Praxis für Klassische Homöopathie
 
 
 
 
Was ist
Homöopathie?

»Na, was fehlt Ihnen denn?«. Was uns fehlt...? Gute Frage. Wir sagen eher, was wir haben. »Fürchterliche Kopfschmerzen« zum Beispiel - und die wollen wir ganz schnell wieder los-haben. Schmerzen und Krankheit sind etwas Lästiges, dem man zu Leibe rückt. Mit Betäubungsmitteln, Breitband-Antibiotika, notfalls auch mit härteren Bandagen.

Die moderne Medizin nötigt Respekt ab. Und dennoch: Die Zahl der kranken Menschen nimmt zu, Kranksein wird immer teuerer. Warum ist das so?

Kopfschmerzen, Neurodermitis, nervöse Spannungen sind Botschafter, die signalisieren, dass etwas in Un-Ordnung geraten ist. Wir sind gewohnt, dieses Alarmsystem ganz schnell auszuschalten, zum Beispiel mit einer Schmerztablette. Das Symptom tritt in den Hintergrund.

Die Ursache für Unwohlsein und gesundheitliche Defizite ist damit nicht behoben, vielmehr verdrängt und kommt in anderer Form - oft heftiger - erneut zum Ausbruch.

Heile Ähnliches mit Ähnlichem

Krank-Sein im Sinne der Klassischen Homöopathie bedeutet, die Lebenskraft des Menschen ist aus dem Gleichgewicht geraten.

In den Krankheitssymptomen liegt der Schlüssel zur Heilung, da diese nicht nur warnen, sondern wertvolle Informationen zur Findung des Arzneimittels in sich tragen.

Verfährt die Schulmedizin oder Allopathie nach dem Grundsatz »Contraria contrariis curentur - Heile Gegensätzliches mit Gegensätzlichem« (zum Beispiel bei Durchfall ein Verstopfung erzeugendes Präparat), handelt die Klassische Homöopathie nach dem Prinzip »Similia similibus curentur - Heile Ähnliches mit Ähnlichem«, das heißt:

Krankheiten werden mit Substanzen behandelt, die - nehmen sie gesunde Menschen ein - genau die Symptome dieser Krankheit hervorrufen.

Ihr Begründer, der Arzt und Chemiker Dr. Samuel Hahnemann (1755 - 1843), kam diesem Heilungsansatz auf die Spur: Ein schottischer Pharmakologe hatte behauptet, Chinarinde heile Malaria durch ihre magenstärkende Wirkung. Hahnemann, skeptisch, »nahm des Versuchs halber etliche Tage zweimal täglich jedesmal vier Quentchen gute China ein« und stellte überrascht typische Malariasymptome bei sich fest. Der Schlüssel zu einem wirksamen Heilverfahren war gefunden.