwangerschaftswoche gegen Schmerzen und Fieber Medikamente einnahmen. Sechs Monate nach der Entbindung wurden weitere Daten erfasst und zu Beginn des dritten Lebensjahres wurde die geistige Entwicklung der Kinder untersucht. Frauen, die Paracetamol eingenommen hatten, brachten demnach häufiger ein Kind zur Welt, das später autistische Züge wie Auffälligkeiten im inneren und äußeren Sozialverhalten, ein schlechtes Sprachvermögen, Hyperaktivität und gesamt motorische Defizite zeigte. Dabei schnitten diejenigen Kinder am schlechtesten ab, deren Mütter Paracetamol über mindestens 28 Tage eingenommen hatten. Die Forscher wiesen so bei Kindern, die pränatal mit Paracetamol in Kontakt kamen, eine substantielle neuronale Entwicklungsstörung drei Jahre nach der Geburt nach. In Zahlen ausgedrückt entspricht dies einer Erhöhung des Risikos für Verhaltensauffälligkeiten um 70 (!!!) Prozent.</p>
<p>Eine weitere umfangreiche Studie mit 64.322 Kindern in Dänemark (Liew et al. 2014) kam zu dem Ergebnis, dass Paracetamol wie ein Hormon wirkt. Es kann somit empfindlich in das Hormonsystem des Menschen eingreifen. Bereits vor der Studie war der Zusammenhang zwischen Veränderungen im Hormonstoffwechsel während der Schwangerschaft und dem Einfluss auf die kindliche Hirnentwicklung bekannt. Untersucht wurde nun eine mögliche Erhöhung des Risikos für die Entwicklung von Krankheitsbildern wie der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung und dem Hyperaktivitätssyndrom bei Einnahme des Medikamentes während der Schwangerschaft. Auch hier wurden Daten weit über die Schwangerschaft hinaus erfasst und ausgewertet. Wieder konnten erhöhte Risiken für das Auftreten einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung oder eines Hyperaktivitätssyndroms sowie daraus resultierende Verschreibungen mit Ritalin oder ähnlich gelagerten Medikamenten nachgewiesen werden. Wurde Paracetamol länger als ein Trimester der Schwangerschaft eingenommen, so erhöhte sich das Risiko nochmals zusätzlich. Hingegen beeinflussten durchgestandene Infektionskrankheiten oder psychische Erkrankungen der Mutter während der Schwangerschaft das Ergebnis nicht.</p>
<p>Die dänische Studie belegt ebenfalls, dass Kinder im 11. Lebensjahr ein um mehr als 30 Prozent erhöhtes Risiko haben, an einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitäts- oder einer ähnlichen Störung zu erkranken, wenn die Mutter in der Schwangerschaft Paracetamol eingenommen hat. Bei einer Einnahme des Medikamentes über die Hälfte der Schwangerschaft verdoppelt sich das Krankheitsrisiko für eine Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung.</p>
<h3>Die übereinstimmende Forderung aller Wissenschaftler, die Anwendung von Paracetamol dringend zu überdenken und seinen Einsatz zu beschränken, überrascht somit keineswegs. Die Belege sprechen eine deutliche Sprache.</h3>
<p>Auf der anderen Seite sind Schmerzen immer unangenehm und können das Allgemeinbefinden beträchtlich beeinflussen. Schwangere tragen hier noch eine zusätzliche Belastung, denn ihr Körper vollbringt neben hormonellen Umstellungen noch eine Reihe weiterer Höchstleistungen um Mutter und Kind ideal auf die bevorstehende Geburt vorzubereiten. Doch ehe man sofort zum Schmerzmittel greift, sollte man zunächst Alternativen ausschöpfen. So hilft bei Kopfschmerzen häufig auch Pfefferminzöl oder ein kühler Waschlappen. Schmerzlindernd bzw. – beseitigend wirken sich oft schon Ruhe und ein Minimieren von Reizen aus, beispielsweise durch das Abschalten von PC, Spielkonsole oder Fernseher. Ein Spaziergang im Park, leichte Gymnastik, Yoga oder Meditation sind ebenfalls gute Möglichkeiten um zu entspannen und so dem Körper Ruhe und Erholung zu gönnen.</p>
