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	<title>Regensburger Institut &#8211; Klassische Homöopathie in Regensburg</title>
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	<description>Praxis und Institut</description>
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	<title>Regensburger Institut &#8211; Klassische Homöopathie in Regensburg</title>
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	<item>
		<title>Homöopathische Arzneien: Einzel- oder Komplexmittel?</title>
		<link>https://www.homoeopathie-regensburg.de/homoeopathische-arzneien-einzel-oder-komplexmittel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jan 2024 13:57:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Homöopathische Behandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Medikamente]]></category>
		<category><![CDATA[Regensburger Institut]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Arzneistoffe sind nicht todte Substanzen im gewöhnlichen Sinne; vielmehr ist ihr wahres Wesen blos dynamisch geistig, ist pure Kraft. Die da auf meiner Hand liegende Arzneisubstanz<span class="excerpt-hellip"> […]</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><em>&#8222;Arzneistoffe sind nicht todte Substanzen im gewöhnlichen Sinne; vielmehr ist ihr wahres Wesen blos dynamisch geistig, ist pure Kraft. Die da auf meiner Hand liegende Arzneisubstanz besteht dennoch aus nichts Anderm, als aus konkreter, reiner Kraft in einem gebundenen (latenten), gleichsam erstarrten Zustande, bis ihr inneres Geistigdynamisches durch die Hülfe menschlicher Kunst entfaltet, entwickelt ist &#8230; .&#8220;</em> S. Hahnemann (1821)</h3>
<p>Homöopathische Arzneimittel stellen pharmazeutisch und pharmakologisch eine ganz eigenständige Arzneiklasse dar. Als Arzneirohstoffe dienen nicht nur natürliche oder naturnahe Rohstoffe, sondern auch organische und anorganische chemische Verbindungen und Substanzen pathologischen Ursprungs. Sie sind grundsätzlich dem deutschen Arzneimittelgesetz unterworfen und damit hygienisch und bei sachgerechter Verwendung auch toxikologisch unbedenklich. Das Arzneimittelgesetz legt sowohl die Arzneiform als auch die Art und Weise der Herstellung von Homöopathika, welche im Homöopathischen Arzneibuch (HAB) genau beschrieben ist, fest und entspricht somit auch den EU-Richtlinien.</p>
<p>Die Herstellung homöopathischer Arzneien als Einzelmittel erfolgt durch festgelegte wiederholte Schritte von Verdünnung und Verschüttelung bzw. Verreibung, wodurch die Arzneien ihren chemischen und damit auch toxischen Gehalt verlieren. Gleichzeitig entwickeln sich im Zuge dieses Vorgangs, der Potenzierung, die homöopathischen Wirkeigenschaften der ursprünglichen Rohstoffe immer mehr. Hochgradige auf Arzneiträger übertragene Verdünnungen, die sogenannten Hochpotenzen, liegen rechnerisch weit jenseits der Loschmidtschen Zahl, was bedeutet, dass in ihnen chemisch kein einziges Molekül des Ausgangssubstanz mehr nachweisbar ist. Doch sie sind die Therapie-Bausteine, welche sowohl in akuten wie chronischen Krankheiten kraftvolle und verläßliche Behandlungserfolge ermöglichen.</p>
<p>Neben diesen Einzelmitteln, mit welchen in der klassischen Homöopathie ausschliesslich gearbeitet wird, gibt es die sogenannten Komplexmittel. Sie gehen in Deutschland auf ihren Erfinder Emanuel Felke (1856-1926) zurück. Felke, selbst ausgebildet als Klassischer Homöopath, ging hierbei von der Auswahl eines Einzelmittels aufgrund der klassischen Zuordnung der Symptome des Patienten aus und ergänzte es mit weiteren Einzelmitteln, die eine ähnliche medizinische Indikation aufwiesen. Später fügte er diesen Arzneikombinationen weitere Einzelmittel hinzu, die sich bei tiefer liegenden Ursachen, zum Beispiel auf organischer oder psychischer Ebenen des Patienten, bewährt hatten, um so an der Krankheit des Patienten beteiligte Organsysteme zu stärken und die Selbstheilung des Patienten auf körperlicher Ebene zusätzlich anzuregen. Felke ging davon aus, dass die so kombinierten Einzelmittel ihre Wirkung als Komplexmittel verstärken.</p>
<p>Auch heute gehen viele davon aus, dass die in Tropfen- und Tablettenform angebotenen Komplexmittel harmonisch aufeinander abgestimmte Präparate seien, da sie Einzelmittel mit ähnlichen Anwendungsgebieten enthalten und somit Patient und Behandler eine zeitraubende Untersuchung und eine noch kompliziertere Mittelwahl ersparen würden.</p>
<p>Dieses Vorgehen orientiert sich bereits sehr stark am Vorgehen und der Denkweise der Schulmedizin, in der bezogen auf die sichtbaren und einem bestimmten Krankheitsbild zugeordneten Symptome des Patienten eine Diagnose erstellt wird, auf deren Basis die Verschreibung einer passenden Arznei stattfindet. Dabei wird allerdings übersehen, dass damit das homöopathische Heilprinzip, welches auf der Symptomen-Ähnlichkeit zwischen Patient und Arzneimittel beruht, ausgehebelt wird, denn es wird nur noch auf das klinische Krankheitsbild verschrieben, nicht auf die individuelle Symptomatik des Patienten.</p>
<p>Mit einem Komplexmittel ist es auch gar nicht möglich, nach dem homöopathischen Grundprinzip der Ähnlichkeit zu verschreiben. Denn Komplexmittel enthalten Einzelmittel, die zwar auf das gleiche Organ wirken, aber oft mit entgegensetzten Wirkrichtungen. Ein Beispiel: Die Einzelmittel Rhus toxicodendron und Bryonia alba können beide positiv auf Gelenkschmerzen einwirken. Nur dass bei Patienten, die Rhus toxicodendon benötigen, die Schmerzen bei fortgesetzter Bewegung nachlassen, während sich bei Bryonia-Patienten die Schmerzen in Ruhe bessern und schon bei kleinster Bewegung verschlimmern. Die beiden Arzneien wirken diesbezüglich also entgegengesetzt, und die jeweilige Wirkung der Einzelmittel ist über Arzneimittelprüfungen gut belegt. Mischt man nun beide Mittel in einem Komplexmittel zusammen, dann weiß niemand, in welche Richtung dieses Komplexmittel nun wirkt: Wirkt es bei Patienten mit einer Bewegungsverschlimmerung? Bei Bewegungsverbesserung? Oder bei beidem? Wir wissen es nicht, und es gibt auch keine Arzneimittelprüfungen, die das belegen können. Es ist also grundsätzlich nicht möglich, für die Verschreibung eines Komplexmittels die individuelle Symptomatik des Patienten heranzuziehen, und damit folgt der Einsatz eines solchen Mittels nicht den homöopathischen Grundprinzipien für eine gezielte Verschreibung. Es ist dennoch möglich, dass ein Komplexmittel &#8211; eingesetzt nach dem Schrotschuss-Prinzip &#8211; zunächst einmal wirkt und die krankmachenden Symptome „verschwinden“. Kommt es jedoch in der Folgezeit zu unerwünschten Reaktionen des Körpers, etwa zu neuen Symptomen oder zu einem stärkeren Hervortreten bereits bestehender oder längst abgeklungener Symptome, so vermag kein Mediziner, Apotheker, Heilpraktiker oder Homöopath zu bestimmen, welches der vielen kombinierten Mittel für diese Reaktion verantwortlich zu machen ist. Es ist also auch nicht mehr möglich, einer solchen Reaktion des Körpers gezielt ein einzelnes passendes Einzelmittel entgegenzusetzen, das diese Symptomatik wieder zum Abklingen bringt. Die Folge ist womöglich ein langer Weg mit der richtigen Abfolge von Einzelmitteln, um den Patienten wieder aus diesem Zustand heraus auf den Weg zur Heilung zu bringen, und ein klein wenig Enttäuschung über den zunächst ausbleibenden Erfolg einer starken und seit mehr als 200 Jahren bewährten Heilmethode.</p>
<p>Doch auch der Patient selbst ist in der Pflicht: Homöopathika sind nun einmal frei verkäufliche Medikamente, deren Wirkung nur zu oft unterschätzt wird. Sind dann Nebenwirkungen eingetreten, die man so nicht beabsichtigt hat, ist der Katzenjammer vorprogrammiert.</p>
<p>Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass die Anwendung von Komplexmitteln eine bereits laufende homöopathische chronische Behandlung stören kann. Tritt im Zuge dieser Behandlung etwa eine akute Mittelohrentzündung auf, so verschreiben Kinder- und HNO-Ärzte zur Unterstützung gerne und in bester Absicht ein Komplexmittel, z.B. Otovowen®. Doch es ist aus klassisch-homöopathischer Sicht dringend geboten, hier auf solche Mittel zu verzichten, da damit Originalsymptome unterdrückt und neue Symptome hervorgerufen werden können, was die Behandlung der schwerwiegenderen chronischen Krankheit verkomplizieren und Erfolge deutlich verzögern kann.</p>
<p>Es macht also auf jeden Fall Sinn, einem ausgebildeten Homöopathen das Kopfzerbrechen über die Wahl eines individuell passenden Medikamentes zu überlassen.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.narayana-verlag.de/homoeopathie/pdf/Homoeopathisches-Arzneibuch-2013-HAB-2013-Amtliche-Ausgabe-.16755_2Aconitum_napellus.pdf" target="_blank" rel="noopener" data-htmlarea-external="1">http://www.narayana-verlag.de/homoeopathie/pdf/Homoeopathisches-Arzneibuch-2013-HAB-2013-Amtliche-Ausgabe-.16755_2Aconitum_napellus.pdf</a></li>
<li><a href="http://www.gesetze-im-internet.de/amg_1976/BJNR024480976.html" target="_blank" rel="noopener" data-htmlarea-external="1">http://www.gesetze-im-internet.de/amg_1976/BJNR024480976.html</a></li>
<li><a href="http://www.homoeopathie.de/komplexmittel.html" target="_blank" rel="noopener" data-htmlarea-external="1">http://www.homoeopathie.de/komplexmittel.html</a></li>
<li><a href="http://www.onmeda.de/behandlung/homoeopathie-rechtliches-2312-7.html" target="_blank" rel="noopener" data-htmlarea-external="1">http://www.onmeda.de/behandlung/homoeopathie-rechtliches-2312-7.html</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Video-Tipp: Wie wirkt Homöopathie?</title>
		<link>https://www.homoeopathie-regensburg.de/video-tipp-wie-wirkt-homoeopathie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Apr 2023 14:03:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Homöopathieforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Homöopathische Behandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Regensburger Institut]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn Sie sich für die Wirkungsweise der Homöopathie interessieren, dann empfehlen wir Ihnen die am 1.12.2014 auf BR-alpha ausgestrahlte Sendung &#8222;Wie wirkt Homöopathie?&#8220; aus der Reihe<span class="excerpt-hellip"> […]</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Sie sich für die Wirkungsweise der Homöopathie interessieren, dann empfehlen wir Ihnen die am 1.12.2014 auf BR-alpha ausgestrahlte Sendung &#8222;Wie wirkt Homöopathie?&#8220; aus der Reihe &#8222;Was wir noch nicht wissen&#8220;.</p>
<p>In Interviews kommen unter anderem Mediziner und Naturwissenschaftler zu Wort und berichten von Ergebnissen der aktuellen Homöopathie-Forschung: Wie wirken sich potenzierte Wachstumshormone auf gesunde und auf kranke Pflanzen aus? Unterscheidet sich eine homöopathische Hochpotenz bei Untersuchung mit physikalischen Messverfahren vielleicht doch von einfachem Wasser? Und warum strahlen homöopathische Hochpotenzen im Messverfahren mehr Photonen ab als dies bei Placebos der Fall ist?</p>
<p>Es werden auch erste grobe Erklärungsmodelle zum Wirkmechanismus der Homöopathie vorgestellt, die klarmachen: Homöopathie ist ein reales, aber sehr komplexes Phänomen, das wissenschaftlich noch wenig verstanden ist.</p>
<p>Das Video kann hier abgerufen werden: <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/was-wir-noch-nicht-wissen/was-wir-noch-nicht-wissen-118.html#tab=bcastInfo&amp;jump=tab" data-htmlarea-external="1" target="_blank" rel="noopener">BR-Videothek</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sapere aude! &#8211; Habe den Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen! &#8211; Teil 2</title>