<p>Die Homöopathie kann hier mit einem gut gewählten Arzneimittel schnelle und nebenwirkungsfreie Schmerzfreiheit bringen. Gerade bei einer erhöhten Anfälligkeit für Kopfschmerzen kann eine professionelle homöopathische Behandlung eine dauerhafte Besserung bewirken.</p>
<p>Kopfschmerzen, die nur zwei bis dreimal im Monat auftreten, gelten als normal. Sollten diese jedoch häufiger auftreten, so ist möglicherweise eine tiefer liegende Ursache vorhanden. Diese sollte dann ärztlich abgeklärt werden, um gegebenenfalls eine schwere Erkrankung frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu handeln.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/schmerz/article/634112/paracetamol-alt-bewaehrt-harmlos.html" target="_blank" rel="noopener" data-htmlarea-external="1">http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/schmerz/article/634112/paracetamol-alt-bewaehrt-harmlos.html</a></li>
<li><a href="http://www.fr-online.de/gesund---fit/neue-studien-das-sind-die-gefahren-von-paracetamol,9563650,28863066.html" target="_blank" rel="noopener" data-htmlarea-external="1">http://www.fr-online.de/gesund&#8212;fit/neue-studien-das-sind-die-gefahren-von-paracetamol,9563650,28863066.html</a></li>
<li><a href="http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/medikamente/risiko/tid-24809/toedliche-schmerzmittel-verbieten-aspirin-und-paracetamol-gefaehrden-leben_aid_703225.html" target="_blank" rel="noopener" data-htmlarea-external="1">http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/medikamente/risiko/tid-24809/toedliche-schmerzmittel-verbieten-aspirin-und-paracetamol-gefaehrden-leben_aid_703225.html</a></li>
<li><a href="http://www.zentrum-der-gesundheit.de/autismus-paracetamol-schwangerschaft-ia.html" target="_blank" rel="noopener" data-htmlarea-external="1">http://www.zentrum-der-gesundheit.de/autismus-paracetamol-schwangerschaft-ia.html</a></li>
<li><a href="http://www.schmerzklinik.de/2014/03/18/paracetamol-schwangerschaft-adhs-hks-entwicklungsstoerungen/" target="_blank" rel="noopener" data-htmlarea-external="1">http://www.schmerzklinik.de/2014/03/18/paracetamol-schwangerschaft-adhs-hks-entwicklungsstoerungen/</a></li>
<li><a href="http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/ejp.621/abstract?deniedAccessCustomisedMessage=&amp;userIsAuthenticated=false" target="_blank" rel="noopener" data-htmlarea-external="1">http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/ejp.621/abstract?deniedAccessCustomisedMessage=&amp;userIsAuthenticated=false</a></li>
<li><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24163279" target="_blank" rel="noopener" data-htmlarea-external="1">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24163279</a></li>
</ul>
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		<title>Infektanfälligkeit &#8211; nachhaltige Hilfe durch Homöopathie</title>
		<link>https://www.homoeopathie-regensburg.de/infektanfaelligkeit-nachhaltige-hilfe-durch-homoeopathie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2020 08:27:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Homöopathische Behandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Medikamente]]></category>
		<category><![CDATA[Therapien]]></category>
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					<description><![CDATA[Sie kennen das: immer wieder Husten, laufende Nase oder Ohrenschmerzen. Das Ergebnis des Arztbesuches ist meist ein Rezept für ein Antibiotikum. Aber ist das wirklich sinnvoll?<span class="excerpt-hellip"> […]</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Sie kennen das: immer wieder Husten, laufende Nase oder Ohrenschmerzen. Das Ergebnis des Arztbesuches ist meist ein Rezept für ein Antibiotikum.</h2>