		<link>https://www.homoeopathie-regensburg.de/sapere-aude-habe-den-mut-dich-deines-eigenen-verstandes-zu-bedienen-teil-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Apr 2022 13:03:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Homöopathische Behandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Regensburger Institut]]></category>
		<category><![CDATA[Therapien]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Leben des Aufklärers und Arztes Samuel Hahnemann TEIL 2: Habe den Mut neue Wege zu gehen Heilung eines Geisteskranken 1789 lebt Hahnemann in Dresden, kurz<span class="excerpt-hellip"> […]</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><em>Das Leben des Aufklärers und Arztes Samuel Hahnemann</em></h2>
<h3>TEIL 2: Habe den Mut neue Wege zu gehen</h3>
<p><em>Heilung eines Geisteskranken</em></p>
<p>1789 lebt Hahnemann in Dresden, kurz darauf bis 1792 in Leipzig. Im Anzeiger des Gothaer Verlegers Rudolf Zacharias Becker liest er von dessen geplanter Gründung einer Heilanstalt für wahnsinnig gewordene Standespersonen, die zu dieser Zeit unter unmenschlichen Bedingungen und ohne jegliche Aussicht auf Heilung leben mussten.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.homoeopathie-regensburg.de/wp-content/uploads/2025/12/WOTTON_1710__p243_Madness_wiki-c_gemeinfrei_.jpg" width="300" height="512" /></p>
<p><em>&#8222;Unter Verrückten&#8220;, William Wotton, Buchillustration von 1710, </em><em>Bildquelle s.u.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ziel ist es, ohne die Anwendung von Grausamkeiten, Disziplinierungsmassnahmen, Züchtigungen und Fixierungen den Kranken zu beobachten und ihn mithilfe von Gesprächen und ersten homöopathischen Arzneimittelgaben zu heilen. Dieses Vorhaben wird vom Herzog Ernst von Sachsen-Coburg-Gotha unterstützt. Der Herzog stellt hierfür sein Jagdschloss in Georgenthal zur Verfügung, wohin Hahnemann 1792 mit seiner Frau und der mittlerweile auf fünf Kinder angewachsenen Familie übersiedelt. Der einzige Patient, den der über Nacht zum Psychiater gewordene Hahnemann hier bis zu seiner Genesung im Frühjahr 1793 behandeln wird, ist der an einer manisch-depressiven Gemütskrankheit leidende hannoversche Beamte und Autor Friedrich Arnold Klockenbring. Im sich stets verändernden Krankheitsbild Klockenbrings erkennt Hahnemann weitere Zusammenhänge in der Ähnlichkeitsbeziehung zwischen der gewählten Arznei und dem anzutreffenden Krankheitsbild. Aus Ermangelung weiterer Patienten fordert der Herzog sein Schloss zurück und die sieben Hahnemanns müssen erneut umziehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><em>Die Geburtsstunde der Homöopathie als medizinische Methode</em></h3>
<p>In Molschleben bei Gotha beginnt der inzwischen 38-jährige Hahnemann mit der Arbeit an seinem Apothekerlexikon.</p>
<p>Doch auch hier sind die Hahnemanns nicht lang zu Hause. Von Molschleben geht es nach Göttingen, Pyrmont, Wolfenbüttel, Braunschweig und im Geburtsjahr der Homöopathie,1796 , nach Königslutter bei Braunschweig. Hahnemann publiziert zahlreiche eigene und von ihm übersetzte chemische und pharmazeutische Schriften. Zu dieser Zeit entdeckt er ein Mittel gegen Milchschorf bei Kindern, und es erscheint sein viel gelesenes zweiteiliges Apothekerlexikon. An sich selbst und anderen nimmt er zahlreiche Experimente mit arzneilichen Stoffen vor, aus denen der erste Aufsatz über das neue Heilprinzip hervorgeht, welches erst später den Namen „homöopathisch“ erhielt. Unter dem Titel „Versuch über ein neues Princip zur Auffindung der Heilkräfte der Arzneysubstanzen, nebst einigen Blicken auf die bisherigen“ formuliert er im 1796 erschienen „Journal der practischen Arzneykunde und Wundarzneykunst“ von Hufeland sein Heilprinzip <em>similia similibus curentur</em>, also &#8222;Ähnliches sei mit Ähnlichem zu heilen&#8220;, und stützt seine These mit zahlreichen empirischen Beobachtungen aus Selbstversuchen, Vergiftungsberichten, eigenen und fremden Heilungsgeschichten, die auf dem Simile-Prinzip beruhen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><em>Streitigkeiten und weitere Umzüge</em></h3>
<p>Mit seiner inzwischen auf acht Kinder angewachsenen Familie geht es 1799 nach Altona, wo ein weiterer Versuch, einen geisteskranken Patienten zu heilen &#8211; nämlich den Dichter Johann Karl Wezel -, an dessen Aggressivität scheitert. Es folgt ein weiterer Ortswechsel, diesmal nach Mölln. Sein zu dieser Zeit beworbenes, selbst hergestelltes „neues“ Laugensalz „Alkali pneum“ wurde als einfaches Borax entlarvt und zieht einen langen Streit nach sich, in dessen Verlauf Hahnemann auch seinen Anklägern Fehler nachweisen kann. Das eingenommene Geld lässt er den Armen Leipzigs zukommen. Seine im „Reichsanzeiger“ beworbene Therapie zur „Heilung und Verhütung des Scharlachfiebers“ und dem dargebotenen „Geheimmittel“ zu dessen Heilung ermöglichen Hahnemann und seiner Familie einen weiteren bescheidenen Umzug. Es geht 1801 zurück in die Nähe Leipzigs, nach Machern, wo er ein eigenes kleines Häuschen erwirbt und eine geregelte Praxis mit dem Verkauf von Chemikalien und einem Angebot neuer Heilmittel, die er gegen Vorauszahlung abgibt, beginnt. Er veröffentlicht in einer Broschüre den Namen seines Geheimmittels: hochverdünnter Tollkirschenextrakt, was ihm Hohn und Spott unter seinen ehemaligen Kollegen einbringt. Das neu begonnene geregelte Leben muss einmal mehr mit dem Planwagen vertauscht werden, und so geht die Fahrt von Eilenburg nach Wittenberg, nach Dessau und 1805 schließlich nach Torgau. In dieser wechselhaften Zeit kommt ein weiteres seiner Kinder zur Welt.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.homoeopathie-regensburg.de/wp-content/uploads/2025/12/Hahnemann-Torgau__wiki-c._gemeinfrei_24.02.15.jpg" width="300" height="400" /></p>
<p><em> Hahnemannhaus in Torgau, Bildquelle s.u.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><em>Veröffentlichung weiterer medizinischer Werke</em></h3>
<p>In einem Aufsatz im Hufeland-Journal führt er den Begriff „homöopathisch“ ein. Dies und weitere dort erschienene Schriften, die lateinische Arzneimittellehre „Fragmenta de viribus medicamentorum: positivis sive in sana corpore observatis“ und das Buch „Heilkunde der Erfahrung“, eine erste Gesamtdarstellung des neuen Heilprinzips, stützen die Annahme, dass er seine Selbst- und Fremdversuche in dieser Zeit umfangreich und konsequent fortsetzte. 1810 ist es soweit: Hahnemann veröffentlicht sein erstes Grundlagenwerk zur Homöopathie, das „Organon der rationellen Heilkunde“, welches er in den folgenden Jahren immer wieder umfangreich überarbeitet und ergänzt und das ab seiner zweiten Ausgabe bis heute den Titel „Organon der Heilkunst“ trägt. Die polarisierende Wirkung des theoretischen Hauptwerkes der Homöopathie verdankt es seiner in ihm enthaltenen scharfen Polemik und macht Hahnemann zum Begründer einer neuen Schule. Es folgt 1811 der erste Band der „Reinen Arzneimittellehre“, welche in den Folgejahren auf sechs Bände anwächst und Prüfprotokolle der Arzneimittel und deren Auswirkungen auf den gesunden Menschen enthält. Prüflinge hierbei waren er selbst, seine Familie und seine Schüler. Ein solches auf Experimenten begründetes Werk gab es bis zu diesem Zeitpunkt in der Geschichte der Medizin und Pharmakologie nicht. Es stellt somit laut Anthony Campbell einen einzigartigen Beitrag in der geschichtlichen Entwicklung der Heilkunde dar.</p>
<p>1811 erfolgt der Umzug nach Leipzig, wo er mit dem 1812 erschienen Werk „De Helleborismo veterum“ an der Leipziger Universität habilitiert wird, was ihm die Möglichkeit verschafft, weitere Schüler um sich zu sammeln und so den Bekanntheitsgrad seiner neuen Heilmethode zu erhöhen. Er hält Vorlesungen über die Homöopathie &#8211; zahlreiche Fehden mit Gegnern der neuen Methode, darunter viele Medizinprofessoren, sind die Folge. Ein Gegner des Ähnlichkeitsprinzips, der Dozent Karl Heinrich Dzondi von der Universität Halle, schlägt ein öffentliches Experiment vor, in dem mit der Selbstverbrennung einer Hand gezeigt werden solle, ob die Anwendung von kaltem oder heissen Wasser zur Behandlung von Verbrennungen richtig sei. Hahnemann lehnt ab. 1816 erscheint der zweite Band von Hahnemanns Arzneimittellehre und 1819 die zweite Auflage des Organon der Heilkunst, welches fortan das als Kants Leitspruch der Aufklärung bekannt gewordene Horaz-Zitat „Aude sapere“ – „Wage zu wissen“, tragen wird.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.homoeopathie-regensburg.de/wp-content/uploads/2025/12/Hahnemanndenkmal_leipzig__wiki-c__gem-frei_24.02.15.jpg" width="300" height="464" /></p>
<p><em> Hahnemann-Denkmal in Leipzig, Bildquelle s.u.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><em>Prominente Patienten und wieder Streit</em></h3>
<p>In seiner florierenden Praxis behandelt Hahnemann unter anderem Clara Schuhmann und den populären österreichischen Generalfeldmarschall Fürst Karl Philipp zu Schwarzenberg. Hahnemann besteht auf einer diätischen und gesunden Lebensweise der Fürsten und seiner exklusiven Behandlung. Als er bemerkt, dass dieser sich von seinen allopathischen Kollegen heimlich mitbehandeln lässt, bricht er die Behandlung des Fürsten ab, und dieser verstirbt wenige Wochen später. Die folgenden gestreuten Gerüchte um Hahnemanns Mitschuld am Tod des beliebten Fürsten und ein veröffentlichter Sektionsbericht im Hufeland-Journal über die Todesumstände des Fürsten mit eingestreuten „Versäumnissen“ ärztlicher Massregeln und Seitenhieben gegen die Homöopathie und ihren Begründer sind ein kleiner Rückschlag. Der „Leipziger Dispensierstreit“, den drei Apotheker gegen Hahnemann anstreben, um ihm das Zubereiten seiner Arzneien zu untersagen, endet in einem Kompromiss: in Notfällen bleibt es Hahnemann weiter gestattet, seine Medikamente selbst herzustellen. Doch aufgrund dieser Vorkommnisse entschließt er sich zum Umzug nach Köthen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hier ist er ab 1821 als Herzoglicher Leibarzt Friedrich Ferdinands von Anhalt-Köthen tätig und erhält nach Intervention des österreichischen Politikers Adam von Müller das verbriefte Recht, seine Arzneien selbst herzustellen. 1822 wird Hahnemann zum Hofrat ernannt und begeht 1829, auf der Höhe seines Ruhmes, in Köthen feierlich sein 50-jähriges Jubiliäum seiner Erlanger Promotion. Ununterbrochen arbeitet er an seiner Heilmethode, Kranke aus nah und fern kommen in seine Praxis. Bescheiden lebend nimmt er von jedem einen angemessenen Teil als Entlohnung, immer in bar. Einen Teil der Patienten behandelt er umsonst.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<ul>
<li>Biesewig-Behrendt, G., Vergessene Mediziner, Teil: Jakob Henle, Berlin, 2009</li>
<li>Campbell, Anthony, Homeopathy in Perspective, Lulu.com, 2008</li>
<li>DUDEN Paetec Abiturwissen Geschichte, Bibliographisches Institut &amp; F.A. Brockhaus AG Mannheim und Duden Paetec GmbH Berlin, 2007</li>
<li>DUDEN Paetec Abiturwissen Literatur, Bibliographisches Institut &amp; F.A. Brockhaus AG, Mannheim und Duden Paetec GmbH Berlin, 2007</li>
<li>Fritsche, Herbert, Samuel Hahnemann &#8211; Idee und Wirklichkeit der Homöopathie, Winterwork Borsdorf, 2014</li>
<li>Jütte, Robert, Samuel Hahnemann: Begründer der Homöopathie, Deutscher Taschenbuch Verlag, 2007</li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blutkreislauf#Forschungsgeschichte" target="_blank" rel="noopener">http://de.wikipedia.org/wiki/Blutkreislauf#Forschungsgeschichte</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Edward_Jenner" target="_blank" rel="noopener">de.wikipedia.org/wiki/Edward_Jenner</a></li>