<p>Aber ist das wirklich sinnvoll? Und sind Antibiotika tatsächlich eine dauerhafte Lösung?</p>
<p>Gerade bei wiederkehrenden oder chronischen Infekten der Atemwege wie Sinusitis, Bronchitis oder Mittelohrentzündung ist die Klassische Homöopathie eine hervorragenden Alternative, die viele Vorteile gegenüber einer konventionellen Behandlung aufweist.</p>
<p>Da das gut gewählte, individuelle homöopathische Mittel nicht direkt auf die Symptome einwirkt sondern das Immunsystem des Patienten stimuliert, wird ein Heilungsprozess in Gang gebracht, der bewirkt, dass der Körper sich nun selber gegen die Auslöser der Infektion wehren kann. So ist natürlich die Heilung auch nachhaltiger, denn da das Immunsystem ja nun gestärkt ist, kann es auch zukünftig Erreger effektiv bekämpfen. Die Folge ist, dass der Patient nun deutlich seltener erkrankt und der Verlauf eines Infektes leichter und kürzer ist.</p>
<p>Ein ganz entscheidender Vorteil gegenüber einer Therapie mit Antibiotika ist die Freiheit von Nebenwirkungen. Eine passende homöopathische Arznei wird keine unerwünschten Effekte zeigen, während bei antibiotischer Therapie oft Durchfall, Übelkeit oder Kopfschmerzen auftreten. Daneben zerstören die Antibiotika das natürliche Gleichgewicht der Darmflora auf Jahre hinaus, denn sie töten nicht nur die schädlichen, sondern auch die nützlichen Bakterien. So entsteht in der Folge durch das geschwächte und gestörte Immunsystem ein Nährboden für weitere Infektionen, insbesondere Pilzinfektionen. Ein Teufelskreis beginnt.</p>
<p>Weiterhin trägt eine alternative Therapie mit Homöopathika entscheidend dazu bei, die Resistenzentwicklungen bei den Bakterien einzudämmen. Da in den letzten Jahren und Jahrzehnten Antibiotika viel zu häufig und leider auch sehr oft unsachgemäß (z.B. bei viralen Infekten) eingesetzt wurden, haben immer mehr Bakterienstämme Resistenzen gegen die entsprechenden Wirkstoffe entwickelt, was nun zu einem ernst zu nehmenden Problem im Gesundheitswesen führt. Denn dann können Antibiotika nicht mehr ihre lebensrettende Funktion bei wirklich bedrohlichen bakteriellen Infektionskrankheiten erfüllen. Jedoch ist dies aber das Gebiet, auf dem sie als hochwirksame Arzneien ihre große Stärke haben und wofür sie eigentlich eingesetzt werden sollten.</p>
<p>Dagegen können weniger bedrohliche und insbesondere chronische Infektionen bzw. eine Infektanfälligkeit ganz hervorragend homöopathisch behandelt werden. Ein gut ausgebildeter homöopathischer Heilpraktiker wird Ihnen nach einem ausführlichen Gespräch ein auf Ihre individuellen Beschwerden und Ihre Persönlichkeit hin ausgesuchtes Mittel verschreiben. Anschließend wird der Heilungsverlauf in regelmäßigen Abständen kontrolliert bis eine Stabilisierung des Immunsystems und damit auch des Allgemeinbefindens erreicht ist. Für eine Selbstbehandlung dieser Beschwerden ist die Klassische Homöopathie dagegen nicht geeignet, da die homöopathischen Arzneien sehr tief wirksame Medikamente sind, die nur fachkundig eingesetzt werden sollten.</p>
<p>Wird die Behandlung einer chronischen Infektneigung jedoch sachgemäß durchgeführt, entsteht eine win-win Situation: die hoch wirksamen antibiotischen Medikamente bleiben den Menschen für die wirklich bedrohlichen Situationen erhalten, gleichzeitig kommt der Patient zu echter Gesundheit und verfügt wieder über ein verlässlich funktionierendes Immunsystem – nachhaltig und ganz ohne Nebenwirkungen.</p>
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