<li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aufkl%C3%A4rung_(Literatur)" target="_blank" rel="noopener">http://de.wikipedia.org/wiki/Aufklärung_(Literatur</a>)</li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Samuel_Hahnemann#cite_note-6" target="_blank" rel="noopener">de.wikipedia.org/wiki/Samuel_Hahnemann</a></li>
<li><a href="http://www.textlog.de/medizin-praxis-homoeopathie/hahnemanns-leben-und-wirken.html" target="_blank" rel="noopener">http://www.textlog.de/medizin-praxis-homoeopathie/hahnemanns-leben-und-wirken.html</a></li>
</ul>
<p><strong>Bildquellen:</strong></p>
<ul>
<li>Hahnemannhaus in Torgau, Quelle: Wikimedia Commons, gemeinfrei</li>
<li>Hahnemann-Denkmal in Leipzig, Quelle: Wikimedia Commons, gemeinfrei</li>
<li>&#8222;Unter Verrückten&#8220;, William Wotton, Buchillustration von 1710, Quelle: Wikimedia Commons, gemeinfrei</li>
<li class="align-left" style="line-height: 100%;">Baden-Württemberg &#8211; Heidelberg: Deutsches Apothekenmuseum, homöopathische Taschenapotheke aus dem Besitz Samuel Hahnemanns, der sie in seinen letzten Lebensjahren in Paris benutzte, Quelle: Wikimedia Commons, gemeinfrei;Autor: ANKAWÜ</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Geburt homöopatisch begleiten</title>
		<link>https://www.homoeopathie-regensburg.de/die-geburt-homoeopatisch-begleiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Apr 2022 13:39:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Homöopathische Behandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Regensburger Institut]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Geburt ist für eine Frau ein besonderes Ereignis: Voller Spannung wird sie erwartet und doch kann niemand vorher genau sagen, was passieren, wie der Verlauf<span class="excerpt-hellip"> […]</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Geburt ist für eine Frau ein besonderes Ereignis: Voller Spannung wird sie erwartet und doch kann niemand vorher genau sagen, was passieren, wie der Verlauf sein wird. Hebammen begleiten die Frauen auf diesem Weg und unterstützen sie mit Zuwendung, Wissen und konkreten Vorschlägen. Doch manchmal mag es einfach nicht vorwärts gehen. Das erschöpft die Gebärende körperlich und seelisch und kann auch Gefahren für das ungeborene Kind bedeuten.</p>
<p>Mit Homöopathie können Hebammen unter der Geburt sanfte Hilfe leisten. Besonders bewährt haben sich zwei Mittel, die in schwierigen Geburtssituationen in Erwägung gezogen werden können.</p>
<h4>Caulophyllum – Spezifikum bei „falschen Wehen“</h4>
<p>Caulophyllum thalictroides kann fehlende Elastizität des Muttermundes verbessern und die Kontraktionsfähigkeit und Entspannung der Gebärmutter regulieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Leitsymptome, die für Caulophyllum sprechen:</strong></p>
<ul>
<li>Schmerzen wie Nadelstiche am Gebärmutterhals</li>
<li>Spastische Schmerzen, die in alle Richtungen ausstrahlen</li>
<li>Stoppen des Geburtsprozesses</li>
<li>Zittern oder Schwäche</li>
<li>Wehen können falsch, wirkungslos und trotzdem heftig sein: sie können intermittierend sein, wandern oder ganz fehlen</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Caulophyllum thalictroides ist ein homöopathisches Mittel aus der getrockneten Wurzel des Blauen Hahnenfußes. Es wird bei vielen Frauenleiden eingesetzt, was ihm den Namen Frauenwurzel eingebracht hat. Neben dem Einsatzbereich bei Frauen – bei Menstruationsbeschwerden oder während der Geburt – ist Caul. auch ein wirksames Mittel bei Rheuma der kleinen Gelenke, besonders wenn die Schmerzen als wandernd oder ständig den Ort wechselnd beschrieben werden.</p>
<h4>Cimicifuga (Cimic)</h4>
<p>Cimifuga ist ein bewährtes Mittel in der Frauenheilkunde. Es findet seine Berufung bei nervösen Patientinnen mit Ovarreizung, Uteruskrämpfen und schweren Gliedern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Leitsymptome, die für Cimicifuga sprechen:</strong></p>
<ul>
<li>Die Geburt geht nicht voran</li>
<li>Schmerzen oft gekoppelt an Erregung</li>
<li>Häufig depressive Verstimmung</li>
<li>Falsche Wehen mit neuralgischem Charakter – können schon Wochen vor der Geburt vorhanden sein</li>
<li>Wehen können reißend und/oder quälend sein und von einer Seite des Abdomens zur anderen wechseln; die Patientin muss sich dann stark zusammenkrümmen</li>
<li>Im Frühstadium der Geburt kann Frieren und Schaudern auftreten</li>
<li>Empfindlichkeit gegenüber Geräuschen</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Cimiciguga ist ein homöopathisches Mittel, das aus der Trauben-Silberkerze gewonnen wird. Eine weitere übliche Bezeichnung ist Wanzenkraut. Neben zahlreichen Anwendungsbereichen bei Frauenleiden, wird Cimic. auch bei ziehenden Schmerzen in der Muskulatur sowie bei Nackenbeschwerden durch kalte Zugluft eingesetzt.</p>
<h4>So werden die Mittel dosiert</h4>
<p>Ob ein Mittel im Einzelfall passend ist, hängt nicht davon ab, in welcher Potenz es gegeben wird. Sind D3-, D6- oder D12-Potenzen vorhanden, werden in der akuten Situation 1&#215;3 Globuli verabreicht. Wir empfehlen C30-Potenzen, von der ebenfalls 1&#215;3 Globuli gegeben werden. D3-, D6- oder D12-Potenzen müssen öfter gegeben werden als C-Potenzen.</p>
<p>ACHTUNG: Tritt innerhalb von 30 Minuten keine Besserung ein, ist das Arzneimittel falsch und es sollte ein besseres gefunden werden. Eine erneute Gabe des Arzneimittels sollte nur dann erfolgen, wenn die Wirkung aufhört oder es zu einer Verschlechterung des Zustandes kommt.</p>
<h4>Allgemeine Hinweise</h4>
<p>In der Homöopathie arbeitet man grundsätzlich nach der Ähnlichkeitsregel, nicht nach Symptomfindung wie in der Schulmedizin. Daher ist grundsätzlich eine genaue Anamnese notwendig, um alle relevanten Symptome zu erfassen. Nur so lässt sich das passende Mittel identifizieren. Mit der Empfehlung dieser beiden Mittel während der Geburt, wird den individuellen Unterschieden der Gebärenden nur rudimentär entsprochen. Dennoch haben sich diese beiden Mittel bewährt. Wenn Sie als Hebamme die genannten Anzeichen beobachten, kann die Gabe eines der Mittel versucht werden.</p>
<p>Sie wollen mehr über die Einsatzmöglichkeiten der Homöopathie während der Schwangerschaft, bei der Geburt, der Stillzeit und bei Kindern erfahren? Dann bilden Sie sich in Homöopathie weiter! Am 5./6. März 2016 beginnt der neue Ausbildungszyklus. Alle wichtigen Informationen erhalten Sie <a title="Opens internal link in current window" href="https://www.homoeopathie-regensburg.de/?id=194#1392" target="_blank" rel="noopener">http://www.homoeopathieschule-regensburg.de/aktuelles/aktuelle-infos.html</a></p>
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			</item>
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		<title>Sapere aude! &#8211; Habe den Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen! &#8211; Teil 1</title>
		<link>https://www.homoeopathie-regensburg.de/sapere-aude-habe-den-mut-dich-deines-eigenen-verstandes-zu-bedienen-teil-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Feb 2022 13:46:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Homöopathische Behandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Regensburger Institut]]></category>
		<category><![CDATA[Therapien]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Leben des Aufklärers und Arztes Samuel Hahnemann TEIL 1: Wage zu wissen Das von Immanuel Kant geprägte Motto der Aufklärung, &#8222;Sapere aude!&#8220;, wortwörtlich übersetzt „Wage<span class="excerpt-hellip"> […]</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Das Leben des Aufklärers und Arztes Samuel Hahnemann</h2>
<h3>TEIL 1: Wage zu wissen</h3>
<p>Das von Immanuel Kant geprägte Motto der Aufklärung, &#8222;Sapere aude!&#8220;, wortwörtlich übersetzt „Wage zu wissen“ oder &#8222;Wage es, weise zu sein&#8220;, schallt ab der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts durch Europa und erreicht mit der Französischen Revolution Ende des 18. Jahrhunderts ihren Höhepunkt.</p>
<p>Bedeutende Vertreter dieser Epoche waren Jean Jacques Rousseau, Voltaire, Immanuel Kant, Friedrich Schiller und Friedrich der Große. Ihnen gemeinsam ist das Ziel, die Menschen aus ihrer auferlegten Unmündigkeit hinaus zu führen und im Vertrauen auf eine kritische Öffentlichkeit durch den Kampf gegen bestehende Vorurteile, durch Toleranz und durch die Hinwendung zu den Naturwissenschaften und zum rationalen Denken alle den Fortschritt behindernden Strukturen aufzulösen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><em>Geburt eines Genies</em></h3>
<p>Inmitten dieser Zeit des gewaltigen gesellschaftlichen Umbruchs wird am 10. April 1755 in Meißen Christian Friedrich Samuel Hahnemann als Sohn eines Porzellanmalers geboren.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.homoeopathie-regensburg.de/wp-content/uploads/2025/12/Meissen_Porzellanmanufaktur__wikipedia_commons__gemeinfrei_24.02.15_red.jpg" width="300" height="367" /></p>
<p><em>Porzellanmanufaktur Meißen, Quelle: s. unten</em></p>
<p>Zehn Jahre zuvor war die Stadt kampflos vom preußischen Oberbefehlshaber Leopold I. von Anhalt-Dessau eingenommen worden und hatte sich bis dato gerade von den Folgen des Zweiten Schlesischen Krieges von 1744/45 erholt. Vater, Onkel und Großvater arbeiten für die berühmte, von August dem Starken begründete Porzellanmanufaktur in Meißen, auf deren wirtschaftliche Lage der Krieg keinen Einfluss hatte und die es dem Vater zwei Jahre vor der Geburt seines dritten Kindes ermöglicht, ein dreistöckiges Eckhaus in der Meißner Triebischvorstadt für die Kaufsumme von 473 Talern zu erwerben, was der Summe von zwei Jahresgehältern eines Porzellanmalers entspricht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.homoeopathie-regensburg.de/wp-content/uploads/2025/12/Meissen-Trischischstadt._gemeinfrei_wiki-c._24.02.15_red.jpg" width="300" height="206" /></p>
<p><em>Meißen-Tribischstadt, Quelle: s. unten</em></p>
<p>Porzellanmaler benötigen bis heute hohe künstlerische Fähigkeiten und übertragen ihre Motive mit absoluter Präzision. Die Fähigkeiten des Vaters gehen weit über das übliche Maß hinaus, findet er doch namentlich in den Akten der Manufaktur von 1776 als Figurenmaler III.Klasse Erwähnung und erhält 1785 einhundert Taler Prämie für den mit seinem zum Apotheker ausgebildeten Sohn Samuel August zusammen erfolgreich durchgeführten Versuch zur inneren Verbesserung der Porzellanmasse. Auch schreibt der Vater ein heute nur noch selten zu findendes Buch über die Aquarellmalerei.</p>
<p>Den Eltern war eine gute Bildung und Erziehung ihrer Kinder wichtig. So erhält Samuel Hahnemann, genau wie seine Geschwister, frühzeitig Unterricht von den Eltern im Lesen und Schreiben und lernt seinen Kopf für eigene Gedankengänge und für logisches Schlussfolgern zu nutzen. Ein wacher Blick für naturwissenschaftliche Zusammenhänge und eine hohe künstlerische Intuition treffen bei Samuel Hahnemann mit der Lehre des Vaters über das Ideal der Menschenwürde und einer gesunden Lebensführung zusammen und bestimmen seinen zukünftigen Werdegang, der ihn herausführen wird aus den alten Vorstellungen von Heilkunst und den damit verbundenen überholten Methoden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><em>Schulische Förderung durch den Herzog</em></h3>
<p>Im Siebenjährigen Krieg verkommt die Porzellanmanufaktur. Friedrich der Große marschiert plündernd in Meißen ein, die Porzellanmaler werden vorübergehend in Naturalien – also mit Porzellan – bezahlt. So fehlen den Eltern die Mittel, den geistig aktiven und hochbegabten Sohn entsprechend zu fördern, und so sollte Samuel eine Lehre in einer Leipziger Materialwarenhandlung beginnen. Der Flucht zurück ins Elternhaus folgte dank seines Förderers, Magister Müller, und dem Gesuch des Vaters beim Landesherren, Herzog Friedrich August, 1770 sein Eintritt an der berühmten Fürsten- und Landesschule St. Afra, welche auch von Christian Fürchtegott Gellert und Gotthold Ephraim Lessing besucht wurde. Hahnemann wurde in die Obhut seines Lehrers Müller befohlen, bei welchem er wohnte und ihm als Gehilfe zur Hand ging. Die humanistische Bildung der Schule St. Afra umfasste Latein, Hebräisch und Griechisch, vermittelte den Aufbau antiker Schriften, von Bibeltexten sowie Arithmetik und Musik.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.homoeopathie-regensburg.de/wp-content/uploads/2025/12/St_Afra_zu_Meissen__wiki__gemeinfrei_24.02.15_red.png" width="300" height="146" /></p>
<p><em>St. Afra zu Meißen, Quelle: s. unten</em></p>
<p>Seine besondere Begabung für Sprachen sollte ihm auf seinem späteren Lebensweg noch wichtige Erkenntnisse vermitteln und wurden zusammen mit seiner ungewöhnlichen Aufmerksamkeit, seinem Fleiß und seiner Ausdauer in seinem lateinischen Abschlusszeugnis der Schule besonders hervorgehoben. Neben herausragenden Arbeiten in Französisch und Griechisch fällt besonders seine lateinische Oratio auf, welche vom Bau der menschlichen Hand handelt und anatomische Grundkenntnisse beinhaltet – ein Hinweis auf seine medizinische Neigung und seinen Wunsch, Arzt zu werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Studium und erste medizinische Arbeiten</h3>
<p>Um diese Studienpläne in die Tat umzusetzen bedarf es mehr als der &#8211; letztmaligen &#8211; Unterstützung durch seinen Vater mit 20 Talern. Und so tritt der Meißner Mediziner und Kommissarius der Königlich-Sächsischen Porzellanmanufaktur, Dr. Carl Wilhelm Poerner, als neuer Gönner an die Seite des jungen Hahnemann und ermöglicht ihm 1775 den Beginn seines Medizinstudiums in Leipzig, indem er dafür sorgt, dass Hahnemann vom damals üblichen Hörergeld der Universität befreit wird. Den Lebensunterhalt bestreitet Hahnemann aus Privatunterricht in Deutsch und Französisch für einen jungen reichen Griechen und mit ersten Übersetzungen medizinischer Fachtexte aus dem Englischen. Eine seiner Übersetzungen, der „Versuch über die mineralischen Wasser“ von 1777 von William Falconer, widmet er aus Dankbarkeit seinem Gönner Dr. C.W. Poerner. Trotz eines bereits recht großen Angebotes an Lehrveranstaltungen besuchte Hahnemann nur diejenigen, von denen er glaubte, dass sie ihm dienlich seien. Bereits zu dieser Zeit achtete er sehr auf eine ausgleichende Lebensweise für Körper und Geist mit viel Bewegung an frischer Luft.</p>
<p>Obwohl die Entdeckung des Blutkreislaufes bereits mehr als einhundert Jahre zurückliegt und Albrecht von Haller schon seine Theorie über physiologische Reize veröffentlicht hat, bewegt sich in dieser Zeit des Umdenkens und Umbruchs die Medizin nur langsam aus ihren alten und starren Grenzen heraus. Noch während der junge Hahnemann seine neu gewonnenen Erkenntnisse vertieft, erlebt die Welt 1796 die erste Impfung gegen Pocken. Erst spät, kurz vor Hahnemanns Tod, wird liegt mit Jakob Henles Untersuchungen „Von den Miasmen und Contagien und von den miasmatisch-contagiösen Krankheiten“ eine Theorie über Mikroorganismen als Ursache von Infektionskrankheiten vorliegen. Hahnemann selbst wird schon früh seinen Verdacht äußern, dass Mikroorganismen für die Infektionskrankheiten verantwortlich seien.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Auf der Suche nach einer besseren medizinischen Lehre: Wien und Siebenbürgen</h3>
<p>Und so geht Hahnemann, unzufrieden wegen des fehlenden Praxisbezuges der Universitätslehre, trotz bescheidener finanzieller Mittel 1777 an die Universität nach Wien. Hier stößt er auf den akademischen Rektor, den er in Leipzig vergebens suchte: den kaiserlichen Leibarzt Maria Theresias und damaligen Direktor des Spitals der Barmherzigen Brüder in der Leopoldstadt, Joseph Freiherr von Quarin. Hahnemann findet in seinem neuen Wiener Lehrer ein großes praktisches Genie, dem er alles verdanke, was an ihm Arzt genannt werden könne. Quarin schätzte seinen gelehrigen hochbegabten Schüler und nahm ihn nicht nur an die Krankenbetten in das von ihm geleitete Spital mit, sondern als besonders Privileg auch zu Krankenvisiten bei seinen Privatpatienten. Diese freundschaftliche Verbundenheit und den Beweis seiner besonderen Gunst, wie Hahnemann selbst schreibt, vergisst er nie.</p>
<p>Doch leider zwingen ihn seine aufgebrauchten finanziellen Mittel bereits nach einem Dreivierteljahr zum Abbruch des Studiums in der Donaustadt. Zum Retter in der Not wird dieses Mal Freiherr Samuel von Bruckenthal, der 1777 von der Kaiserin Maria Theresia zum Statthalter in Siebenbürgen ernannt wurde und in Hermannstadt residierte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.homoeopathie-regensburg.de/wp-content/uploads/2025/12/Hermannstadt__wiki-c.24.02.15_red.jpg" width="300" height="225" /></p>
<p><em>Hermannstadt, Quelle: s. unten</em></p>
<p>Dort bietet er Hahnemann eine Stelle als Bibliothekar und Leibarzt an. Viel ist über Hahnemanns Arbeit als Leibarzt nicht bekannt, jedoch über seine Arbeit in der mit rund 13.000 Bänden für damalige Verhältnisse bereits beträchtlichen Bibliothek des der Aufklärung wohlgesonnenen Juristen von Brukenthal. Hier arbeitet Hahnemann an einem in Leder gebundenen und heute noch erhaltenen Katalog mit, dessen Spektrum über philosophische, religiöse bis hin zu naturwissenschaftlichen und medizinischen Texten reicht. In Hermannstadt wird er auch 1777 in die Freimaurerloge „Zu den drei Seeblättern“ aufgenommen und in den nächsten beiden Jahren mit zahlreichen Fällen des Wechselfiebers Malaria konfrontiert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.homoeopathie-regensburg.de/wp-content/uploads/2025/12/Freimaurer__wiki-c__gemeinfrei_24.02.15.jpg" width="300" height="304" /></p>
<p><em>Freimaurer-Symbol, Quelle: s. unten</em></p>
<p>Mit den bescheidenen Mitteln, die er in Siebenbürgen ansparen konnte, kehrt er zurück und schließt im August 1779 an der Friedrichs Universität Erlangen sein Medizinstudium mit der Promotion zum Doktor der Medizin ab.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.homoeopathie-regensburg.de/wp-content/uploads/2025/12/Erlangen_Altes_Kollegiengebaeude__wikipedia_commons__gemeinfrei_am_24.02.15.jpg" width="300" height="165" /></p>
<p><em> Altes Kollegien-Gebäude in Erlangen, Quelle: s. unten</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Entwicklung der homöopathischen Grundidee</h3>
<p>1780 lässt sich der junge Doktor in Hettstedt nieder. Doch der Alltag aus Schröpfen, Aderlass und unwirksamen Arzneimittelverordnungen befriedigen ihn nicht. Er erkennt die Unzulänglichkeiten der damals vorherrschenden Methoden und die Gefahren, die von ihnen für Wohlergehen und Leben der Patienten ausgehen.</p>
<p>Das Leben der folgenden beiden Jahrzehnte ist von stetem Herumziehen und zahlreichen Entbehrungen geprägt. So geht er bereits nach einem Jahr nach Dessau, wo er am 1. Dezember 1781 seine erste Frau Henriette Küchler heiratet, mit der er neun Töchter und zwei Söhne zeugen wird. Zunächst noch als Arzt tätig, beginnt er sich mit chemischen Untersuchungen zu beschäftigen. Er gibt aus humanitären Gründen und der für ihn ethischen Nichtvereinbarkeit seiner ärztlichen Tätigkeit mit seinem Ideal der Menschenwürde seine praktizierende Tätigkeit als Arzt auf und verdient das Geld für den Lebensunterhalt seiner schnell wachsenden Familie mit Übersetzungen von Werken aus der Chemie und Medizin, die er mit eigenen Anmerkungen zusätzlich aufwertet. So übersetzt er auch für den 1790 verstorbenen Edward Cullen dessen Materia medica und veröffentlicht ein Buch &#8222;Unterricht für Wundärzte über venerische Krankheiten&#8220;. Bei Cullens Buch fügt er wieder Fussnoten mit eigenen Bemerkungen ein und stößt auf einen Widerspruch: Cullen schreibt Chinarinde eine magenstärkende Wirkung bei Malaria zu, was für den mit der Krankheit vertrauten Hahnemann nicht nachvollziehbar ist. So entschließt sich Hahnemann zum berühmten Selbstversuch mit Chinarinde und äußert vorsichtig die Vermutung, dass die zugrunde liegende Ähnlichkeit der bei ihm als gesundem Menschen hervorgerufenen Symptome mit denen des Wechselfiebers für dessen Heilung verantwortlich sei. Mit dieser Erkenntnis ist der erste mühsame Schritt hin zu einer neuen Heilmethode getan.</p>
<p><em><strong>TEIL 2 folgt.</strong></em></p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<ul>
<li>Biesewig-Behrendt, G., Vergessene Mediziner, Teil: Jakob Henle, Berlin, 2009</li>
<li>Campbell, Anthony, Homeopathy in Perspective, Lulu.com, 2008</li>
<li>DUDEN Paetec Abiturwissen Geschichte, Bibliographisches Institut &amp; F.A. Brockhaus AG Mannheim und Duden Paetec GmbH Berlin, 2007</li>
<li>DUDEN Paetec Abiturwissen Literatur, Bibliographisches Institut &amp; F.A. Brockhaus AG, Mannheim und Duden Paetec GmbH Berlin, 2007</li>
<li>Fritsche, Herbert, Samuel Hahnemann &#8211; Idee und Wirklichkeit der Homöopathie, Winterwork Borsdorf, 2014</li>
<li>Jütte, Robert, Samuel Hahnemann: Begründer der Homöopathie, Deutscher Taschenbuch Verlag, 2007</li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blutkreislauf#Forschungsgeschichte" target="_blank" rel="noopener" data-htmlarea-external="1">http://de.wikipedia.org/wiki/Blutkreislauf#Forschungsgeschichte</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Edward_Jenner" target="_blank" rel="noopener">http://de.wikipedia.org/wiki/Edward_Jenner</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aufklârung_(Literatur" target="_blank" rel="noopener" data-htmlarea-external="1">http://de.wikipedia.org/wiki/Aufklärung_(Literatur</a>)</li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Samuel_Hahnemann#cite_note-6" target="_blank" rel="noopener">http://de.wikipedia.org/wiki/Samuel_Hahnemann#cite_note-6</a></li>
<li><a href="http://www.textlog.de/medizin-praxis-homoeopathie/hahnemanns-leben-und-wirken.html" target="_blank" rel="noopener" data-htmlarea-external="1">http://www.textlog.de/medizin-praxis-homoeopathie/hahnemanns-leben-und-wirken.html</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Persönlichkeiten_der_Stadt_Meißen" target="_blank" rel="noopener">http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Persönlichkeiten_der_Stadt_Meißen</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Bildquellen:</strong></p>
<ul>
<li>Portrait of Dr. Samuel Hahnemann, Wikimedia Commons, Bildlizenz: CC BY-4.0 http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.en, (c) Wellcome Trust, <a href="http://wellcomeimages.org/indexplus/image/L0047458.html" target="_blank" rel="noopener">http://wellcomeimages.org/indexplus/image/L0047458.html</a></li>
<li>Porzellanmanufaktur Meissen von 1867; Wikimedia Commons, gemeinfrei</li>
<li>Meissen-Tribischstadt, Wikimedia Commons, gemeinfrei, Originalbildname: Die_Gartenlaube_(1869)_b_109.jpg</li>
<li>St. Afra zu Meissen; Wikimedia Commons, gemeinfrei, Quelle: Illustrirte Zeitung, Nr. 6 vom 5. August 1843, J. J. Weber, Leipzig 1843. MDZ München</li>
<li>Zeichen der Freimaurer, Wikimedia Commons, Bildlizenz: http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en, Bildautor: Jens Rusch</li>
<li>Altstadt von Herrmannstadt, Wikimedia Commons, Bildlizenz: http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en, Originalbildname: Panoramic of Sibiu, Romania, with the Orthodox Cathedral, Bildautor: CamilG</li>
<li>Universität zu Erlangen um 1890, Wikimedia Commons, gemeinfrei</li>
</ul>
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